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Gerri74
Dunkle Ketten
Erstes Glied
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Titel/Zitat
Kapitel 1: Erste Begegnung
Kapitel 2: Näher kommen
Kapitel 3: Intensives Teilen
Kapitel 4: Schatten eines Endes?
Impressum neobooks
Titel/Zitat
Dunkle Ketten
Glied 1
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein,
weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.
(Sartre, Jean-Paul)
Kapitel 1: Erste Begegnung
Es ist ein trüber Herbsttag, nebelig draußen, man richt Kohle in der Luft, wen wundert es, es ist kalt die Leute heizen ein, manche Menschen haben nur einen kleinen Ofen der ihre kleinen Zimmer wärmt, er wirkt altmodisch und schmutzig mit Kohlen befeuert, das riecht man überall, es gleitet durch die Luft, es verändert den Geruch des Herbstes, und doch ist es Teil davon, ein Zeichen dafür!
Ich habe die Post mitgenommen, drücke den Knopf am Lift, ich bin erst gestern hier in das Haus gezogen, einige Stockwerke, viele Türen, viele Unbekannte, Gerüche, mancher Laut aus den Wohnungen den man bis runter hört,
mein zweiter Tag hier! Der Lift kommt, die Türe geht auf, rein, kühl, nicht so viel Licht, aber in meiner Wohnung bin ich mein Herr dann, rauf, nur schnell, doch bevor die Türe zu geht, eine Hand, eine Frau steigt noch hinzu, dunkle Haare, dunkle Kleidung, weiblich, ich rieche sie, auch sie hat Post, ein Kuvert, Ika...,
ich kann nicht mehr entziefern, den Rest verdeckt ihre Hand, sie drückt einen Knopf, ein Stockwerk unter mir, ich betrachte sie, ein kurzer Blick der sich trifft, er verwirrt, er brennt, er funkelt, ich betrachte sie genauer, dunkle Haare, die ihren Hals verdecken, einen Hals den ich gerne sehen würde, ich wandere mit den Augen langsam hinab, ihr Ausschnitt, er zeigt ein wenig ihre Weiblichkeit, nicht viel, genug um weiter zu wandern mit den Augen, ihre Brust, verborgen von dunklem Stoff, kleine Wölbungen verraten wo das Zentren ihrer Formen sind, weiter, eine weibliche Figur, die richtigen Kurven um eine Frau zu sein!!
Ihr Stockwerk, sie ist leider näher an der Türe, dahin, der Duft begleitet mich noch ein Stockwerk, hier muss ich raus, es prickelt, mehr weiß ich nicht, mehr muss ich nicht wissen!
Den nächsten Tag, ich hoffe den ganzen Tag, ich wünsche den ganzen Tag, Zufall, brings sie heute auch dazu, die Arbeit endet, ich versuche mich zu beeilen, doch eigentlich falsch, nicht beeilen, tat ich gestern nicht, und somit wäre es ein anderer Zeitpunkt, ich atme durch, Zeit hab ich wie gestern, heute noch Regen dazu, ein schlechtes Omen, meine Haare sind nass,
Tropfen hängen mir im Gesicht, ich tappe vorsichtig zu dem Ort wo gestern sie war, ich tappe .... diesmal ist die Lifttüre schon offen, es ist wer drin, ich betrete ihn, denn warten wäre dumm, sie ist drin, genau sie, sie blickt mich tiefer an als gestern, ob sie etwas anderes an hat kann ich nicht sagen, spielt auch keine Rolle, ich drücke meine Taste, ich blicke sie an, etwas ist anders, ihre Kurven wirken stärker, wie als wurde sie deutlicher gemacht, sie atmet flacher, es wirkt als hätte sie etwas enges unter ihrer alltags Kleidung, eventuell eine Korsage, nur die
Unwissenheit, diese Vermutung erweckt Feuer, Hitze steigt mir in den Kopf....sie muss an mir diesmal vorbei, ich will einen tiefen Zug aufnehmen von ihrem Duft diesmal...sie geht sehr aufrecht, langsam an mir vorbei als die Türe aufgeht, ich hole tief Atem, ich hab ihren Duft.. er wird mich begleiten!
Spät, sehr spät, der Duft immer noch in meiner Nase, seltsam, obwohl ich mir was gekocht habe, sollte nicht dieser Duft mir in der Nase hängen, nein der ist es nicht, ihrer ist es, immer noch, er ist mit Bildern verbunden, ihrer Weiblichkeit, nicht denken, nicht erinnern, es wird mir sonst nur heiß! Ich muss ins Bett, morgen aufstehen, der Regen ist noch da, weniger
geworden, dafür nun immer wieder Wind zu hören, Herbst, nicht viel mehr dazu zu denken, ich lege mich ins Bett, wie oft brennt auch nun im Zimmer eine große Kerze, mag ich, hilft mir Gedanken zu fassen, Fenster ist noch gekippt, brauch einfach die Luft, immer wieder hört man den Wind, wie als würde er die wenigen Tropfen noch einfangen, presst er sie immer wieder an mein Fenster, der Wind dringt auch ein, die Kerze zuckt immer wieder, die
verschiedenen Schatten tanzen dann ein wenig, bringen Unruhe, nur kurz, in die Ruhe, ich kann denken, ich möchte sie, möchte mehr, ich hab gesehen wo sie ihre Türe hat, kurz bevor der Lift sich geschlossen hat, es hilft, egal, das richtige Zeichen, nicht stürmisch, richtig, ich glaube ich weiß, vermute, aber es scheint mir richtig, ich entschließe es zu wagen, ich habe
die Idee, die Fantasie, nun muss ich morgen handeln!
Tag hat uns erreicht, ich muss heute was besorgen, ja, muss, ich muss es tun, alles was ich brauche habe ich bekommen in der Mittagszeit, gut, es geht, es ist möglich, machbar, ein kurzer Zweifel ob richtig, kurz, dann wieder fest im Entschluss, diesmal hoffe ich das der Zufall nicht gut mit mir spielt, nichts soll eine Ahnung geben, was ich ausdrücken will, ihr ausdrücken will!
Geschafft, daheim, alles bei mir, nichts vergessen, nichts aus Aufregung liegen lassen, gut, ich bereite vor, alles was ich besorgt habe füge ich zusammen, ein Zettel muss noch her, wo, wo ist einer, kann daran nicht scheitern, darf nicht scheitern, ah, Papier und Stift, perfekt, alles nun vorhanden, fertig!
Der Gang ist dunkel, aber nur ein Stockwerk, kein Problem, nur rauskommen soll keiner, darf keiner, ich bin aufgeregt, warum, keine Ahnung, ich höre laute, aus Wohnung hört man Musik, oder ist es Fernsehen, egal, geht mich nichts an, in ihrem Stockwerk, gut, kurz stocke ich, eine Stimme, nein, nebenan, nicht bei ihr, ein Mann eine Frau, etwas lauter, ob das ihre Art ist zu reden, haben sie Streit, auch das ist egal, mir ist es nicht wichtig!
Die Tür, da ist sie verschwunden, aber nur dem Auge entwichen, aus dem Kopf, aus meinem Kopf nicht, ich lege die kleine lange Schachtel hin, lehne sie an die Türe, unten kommt wer rein, das Licht geht an, egal, ich bin schon auf den Stiegen nach oben, kann ich heute besser einschlafen? Eventuell hilft Musik, Musik beim einschlafen, ich denke, wird sie es verstehen, verstehen was ich in die Schachtel gepackt habe, gut der Zettel ist klar "Morgen 23h"
und die Türnummer, die andern Dinge, hmmm, ich wünsche das sie versteht, eine sehr dunkelrote Rose, aber nicht normal, ich hab sie mit einer schwarzen matten Kette umschlungen, ob sie den Gedanken versteht, irgendwie hab ich das Gefühl das es auch für sie klar ist, die Rose, die dunkle, die Kette um sie, spiralförmig eingehüllt, die Dornen, Blätter gehen durch einzelne Glieder der Kette, am Ende der Kette die die Rose umfasst, die Blüte, Gefangen und doch erblüht! Was ist mit der Maske, eine Maske, keine um sie nicht sehen zu lassen, eine kleine schwarze, in venezianischer Art, ich will nicht alles wissen müssen, sie kann sich dahinter verbergen, doch Augen sieht man, sie kann sehen, es schützt sie, sie und doch nicht sie, nicht enthüllt, die Kerze ist einfach, oder, doch ist sie, ein Licht, ein wenig sie muss nichts am Flur bedienen, kann das Geheimnis ihres Weges nach oben wahren! Der letzte Gedanke, wird sie kommen? Schlaf!
Der Tag ist zäh, fühlt sich so an, wie Asphalt der neu gegossen wird, es vergeht, aber war das nur ein Tag? Scheinbar, doch unwirklich, ein wenig essen daheim, soll sein, muss sein, schwer, dann vorbereiten, ist nicht viel es muss aber passen, 22:45, nun alles am Platz, ja, da wo es sein soll, ich mach die Türe auf, ich lehne sie an!
Bin in Gedanken, so zäh der Tag war, so schnell sind die letzten Minuten vergangen, ich bin eigentlich gar nicht da, doch bin da, ich höre etwas, die Türe öffnet sich, ich sehe sie von da aus, durch den Gang, das Licht ist aus, stört, warmes Licht ist da, die Kerzen im Vorraum stehen links und rechts, einfach wo sie Platz fanden, mal höher mal am Boden, sie führen zum Tisch im Wohnraum, da steht eine dicke Kerze, sie tritt ein, ja, sie ist da, sie hat wirklich die Maske auf, ist geschützt und doch sie, eindeutig, auch ihr Duft eilt ihr voraus, komisch, auch wenn Kerzen brennen, ich rieche sie, sie kommt näher, wieder sehr dunkel, Hose, Oberteil, aber wieder ein flacher Atem, aber so gelassen kann sie nicht sein, kann sie, nein, es schaut nach Korsage darunter aus, wirklich, doch, muss so sein, sie kommt bis kurz vor den Tisch, ich lehne mich nach vor, damit sie meinen Blick mein Gesicht ein wenig sieht, das von der Kerze ein wenig erleuchtet wird.
Sie steht nun ein paar Zentimeter vor dem Tisch, mir gegenüber, ich stehe auf nehme etwas in die Hand, es war am Tisch, ein Ledergurt, kein Gurt die man für Kleidung nimmt, kurz, breiter, hab ihn, gehe näher, "Ika?", der einzige Ton, den ich sage, den Gurt ihr entgegen gestreckt, sie schaut ihn an, ein paar Augenblicke Stille, in ihren Augen, nur diese sieht man durch die Maske die bei ihre Wangenknochen endet, funkelt die Kerze, sie blickt zu mir, ihre Arme wandern hinter ihren Rücken, wir verstehen, ich stelle mich hinter sie, der Gurt umschließt nun ihre Handgelenke, fest, wohltuend, wie mir scheint! "Heute nur kurz, dann denke nach" sage ich zu ihr, ein "ja" ist alles, das erste Wort das ich von ihr höre, ich beuge sie leicht nach nicht viel, sie würde den Halt verlieren, ich fasse unter ihr Oberteil, spüre die Korsage, ich streiche ihr fest und langsam an der Seite entlang, entlang der Korsage, ich weiß nicht wie langsam, es kommt mir kurz und doch wie eine Ewigkeit vor, ich erreiche die Taille, unglaublich, toll, Weiblichkeit, ein wenig die Hüftknochen zu spüren, es tobt in mir, nicht übertreiben, Haltung bewahren, von den Hüftknochen wandere ich nach hinten, oberhalb ihres Pos, kurz inne, ich muss durchatmen, bevor ich weiter fühlen kann, meine Hände verändern sich, nur der Druck meiner Fingerspitzen, sie beginnen zu wandern, wandern ihre Pobacken entlang, über den Stoff ihrer Hose, so gerne würden Finger mehr spüren, nein, nicht heute, sie wandern weiter, bin ihrer Herr, sie wandern nach unten, über ihren hinteren Oberschenkel eine Hand rechts, eine Hand links, aber keine Handflächen, Spitzen nur, nicht mehr, druckvoll, komme zu ihren Kniekehlen, weiter, die leichte Beugung
entlang, die Waden, ich muss mich strecken, ich will mich strecken, der Fuß wird nun schmäler, die äußeren Finger, gehen seitlich auf ihren Fuß ihre Knöchel, einmal umrunde ich sie, nur einmal, bin an ihrer Ferse, ein Eindruck der fesselt, der mich ins schwanken bringt,....nicht heute, nein, ich lockere den Gurt, lasse ihn an ihr, "nun wissen wir, frage dich" sind meine Worte, wir blicken uns an, nur ihre Augen, viel intensiver, weil die Maske noch immer da ist, verbirgt ein wenig, schützt ein wenig! Sie nickt, dreht sich um, geht den Vorraum mit den Kerzen entlang, sie hat die Tür in der Hand, dreht sich um, unser Blick trifft sich noch mal an diesem Abend, schön, "Finde dich, mich hast du gefunden" sind meine Worte, kurz bevor die Türe sich schließt, Atem ist nun sehr intensiv, wie lange, Zeit, keine Ahnung spielt keine Rolle, es ist in mir nun.
Kapitel 2: Näher kommen
Morgen, schon, wo war ich, im Bett physisch, wo waren meine Gedanken, meine Wahrnehmung, scheinbar wo anders, bei ihr, ja dort waren sie, und nun, ich will nicht aufstehen, würde gerne warten, warten ob was passiert, nein, darf nicht sein, kann nicht sein, raus, wie jeden Tag, oder halt meistens, in die Arbeit, was ist dort zu tun, was muss ich machen, mehr Automatismus als wirklich bei der Sache, es geht, es ist gewohnt, es geht schwer, geht aber dahin, von der Hand, sagt man so, egal, tut sich daheim was, Ahnung, Wunsch, will ich es wissen, werde es später wissen!
Der Tag vergeht so, wie das Wetter an diesem Tag ist, ist das wichtig, mir nicht, oder anders, ich merk es einfach nicht, ich spüre ihre Kurven, auf der Handfläche, an den Fingerspitzen, im Kopf der Name "Ika", es verschmilzt einfach, eine Wahrnehmung! Geschafft, raus, aber praktisch muss ich auch sein, einkaufen, was fehlt daheim, wonach schreit der Kühlschrank, wohl schreit in mir etwas, eine Begierde, aber die hilft mir nicht, nicht hier, zwischen den Regalen, zwischen den Menschen, klares Denken, was fehlt, die Frage!
Mit den Einkäufen Heim, da, hab ich Alles? Keine Ahnung, aber es geht jeden Tag, jeden Tag was noch zu holen, Alltag, naja, muss sein, braucht man, braucht man wirklich? Zumindest darin bestehen sollte man, gelingt, aber nur, wenn eine andere Realität ergänzt was fehlt!
Alles oben, nichts neues an der Türe, wie am Morgen, keine Veränderung, doch, im Vorraum stehen die Kerzen nun im künstlichen Licht, schalt es ab, ich mach’s, besser, alles mal wegräumen, war da nicht was wegen dem Kühlschrank, ein Schrei, alles nicht mehr relevant, erledigt!
Hmm, Zeit, lesen, ein Buch das mich ablenkt, hilft es? Nein, ich lese, bin in zwei Ebenen, eine liest eine denkt, denkt daran berühren zu wollen, denkt daran fest zu halten, was denkt sie, war es forsch, war es passend?
Eigentlich nur ein paar Meter zwischen ihr und mir, etwas Beton, nicht viel, genug, genug um nicht zu wissen, nicht zu riechen, nicht zu spüren!
Schon so spät, ich sollte....kann ich schon, man macht, macht was man immer tut, bereitet sich vor, viel nicht, ob alles gemacht, egal, Kerze an, Fenster kippen, kein Wind, Schatten stehen still, nichts tanzt, doch, Gedanken tanzen, aber nur Gedanken, nein, Lust, Verlangen, sogar die Heizung ist aus, doch so warm, ich, in mir, irgendwann holt mich der Schlaf der Vortag, oder die fehlende Nacht, fordern, fordern Tribut!
Wieder Morgen, Tag zwei, ich zähle, ich vergesse nicht, etwas ruhiger, Schlaf hat gut getan, obwohl Schlaf, es war mehr ein tiefes Loch, weiß nichts weg, morgens einfach wieder da, Alles, Rest fehlt! Hat sich das Wetter verändert? Kann es nicht sagen, hat mein Blick sich verändert, wahrscheinlich!
Nehme ich anders wahr, bin ich bei der Sache, wo bin ich, schon fast da, Arbeit, Alltag er hat mich nun bald, hilft er, wobei hilft er, vergessen? Will nicht vergessen, würde vergessen gehen? Wäre mehr notwendig, eine Operation, heraus schneiden, kein sauberer Eingriff, ein Schlachtfeld, brutal, gewaltvoll,....beruhigt, geht nicht, ist drin!
Diesmal mehr Hektik, es macht die Arbeit leichter, es vergeht, es lenkt ab, ob ich will oder nicht, Gedanken sind beschlagnahmt, doch im Bauch, im Bauch ein Stück glühende Kohle, Vernunft sagt mir, kann es nicht sein, fühlt sich so an, dunkel, glühend, knisternd, gut, nicht gut, egal ist da, nun in mir!
Wohltuend, auch riskant, verglüht sie etwas, könnte passieren, darf nicht sein, will meine Sinne klar halten!
Der Tag geht dem Abend entgegen, hab ich was geleistet, war das genug, mir fällt es nicht auf, ich kann das nicht beurteilen, will ich es, momentan nicht!
Weg ist zäh, dehnt sich, kurze Augenblicke, Bekanntes, werden lang, Weg zu dem Gebäude, wo ich hin muss, sie ist, sein wird, kein Zufall, nicht wie die ersten Tage, Post, zuviel, zu bunt, was brauch ich das, weg damit, gleich, gar nicht rauf, kalter Wind, streicht durch die
Haare, die Finger steif, halten fest den Haufen Papier, gleich geschafft, nur Papier weg, rauf geht’s schnell, wobei, der Stock unter mir, ich wollte, ich würde, darf nicht drücken, zur Tür, halt, da liegt was, es pocht bis Hoch, ja, wirklich, keine Täuschung, da ist was, ein großes
Kuvert, nehmen, rein, Türe zu, schnell, ich öffne, wo keine Ahnung, einfach auf, ein Zettel, und.......ich staune, eine Maske,.....die die sie von mir hat?? Nein, Augenblick der Entspannung, eine Andere, eine der meinen fast gleich, der Zettel, wo, wohin ist er, nur zu meinen Füssen, Worte, zu erkennen als ich aufhebe, nun lesen, "Du auch, verborgen, geschützt, wie ich!
Morgen, 22:30, Lass Türe angelehnt!" Ich stocke, Lust, Begierde, Verlangen,.....Ika......alles, in einem, im Geist, im Körper, in den Muskeln, im Magen, nicht zu orten, gegenwärtig!
Alles klar, kein Schlaf, nicht möglich, nicht so schnell, ob überhaupt, eher Illusion, vermessen daran zu glauben, ein Gedanke......"Morgen!"
Geschafft? Wie? Muss mich überzeugen, tatsächlich, Morgengrauen, mach das Fenster auf, kalte Luft, tief in die Lungen, schneidet fast meine Lungen, Nebel, starker Nebel, doch hinten, Licht, der Nebel beginnt zu glühen weit entfernt, Tatsache, der Morgen ist da, dieser Tag, der Tag der wohl ein langer wird, nein, keine Stunden mehr, aber jetzt schon klar, wird endlos, werde ihn endlos empfinden, bis zu dem Zeitpunkt, dem Einen!
Arbeit beginnt, schon vergangen? Erst eine halbe Stunde, bin nicht da, nicht hier an dem Ort wo mein Körper funktionieren soll, physisch, klar, was sonst, im Geiste, wo? Sicher nicht hier, nicht vereint mit dem Ort meiner Präsenz, getrennt!
Wenn Zeit relativ ist, hat sie es bewiesen, heute, hier, an mir, empfinden von Ewigkeit, doch erst kurz vor Schluss! Ich darf, nun kann ich, gehe, absolviert, Pflicht erfüllt, jetzt sind Gedanken erlaubt, dürfen sein, was ist zu tun, was noch zu erledigen, ein paar wenige Dinge, müssen gemacht werden, gemacht damit sie kommen kann, eintreten darf, verweilen soll! Blätter, total feucht, zu Boden geworfen, liegend, am Ende, normal ein schöner Anblick, heute kaum berührend, kaum wahrnehmbar, für mich, für Andere sicher, ich bin nicht in ihrem Raum, in ihrer Welt, nicht jetzt, nicht heute, morgen, übermorgen, irgendwann sicher wieder!
In der Wohnung, noch zu denken, ein paar Dinge, nicht viel, nichts was normalerweise zu denken wäre, essen, lesen, Wäsche machen, nein, das ist nicht heute, das ist morgen oder später!
Alles getan, alles geholt, alles da, Kerzen wieder angemacht, brennen, die letzte, am Tisch, die wichtigste, das Zentrum, unser Zentrum!
Ich setze mich, kurz vor der besagten Zeit, die Maske auf, die aus ihrer Hand, die die nicht unkenntlich macht, aber schützt, mich, sie, uns!
Ich höre sie, die Türe beginnt sich zu bewegen, ich spüre sie, spüre bevor ich deutlich sehen kann, rieche, eindeutig, zweifellos, Sie,.....Ika!
Sie kommt zum Tisch, nicht hastig, fest, nicht Zögerhaft, ganz in schwarz, es schaudert mich, schaudert weil sichtbar, sichtbar berauschend!
Der Blick trifft sich, stehe auf, "Nun?" meine Worte, die Augen treffen sich wieder, durch die Masken, gefunden, "Bereit!" erwidert sie, viel mehr braucht keiner, sie nicht, ich nicht, sie hat den Gurt noch, den ich ihr gelassen habe, wieder da, in ihren Händen, "Noch nicht!" mit diesen Worten stelle ich mich hinter sie, meine Hand wandert nach oben, ihr Kopf, die Haare streiche sie seitlich weg, ihr Nacken ihr Hals, frei, betörend!
Näher, mit der Nase, zu ihrem Hals, rieche, rieche sie tief, sehr nahe der Atem aus meiner Nase, ist spürbar, spürbar auf ihrer Haut, am Hals, im Nacken, greife um sie, nehme den Gurt aus ihren Händen, stecke ihn mir ein, nehme ihre Hände, lege sie an ihren Hinterkopf, sie bleiben, fasse an ihre Taille, der Rand ihres Oberteils, meine Finger gleiten darunter, eindeutig Korsage, fühlbar, Fingerspitzen haben sie entdeckt, meine Finger, bis auf meine Daumen sind unter ihrem Oberteil, auf der Korsage, die Daumen, sie helfen, kann ihr das Oberteil langsam noch oben mit ziehen, während der Rest der Hand fest an ihrer Seite, der Korsage nach oben gleitet, ein kleiner Ruck, ein Sprung, ist spürbar, als das Oberteil an der Korsage über die höchste Stelle ihre Brüste rutscht, durch die Haltung, durch ihr Wesen, stolze Formen ihrer sinnlichen Weiblichkeit, fast an ihrer Schulter, bleibe seitlich, nehme das Oberteil fest in die Hände, streiche es über ihren Kopf, ihr Haar, es hat sie verlassen, lege es auf den Tisch, die Korsage, sichtbar, betont, ihre Formen, herrlich!
Die Hände noch am Kopf, meine wandern wieder nach vor, zu ihrer Mitte, spüre den Knopf, Knopf der Hose, öffne ihn, Reisverschluss, langsam nach unten, nur leicht zu hören, gleitet, offen, ich gleite zu ihren Hüftknochen in den Bund, druckvoll, liegen meine Hände dort, mein Oberkörper, liegt an ihrem Rücken, muss sein, Hände wandern mit dem Bund, nach unten, spüre wie das Becken sich teilt, Oberschenkel beginnen, langsam weiter, weiter runter
zu den Knien, ich muss selbst in nach unten, mein Oberkörper liegt nun an ihren Pobacken, Pobacken die nun freier liegen, press mich an ihnen weiter runter bin über Knie, nun schon an ihren Knöcheln, kann ihre Fußgelenke umfassen, Hände wandern nun heraus, sie helfen, sie helfen zuerst dem linken Fuß, aus der Hose, Vorsichtig, bestimmt, frei, der rechte Fuß, gleiche, nackte Knöchel, betrachte sie, gefallen mir, die Hose wandert auch auf den Tisch!
Stelle mich einen Schritt hinter sie, Hände immer noch am Hinterkopf, Nacken, Hals, ihre Schultern zu sehen, Korsage, verleiht ihr Haltung, Stil, Kraft, Pobacken, rund, wölbend, lustvoll, ihre Füße frei, durchgestreckt, fest stehend, kraftvoll, der Anblick braucht, braucht sich zu setzen...........mehr........."
"...dieser Anblick, im Kerzenlicht, die Haut, ihre Haut, gefasst in einer Korsage, wie ein Rahmen gibt er ihr die richtige Vollendung, die Hände immer noch dort wo ich sie hin geführt habe, ihr Brustkorb wunderbar nach vorne gewölbt, ich gehe um sei herum, aber mit Abstand, um die ganze Ika wahr zunehmen, nicht nur einen Teil! Nun nehme ich vom Tisch einen Gurt, auf dem Tisch liegt so einiges noch, er fasst die Gegenstände, notwendige, verlangende, den Gurt in meiner Hand, gehe ich näher, vor sie, nehme ihre Hände, lege sie Handfläche an Handfläche zusammen, der Gurt umfasst ihre Handgelenke, ich ziehe ihn zu, fest, passend, ein Seil, ein Strick, das Richtige, gut, gut das die Wohnung noch so uneingerichtet ist, noch nicht verunreinigt mit Dingen die man für den Alltag braucht, in der Decke ein Haken, ein guter Haken, mal der wichtigste Teil eines Lusters, eines schweren Lusters wohl gewesen, egal, dazu dient er heute nicht! Binde das Seil, in der Mitte ihrer Hände an den Gurt, fest, das es sich nicht sich löst, dann, dann wenn es wunderschönes vollbracht, das Seil ich führe es durch den Haken, nun weiß er was er heute zu tun hat, halten, strecken, einer Frau in Leidenschaft! Nehme das Ende, das lose Ende an mich, ziehe, ziehe das ihre Hände nach oben wandern, Stück für Stück, durchgestreckt nach oben ragen, ihr Halt sicher aber doch an der Grenze, der Grenze der Balance, nochmals inne halten, sie schaut unglaublich aus, so in dieser Form, langsam zu ihr, nicht unbewusst, nicht unbedacht, die Balance steht, ist so ausgeglichen, ich fasse ihr von vorne an die Hüften, wir blicken uns an, kein Wort kann
diesen Blick umschreiben, deutlich machen, braucht es auch nicht, meine Hände sind kraftvoll flach auf ihrer Hüfte, die Finger gleiten, gleiten langsam unter die Seite ihres Slips, Zentimeter für Zentimeter führen meine Hände ihn nach unten, legen ihren intimsten Bereich langsam frei, meine Hände nun zu kurz, ich muss langsam in die Knie, Zentimeter entfernt, entfernt geht mein Kopf nach unten, entfernt von ihrem Lustzentrum, keine Berührung, aber mein Atem, der nun schwer und tief ist, muss spürbar für sie sein, spürbar, auf ihrer Haut, dem empfindlichsten Teil ihrer ganzen Haut, nun sind meine Hände ganz unten, führe ihre Füße, sanft aus dem Slip, befreit davon, zur Seite damit, ich stelle mich vor sie, suche wieder diesen Blick finde ihn, tief, 2-3 Zentimeter trennen unsere Lippen, meine linke Hand berührt sie, in ihrer Mitte, nur die flache Hand, presse sie an ihre Lustzone, kein spielen, nur die flache Hand, fest, die Finger ein wenig zwischen ihren Schenkeln, Energie in reinster Form, ist spürbar!
Nun, gehe ich hinter sie, habe einen Stab vom Tisch mitgenommen, ca. 1m lang an seinen Enden, kurze Gurte, ich beuge mich nach unten, lege den Stab am Boden zuerst links, nehme ich das Ende in die Hand, nehme einen Fuß in die andere, führe ihn zum Gurt, umschließe ihren Fuß damit, dann wandern meine Hände zur anderen Seite des Stabes, der zweite Fuß, wird nähert sich dem Gurt, vorsichtig, auf Balance bedacht, führe ich ihn in den Gurt, schließe ihn!
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