Read the book: «Haus in Flammen»

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Mischa Kopmann

HAUS IN FLAMMEN

Roman


Erste Auflage 2022

© Osburg Verlag Hamburg 2022

www.osburgverlag.de

Alle Rechte vorbehalten,

insbesondere das der Übersetzung, des öffentlichen Vortrags sowie der Übertragung durch Rundfunk und Fernsehen, auch einzelner Teile.

Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder andere Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Lektorat: Ulrich Steinmetzger, Halle (Saale)

Korrektorat: Mandy Kirchner, Weida

Umschlaggestaltung: Judith Hilgenstöhler, Hamburg

Satz: Hans-Jürgen Paasch, Oeste

ISBN 978-3-95510-274-6

eISBN 978-3-95510-283-8

für David & Stella & Greta

»Strike another match, go start anew –«

Bob Dylan

Zwei Fälle von Verschwinden.

Minnigk und Yvette.

Beide ganz unterschiedlich. Beide auf ihre jeweilige ganz und gar eigentümliche Weise:

Minnigk mit charakteristisch großem Getöse.

Yvette auf leisen Katzenpfoten.

Die Wahrheit ist:

Minnigk kann mir gestohlen bleiben, mitsamt seinen Selbstinszenierungen. Seinen Durchhalteparolen. Seiner Egozentrik, die Yvette, ungewohnt blauäugig und beschönigend, als Exzentrik bezeichnete.

Was Yvette anbelangt:

Bitter und süß zieht sich das Herz zusammen

beim bloßen Gedanken an sie.

Beim bloßen Gedenken an sie.

Endlose Sommer. Lang und heiß. Endlose Nachmittage, die ich zuhause in meinem Zimmer verbrachte, mit einem Buch, mit einem Traum. Eine Weile dachte ich daran, mich dem Zirkus anzuschließen, der auf dem Festplatz hinter dem Schwimmbad seine Zelte aufgeschlagen hatte. Ich kratzte mein Taschengeld zusammen und besuchte vier Nachmittagsvorstellungen in einer Woche. Am Abend lungerte ich auf der staubigen Wiese hinter dem Zelt herum. Es roch nach Heu. Und nach Pferden. Nach Rauch und wilden Tieren. Der Wind wehte gedämpft den Applaus des Publikums der Abendvorstellung herüber. Die Ahs und Ohs. Ich freundete mich mit Kurt an, dem Trommler des Zirkus-Orchesters. Er spendierte mir kandierte Mandeln und Zuckerwatte und zeigte mir die Tiere in ihren Käfigen. Nach und nach stellte er mich dem Ensemble vor. Schließlich kamen wir zu einem rot gestrichenen Wagen, auf dessen Tritt ein Mädchen saß. Mein Herz machte Sprünge. Plötzlich wusste ich, warum ich so wild darauf war, hierher zu kommen, wieder und wieder. Die Hochseiltänzerin hatte es mir angetan.

»Darf ich vorstellen?«, fragte Kurt mit ausladender Armbewegung, »Miss Esmeralda.«

Sie stand vor mir, klein, fragil, knabenhaft, mit schwarzem Haar und schwarzen Augen und den süßesten Kirschmundlippen, die ich je gesehen hatte. Hätte sie mich gefragt, ich hätte für Miss Esmeralda alles stehen und liegen lassen. Auf der Stelle. Sie hielt mir ihre kleinen, beringten Finger zum Handkuss hin und sagte etwas auf Spanisch. Fragend sah ich den Trommler an.

»Sie sagt, du siehst aus wie ein Engel«, übersetzte er. Er zog die Brauen hoch und nickte in Richtung der ausgestreckten Hand. Ich verbeugte mich und küsste Esmeraldas Finger, die süß und aufregend dufteten. Beinahe wäre ich vor ihr niedergekniet.

Die halbe Nacht lag ich wach, wälzte mich hin und her, in Gedanken an sie. Im Morgengrauen sprang ich aus dem Bett und packte meine Sachen. Dann besann ich mich. Ich setzte mich an den Schreibtisch und schrieb ihr einen Brief. Mit Absender, fein säuberlich links oben auf dem Umschlag. Für alle Fälle. Den ganzen Weg zum Festplatz rannte ich. Doch der Zirkus war verschwunden. Nur ein grauer Kreis war geblieben auf der verbrannten Sommerwiese, dort, wo das Zelt gestanden hatte. Und ein Haufen verkohlter Balken, wo das Lagerfeuer gebrannt hatte, Tag und Nacht.

»Falls du den Zirkus suchst,« sagte ein Mann, der den Abfall vom Boden aufsammelte, eine Zange in der einen und einen Müllbeutel in der anderen Hand, »sind abgereist. Noch in der Nacht. Gleich nach der letzten Vorstellung.«

Alles war ein Spiel am Anfang. Alles schien ein Spiel zu sein.

»Lass uns die da oben ein bisschen ärgern«, sagte Minnigk. »Allein kriegen die den Arsch nicht hoch.«

»Ist alles ein abgekartetes Spiel«, sagte Minnigk. »Dasselbe elitäre System seit Hunderten und Aberhunderten von Jahren.«

»Warum sollten die, die davon profitieren, irgendetwas ändern wollen?«, sagte Minnigk, »wären doch schön blöd.«

»Also musst du selbst was unternehmen«, sagte Minnigk. »Oder die Fresse halten und zusehen, wie alles vor die Hunde geht, weil die alten Säcke im Parlament, in den Gremien, in den Sendeanstalten, in den Anwaltskanzleien immer noch so tun, als wären dies die beschissenen 1980er oder von mir aus die 1990er Jahre. Als wäre irgendein Stein des 20. Jahrhunderts im 21. auf dem anderen geblieben. Digitale Revolution nennt sich das, meine Freunde. Turbo-Kapitalismus. Wenn alles Kapital auf einige wenige vereint wird. Ohne Kompromisse. Das Sterben der Welt, wie wir sie kennen. Das Sterben der Arten. Das Kippen der Ökosysteme. Apokalypse im ganz großen Stil.«

»Wer von denen, die heute das Sagen haben«, fuhr Minnigk fort, »gibt einen feuchten Dreck darauf, dass uns das Wasser bis zum Hals steht, und zwar buchstäblich und schon sehr bald. Wenn wir absaufen, liegen die Herrschaften längst in friedlichem Schlummer unter der Erde und faulen vor sich hin: Nach uns die Sintflut.«

Ich kam aus der Kleinstadt in die Großstadt. Weil mein Vater versetzt wurde. Einmal mehr. Mitsamt seiner Familie. Mit meiner Mutter, den beiden Zwillingsbrüdern, Robert und Richard, die fünf Jahre älter waren als ich. Und mir. Lias Thaden. Dem Nachzügler. Der seinen vergleichsweise modernen Namen allein dem Umstand zu verdanken hatte, dass mein Vater auf Friedensmission im Kosovo weilte, als meine Mutter, in einer seltenen Aufwallung von Renitenz, den Namen des Kindes festlegte, das sie ohne Mann an ihrer Seite auf die Welt gebracht hatte. Alles neu. Die Stadt. Die geräumige Dienstwohnung mit Garten und Garage in zweihundert Metern Luftlinie von der Führungsakademie der Bundeswehr entfernt. Einer militärischen Spitzenkraft angemessen, seines Zeichens Brigadegeneral und Geheimnisträger, dekoriert mit diversen Verdienstorden und dem Bundesverdienstkreuz. Alles neu. Die Wege. Die Schule. Die Klasse, in die ich kam.

Der erste Schüler, auf den mein Blick fiel, als ich da so am Lehrertisch stand und mich vorstellte, war Minnigk, der hinten rechts am Fenster saß und in der Nase bohrte. So als gäbe es das alles gar nicht. So als gäbe es mich gar nicht. »Nun, nimm Platz«, sagte der Lehrer und schob mich in Richtung eines freien Tisches vorne links. »Wie es bei uns Sitte ist, wird sich der Klassensprecher deiner annehmen in den ersten Tagen deiner Zeit bei uns.« Er setzte sich ans Lehrerpult und sah mich an. »In unserem speziellen Fall«, sagte er, »ist das Glück dir gleich doppelt hold. Handelt es sich beim hiesigen Klassensprecher doch praktischerweise um niemand Geringeren als den Schulsprecher dieser höheren Lehr- und Bildungsanstalt. Stimmt’s, Minnigk?«

Ich sah mich suchend um, im gesamten Raum.

»Yes, Sir!«, rief Minnigk, stand auf, salutierte, schlug die Hacken zusammen und wischte wie nebenbei die Hand an der Jacke seines Nebenmannes ab.

Minnigk war alles, was ich nicht war. Weltläufig, eloquent, belesen, bewandert. Er sprach sechs Sprachen, vier davon fließend. Er spielte Saxofon im Schulorchester. Er spielte die Hauptrolle in sämtlichen Schultheateraufführungen. Er war Klassensprecher und Jahrgangssprecher und Schulsprecher. Er brachte gute Noten in allen Fächern nach Hause. Er glänzte mit sportlichen Leistungen, sprang, warf und lief höher, weiter und schneller als wir alle. Er hielt am Ende unserer Schulzeit wie selbstverständlich die Abi-Rede und brachte den Saal zum Kochen.

Nur in einem war ich ihm immer voraus:

Ich hatte Schlag bei den Mädchen.

»Man muss das aushalten«, sagte Minnigk mit betont militärischer Schärfe. »Mit eiserner Disziplin. Das Leid. Die Lust. Die Angst. Die Panik. Die stumme Taubheit im Angesicht des Feindes. Die Qual. Die Folter. Tod und Teufel. Man muss es ausmerzen in sich. Das Schwache. Nachgiebige. Nachsichtige. Die Güte. Das Gute.«

»Er redet wie ein Diktator«, sagte ich, an Yvette gewandt.

»Ja«, sagte Yvette. »Und zwar wie der große –«

»Lächerlich«, sagte Minnigk hinter einer Wolke aus Zigarettenrauch.

»Mach dir nichts draus«, sagte Yvette achselzuckend. »Minnigk ist Masochist. Durch und durch. Die einzigen Wesen, die er je respektiert hat für ihre Leidensfähigkeit, sind die Hibakusha in Japan.«

»Die was?«, fragte ich.

»Kannte ich auch nicht, bevor Minnigk damit anfing«, sagte Yvette. »Hibakusha nennt man die Handvoll Japaner, die das Pech hatten, beim Atombombenabwurf der Amerikaner auf Hiroshima vor Ort zu sein, und drei Tage später auch in Nagasaki waren, als die Amerikaner die zweite Bombe abwarfen.«

»Das ist nicht das Entscheidende«, sagte Minnigk. »Das ist nicht das, worum es geht.«

»So«, sagte Yvette. »Worum geht es denn?«

»Es geht nicht darum, dass die Hibakusha bei beiden Atombombenabwürfen dabei waren. Es geht darum, dass sie die Abwürfe überlebt haben.«

Er liebte Steve McQueen. Immer wieder sah er sich die alten Filme an. Papillon. The Getaway. The Great Escape. Wie McQueen in seinen späten Jahren, so saß er zuhause auf der Dachterrasse neben seinem Feuerkorb und trank Kaffee, schwarz und heiß, den er aus einer alten roten Kanne mit rostigem Henkel in einen Blechnapf goss.

»The Great Escape«, sagte er, nahm einen Schluck und umfasste den Becher mit beiden Händen wie ein Cowboy am Lagerfeuer in der Prärie. »Das Einzige, was ich dem verdammten Film übelnehme, ist das Ende. Warum, frage ich dich, lassen sie McQueen auf diese Weise sterben? Nach dem Ausbruch. Am zweiten Grenzwall. Nachdem er den ersten übersprungen hat, ohne Stuntman, der für ihn den Kopf hingehalten hätte, nebenbei bemerkt, auf seiner Triumph Trophy, die Nazis im Nacken?«

Die Antwort, Minnigk, ist:

Du würdest den Film nur halb so sehr lieben, wenn McQueen entkommen wäre. Wenn es geklappt hätte mit der großen Flucht. Denn das ist es, was ihn so groß und tragisch und anbetungswürdig macht: dass er nichts unversucht gelassen hat. Dass es nicht hatte sein sollen.

Vielleicht beim nächsten Mal, Steve.

Zum 14. Geburtstag hatten meine Eltern mir ein E-Piano geschenkt. Samt Kopfhörern. Damit das Geklimper endlich aufhört, Tag und Nacht, wie mein Vater es ausdrückte. In seiner unnachahmlichen Art. Auch die Zwillinge, die damals noch zuhause lebten, atmeten auf. Fortan verstaubte das alte Klavier im Wohnzimmer, auf dem ich praktisch täglich geübt hatte, seit meinem sechsten oder siebenten Lebensjahr. Stattdessen saß ich nun oben in meinem Zimmer. Halb beleidigt, weil man mir auf diese Weise zu verstehen gegeben hatte, dass mein Spiel, das, wie ich wusste, durchaus Format hatte, familienintern nicht erwünscht war. Halb froh, nicht mehr auf dem Präsentierteller sitzen zu müssen. Mein Zimmer verließ ich nun nur noch zu den Mahlzeiten. Den Rest der Zeit übte ich. Oder ich hörte Musik. Oder las oder träumte von Natascha Meerscheid, einem Mädchen aus der Parallelklasse, das man mit Fug und Recht als meine erste große Liebe bezeichnen konnte. Die einzige vor Yvette.

Minnigk machte es sich zur Gewohnheit, mir die Mädchen abzunehmen. So nannte er es. Die, die ich nicht wollte. Die, die ich nicht mehr wollte. Die, von denen ich genug hatte. Die, die nicht genug bekommen konnten von mir.

»Eins muss man dir lassen«, konstatierte Minnigk kopfschüttelnd, »du ziehst die Weiber an wie das Licht die Motten. Was ist verdammt nochmal dein Geheimnis?«

Ich überlegte lange, ob ich ihm antworten sollte. Dann sagte ich:

»Mein Geheimnis ist es, dass ich keins von den Mädchen will, die mich wollen.«

»Nicht eins?«

»Nicht auf diese Weise.«

»Das heißt im Umkehrschluss«, sagte Minnigk in seiner unbestechlichen Logik, »wenn du eine triffst, die du willst –«

»Ich weiß, was du sagen willst«, sagte ich. »Dann werde ich sie nicht bekommen.«

»Ja«, sagte Minnigk. »Und weißt du auch, warum: Weil ich sie bekommen werde.«

Es sprach sich herum, dass ich Klavier spielen konnte. Auf der Hochzeit eines Kollegen meines Vaters, auf der ich auf ausdrücklichen Wunsch den Hochzeitsmarsch aus dem Sommernachtstraum von Mendelssohn und ein paar Beatles-Songs gespielt hatte, sprach mich der Pastor an. Er fragte, ob ich nicht Lust hätte, hin und wieder zu besonderen Gelegenheiten – Ostern, Pfingsten, Erntedank, Weihnachten, Neujahr – in der Kirche zu spielen. Der Kantor könne sich dann ganz auf den Chor und die Orgel konzentrieren.

Zusammen mit zwei armenischen Brüdern an Geige und Cello spielte ich an Himmelfahrt einige Stücke aus dem Himmelfahrtsoratorium von Bach. Von allein wäre ich niemals dort hingegangen. Obwohl ich es mochte, in der Kirche zu sein. Ich mochte die Lichter. Ich mochte die Lieder, die die Gemeinde sang. Nun ja, manche der Lieder. Ich mochte die Stille. Den Ernst, die Würde, das Feierliche. Ich mochte die Überzeugung, die der Pastor an den Tag legte beim Versuch, das Unmögliche möglich zu machen und die Gemeinde im Rahmen der Predigt daran zu erinnern, was das geschriebene Wort bedeutete und wie es sich im Hier und Jetzt anwenden ließ. Innere Einkehr. Nächstenliebe. Liebe. Ich sah, wie die Gemeinde sich wand, im Sonntagsstaat, unter den salbungsvollen Worten, bevor sie hinausdrängte durch die weit offenen Türen, wie das sprichwörtliche biblische Kamel sich durchs Nadelöhr zu zwängen sucht, die Orgelmusik im Rücken, einen sorgsam gefalteten Schein in der Hand für die Kollekte, bevor sie in ihren dicht an dicht geparkten SUVs verschwanden in alle vier Himmelsrichtungen. Moderne Reiter der Apokalypse.

So kam es, dass ich in die Kirche kam, immer mal wieder, an hohen christlichen Feiertagen.

Ein Himmelfahrtskommando, fürwahr!

Als ich sie kennenlernte, war Yvette die Einzige von uns, die nicht mehr bei ihren Eltern lebte. Sie war ausgezogen, kaum dass sie achtzehn geworden war. Nicht weil es Streit gegeben hätte zuhause. Weil sie allein sein wollte. Unabhängig. Frei. Erwachsen. Obwohl sie ein 1,7-Abi gemacht hatte, wartete sie auf einen Studienplatz. Sie wollte Veterinärmedizin studieren und Tierärztin werden. Das Geld, das ihre Eltern, ein Akademikerehepaar, ihr anboten, lehnte sie ab. Stattdessen jobbte sie als Kellnerin in einer Bar, als Kassiererin bei EDEKA, als Esskastanienverkäuferin auf dem Weihnachtsmarkt. Alle paar Monate wechselte sie den Job, weil es ihr langweilig wurde. Das war typisch für sie. Sie war schön, sanftmütig, geheimnisvoll, aber auch sprunghaft, launisch und eigensinnig. Sie hatte sehr klare Vorstellungen von den Dingen. Sowie sie die Zulassung bekam, stürzte sie sich Hals über Kopf ins Studium. Zwei Semester ging das so. Dann nahm die Sache mit DLB ihren Lauf. Die Aktionen, die wir planten, verlangten immer gründlichere Vorbereitung. Yvette fiel der Löwenanteil bei der Planung zu. Oder vielmehr: Sie riss diesen Teil der Operationen förmlich an sich. Für die Medizin blieb keine Zeit mehr. Als ich sie einmal darauf ansprach, zuckte sie nur die Schultern.

»Es gibt Wichtigeres im Leben«, sagte sie.

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Age restriction:
0+
Release date on Litres:
12 November 2024
Volume:
91 p. 2 illustrations
ISBN:
9783955102838
Publishers:
Copyright Holder::
Bookwire
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