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Malin Edholm
Das Osterei: Erotischer Roman
Lust
Das Osterei: Erotischer Roman ÜbersetzerGesa Füßle Original Påskägget – erotikCopyright © 2019, 2019 Malin Edholm und LUSTAll rights reservedISBN: 9788726229721
1. Ebook-Auflage, 2019
Format: EPUB 2.0
Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit Zustimmung von LUST gestattet.
Das Osterei
Das grelle Schrillen der Türklingel hallt durch die Dachgeschosswohnung. Lea zuckt von dem Geräusch zusammen, ihr Herz pocht, als sie vorsichtig zur Tür schlurft. Wenn ihre Freunde sie besuchen, schreiben sie vorher eine SMS oder rufen an, einige kommen einfach rein. Sie öffnet langsam die Tür und wundert sich, als ein Postbote mit einem Paket unter dem Arm vor ihr steht. Der Postbote bittet sie, auf seinem Handcomputer zu unterschreiben und eilt dann wieder die Treppe hinab.
Verwirrt stellt sie das Paket auf den Küchentisch. Es steht kein Absender drauf und sie hat nichts bestellt. Die Schmetterlinge in ihrem Bauch sind ängstlich, aber auch aufgedreht. Nach einer Weile gewinnt die Neugier und sie reißt das Paket mit den Händen auf. Es tut weh, als sie den Karton auseinanderreißt, aber sie kann es nicht lassen und muss jetzt dringend wissen, was sie drinnen versteckt.
Es ist ein riesiges Osterei. Sie nimmt es und wiegt es in den Händen, es ist erstaunlich schwer. Der ovale Karton ist mit einem klassischen Ostermuster aus Hühnern, Kaninchen und einem sonnigen Rasen bemalt. Vielleicht haben ihre Papas es geschickt? Sie machen so gern übertriebene Geschenke. Sie stellt sich vor, dass das Ei mit Süßigkeiten vollgestopft ist, die sie gierig verschlingen und dann den Rest des Wochenendes im Zuckerkoma verbringen wird. Vorsichtig öffnet sie die beiden Hälften, damit die Süßigkeiten nicht herunterfallen. Schockiert blickt sie auf den Inhalt. Es sind keine Süßigkeiten und es ist auch definitiv nicht von ihren Papas.
Im Ei liegen drei eiförmige Vibratoren auf einem Bett aus Unterwäsche in unterschiedlich leuchtenden Farben. Alles erinnert vage an Ostern, was sowohl lustig als auch merkwürdig ist.
Sie steht stumm davor und starrt auf den Inhalt, bevor sie schließlich vorsichtig anfängt, die verschiedenen Spielzeuge anzufassen. Das weiche Silikon fühlt sich schön an ihren Fingern an und die Spitze der Höschen kitzelt an der Haut. Sie wählt ein gelbes Seidenhöschen. Dann nimmt sie den türkisfarbenen Vibrator und wirft eine Wolldecke und ein Kissen vor den großen Ganzkörperspiegel im Schlafzimmer. Sie ist bereits in der richtigen Stimmung und Geilheit kribbelt in ihr. Um das Gefühl zu vertiefen, schaltet sie die Playlist ein, die sie für genau diese Momente angelegt hat. Lied um Lied, dessen Rhythmus und Gesang ihre Hüften zum Kreisen bringen.
Der erste Song ist Blue Jeans von Lana Del Rey. Lea zieht sich langsam zum Takt der Musik und zu Lanas schleppender, sinnlicher Stimme aus. Sie lässt ihre Finger den Konturen ihres runden, weichen Körpers folgen, den sie vom Stoff befreit. Lässt gefühlvoll den Pullover fallen. Streichelt sich die Hose vom Körper und hinterlässt mit den Fingernägeln rote Striemen auf den Schenkeln. Von dem Anblick, wie sie Stück für Stück ihre Kleidung auf den Boden fallen lässt, während sie langsam mit den Hüften kreist, kocht die Gier in ihrem Körper. Es kribbelt schön, als sie sich ganz langsam den BH auszieht und ihre Brüste freilegt. Die leicht kühle Luft lässt ihre Haut sich zusammenziehen und die Brustwarzen stellen sich vor Erregung auf. Sie bleibt bei den Brüsten und streichelt sie warm. Sie liegen schwer in ihren Händen und hängen zum Bauch herab. Sie ist verschwitzt, wo Brüste und Bauch sich berühren und sie atmet ihren eigenen süßen Duft ein.
Als sie nur noch mit dem neuen Höschen bekleidet ist, fängt das Lied Hot stuff von Donna Summer an. Das gelbe Höschen sitzt eng am Hintern, schneidet ein wenig in die weiche Haut ein und hat ein Loch im Schritt, um in intimen Stunden besser ranzukommen. Jetzt ist es perfekt so. Sie ist fasziniert von ihren eigenen Formen. Sie schlägt sich selbst auf den Schenkel, was ihren Po zum Zittern und ihre Muschi zum Kitzeln bringt. Dann schüttelt sie mit aller Macht ihren Po. Die Leichtigkeit ihres Körpers, wenn Po, Schenkel, Bauch und Brüste von einer Seite zur anderen fliegen, geben ihr ein Unterwassergefühl von Freiheit. Sie macht einen Salsaschritt und heftet ihren Blick auf den runden, prallen Po. Sie weitet ihre Hüftbewegungen aus und der Boden vor dem Spiegel wird zu einem Laufsteg, auf dem die Musik den Körper übernimmt. Mit den Händen streichelt sie sich von den Hüften bis zu den Haaren hinauf.
The free sample has ended.