Read the book: «Bilder von euch»

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Impressum:

ISBN Druck: 978-3-946723-58-5

ISBN Ebook: 978-3-946723-59-2

Christine Goeb-Kümmel

Bilder von euch – Zeichnungen und gefühlte Worte von Herz zu Herz

Zeichnungen und Covergestaltung: Christine Goeb-Kümmel

Korrektorat: Gisela Polnik

Verlag: Begegnungen, Schmitten

www.verlagbegegnungen.de

Copyright 2020

Alle Rechte vorbehalten

Bilder von euch

Tierzeichnungen

und gefühlte Worte

von Herz zu Herz

Christine Goeb-Kümmel

Dieses Buch widme ich

Siouxie


Inhalt

Vorwort

Noch ein Wort zu den Tieren …

… und wie es zum Cover des Buches kam

Vultur

Lisa

Amy

Findus

Finn

Chester und Emmy

Kalif

Lilas

Conrad

Jana und Micky

Oli

Susi

Anton

Nummer 1

Hope

Kisha

Gismo

Taifun

Myrte und Pertl

Hercules

Leopold und Agneta

Faolan

Veilchen

Timmi

Kobold

Jojo

Meli

Charlie

Henry – der Schüchterne

Henry – der Selbtbewusste

Ellie

Füxle

Juno

Leutz

Happy und Luna

Fara

Julia

Bacardi

Sam

Marty

Apollo und Jetta

Tisha

Bogi

Strolchi

Merlin

Magda

Ulla

Bonsai

Heinzi

Energiebilder / Heilenergiebilder

Floki

Joey

Mela

Mela mit ihrem Helfertier

Mela in ihrer gewünschten Energie

Siouxie

Noch einige Worte zum Schluss

TACOMA

Informationen

Quellenangaben

Eine Bitte

Vorwort

Als ich im Juli 2019 damit begann, Tiere als Dankeschön für eine Unterstützung des „Projektes Sternschnuppenlicht“ zu zeichnen, ahnte ich nicht, wie intensiv diese Erfahrung werden würde.

Ich habe innerhalb der letzten Jahre bereits einige meiner Bücher mit eigenen Tierzeichnungen illustriert, „gescribbelte“ Bleistiftzeichnungen, die meist recht schnell angefertigt werden können, aber das Tier durchaus so darstellen, dass man es wiedererkennt. So waren auch die genannten „Dankeschön-Zeichnungen“ gedacht – nette Tierbilder auf Basis von Fotografien, die mir die Menschen schickten. Doch da hatte ich die Rechnung ohne die Tiere gemacht. Die vermittelten mir nämlich ganz deutlich ihre Vorstellungen, wie die Darstellung verlaufen sollte – mal flüchtig, skizzenhaft und einfach, mal zeitintensiv, aufwendig und hin und wieder sogar mühsam. Die unterschiedlichsten Gefühle und Botschaften prasselten während des Zeichnens auf mich ein, und so wurde jedes einzelne Bild zu einem Spiegelbild der Tierseele.

Es war während der Zeichenarbeit nicht mein Anliegen gewesen, Fragen zu stellen oder Probleme zu lösen. Aber da ich ein sehr emotionaler, empathischer und hellfühliger Mensch bin, war ich einfach offen und auf Empfang gestellt, und so kam bei mir all das an, was die Energiefelder der Tiere ausstrahlten: bei dem einen die Geschichte seines Lebens, bei einem anderen nahezu gar nichts …

Ich bin seit Kindertagen eng mit allen Tieren verbunden, habe schon vor vielen Jahren eine Ausbildung in Tierkommunikation absolviert, mache systemische Aufstellungen und sonstige Energiearbeit, aber das Einfühlen in ein Tier während des Zeichnens war auch für mich eine ganz neue Methode der Kommunikation. Das bildliche Wiedergeben der Tierseele und der Energien, zusätzlich zu den lautlosen Worten und Gefühlen, die daraus entstehen, hat auch mich beeindruckt, ebenso wie die die Bestätigung der Menschen, die zu den jeweiligen Tieren gehörten, die die Seele ihres Tieres in dem gezeichneten Bild und in den gefühlten Worten wiedererkannten.

Nicht wenige der Tiere waren zum Zeitpunkt des Zeichnens bereits verstorben, ihre Energie war teilweise nur noch schwach zu spüren – oder im Gegenteil sehr intensiv, dann nämlich, wenn bestimmte Themen noch im Raum standen, die erwähnt werden wollten. Nicht unbedingt bei jedem Bild war zu erfühlen, ob das Tier noch lebt oder bereits verstorben ist – letztendlich ist das aber auch nicht wichtig, denn auch das verstorbene Tier vermittelt noch seine Energien.

Bei manchen Tieren, die schon längere Zeit tot sind (was ist „lang“ in der Ewigkeit?), war die Energie trotzdem stark und präsent, bei anderen dagegen war sie schwach, kaum spürbar. Da gibt es welche, die sind einfach weg. Alles fühlt sich hohl an, auf eine gewisse Art und Weise „abgeschlossen“. Man sollte dann auch tunlichst vermeiden, zu bohren und zu ziehen, sondern stattdessen diese Seele einfach in Ruhe ihren weiteren Weg gehen lassen. Alle Varianten (von schwacher bis ganz heftiger Energie) gibt es aber auch bei noch lebenden Tieren.

Einige Tiere vermitteln besonders aufrüttelnde Gefühle, häufig ist da Bedarf nach Klärung von offenen Problemen, bestimmte Themen stehen im Raum, Dinge sollen gesehen werden – Trauer und oft auch Angst zeigen sich. Und in einigen Fällen spürt man ganz deutlich, dass Heilung geschehen muss. Diese Zeichnungen werden dann, ganz ohne es geplant zu haben, zu Energiebildern – zu Heilenergiebildern … Unter den über 60 Tierzeichnungen in diesem Buch sind auch einige wenige Heilenergiebilder. Ich habe sie ans Ende des Buches gestellt und auch eine Erklärung sowie die dazugehörigen Geschichten beigefügt.

Das alles mag sich für viele Menschen seltsam anhören. Für mich jedoch ist es normal, denn ich lebe damit. Es ist meine Realität und Wirklichkeit und die Kommunikation mit Tieren und auch mit verstorbenen Lebewesen gehört zu meinem Leben genauso dazu wie das Gespräch mit Mitmenschen.

Ich ließ also bei jedem Bild einfach zu, was kommt, ohne Druck, ohne Anspruch, ohne Erwartung. Daraus entstanden sind gefühlte Augenblicke, kleine Einblicke in große Seelen, lautlose Worte sichtbar gemacht.

Wenn wir die Fotografie eines Tieres betrachten, sehen unsere Augen eine Momentaufnahme, die das Tier in einer bestimmten Situation und/oder einem Gefühl zeigt: ängstlich, zornig, fröhlich, frech usw. …

Ob das jedoch wirklich das Naturell des Tieres ist, zeigt sich aber erst, wenn wir uns intensiver auf das Tier einlassen. Das kann auch mithilfe des meditativen „Eintauchens“ in das Foto geschehen, aber oft wird man abgelenkt oder legt das Bild nach wenigen Minuten wieder zur Seite, weil man nicht in der Lage ist, sich wirklich darauf einzulassen. Beim Zeichnen kalkuliert man eine bestimmte Zeitspanne ein und kommt dadurch in die Ruhe. Man gibt sich selbst die Zeit, Energie zu spüren, und lässt sich ohne Zwang und Druck auf das Tier ein.

Den Zeichnungen in diesem Buch sind nicht die entsprechenden Fotos zugeordnet, denn es geht nicht darum, Original und Zeichnung zu vergleichen. So kann das Tier zwar äußerlich perfekt getroffen sein, die Energie des Fotos aber von der Zeichnung abweichen. Die Zeichnung hält das empfangene Gefühl fest, das, was im Moment wichtig ist. Sie zeigt die offene Seele des Tieres. Übrigens kann die Energie eines Fotos sich durchaus im Lauf der Zeit verändern, entsprechend des physischen und psychischen Zustandes des Tieres. Ich glaube eher nicht, dass dies mit den Zeichnungen geschehen kann, denn sie fangen wie erwähnt einen Zustand, ein bestimmtes Thema ein.

Mein Anspruch ist nicht das exakt naturgetreue, das fotorealistische Zeichnen. Da gibt es andere, die das bis zur Perfektion beherrschen. Mir fehlt dazu nicht die Technik, sondern der Wille. Es dauert mir zu lange und mir fehlt die Geduld, jedes einzelne Haar mit akribischer Perfektion zu zeichnen. Ich bewundere solche Zeichnungen, die man nicht von einer Fotografie unterscheiden kann, kann aber manches Mal den Sinn nicht erkennen von diesen exakten Abbildern einer Fotografie, ohne Charisma oder individuelle Interpretation.

Außerdem bin ich der Meinung, dass man sich bei solcher Art von Zeichnung viel zu sehr auf das Außen konzentriert. Mein Bestreben ist jedoch, in einen kurzen intensiven Kontakt zu kommen mit der Energie des Tieres, zu fühlen, welchen Charakter es hat, zu hören, was ihm wichtig ist, zu fragen, ob es etwas benötigt, ob ich etwas tun kann. Da kann es durchaus passieren, dass ein Tier mir vermittelt, kräftiger und farbenfroher oder zarter und zerbrechlicher gezeichnet zu werden, als auf dem Foto dargestellt.

Einige der Zeichnungen waren in 20 Minuten fertig, bei anderen konnte ich mich nicht losreißen – was nicht an mir lag, sondern abhängig war von den einzelnen Tieren –, dazu mehr in den individuellen Texten.

Bevor ich die Bilder an die dazugehörigen Menschen verschickte, stellte ich sie bei mir zu Hause auf – manchmal sieben oder acht gemeinsam – und war stets aufs Neue fasziniert von der unglaublichen Macht der geballten Energie, die sie verströmten. Doch da war auch so viel Liebe, die über sie von den Menschen kam, denn alle diese Tiere waren oder sind ihren Menschen unglaublich wichtig und in ewiger Erinnerung.

Ich wünsche mir, dass keines dieser Tiere, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, die mir einen Blick in ihre Seelen erlaubten, vergessen wird. Und deshalb habe ich dieses Buch zusammengestellt mit allen Tieren, die ich von Juli bis Dezember 2019 gezeichnet habe. Jede dieser Persönlichkeiten soll einen Platz darin enthalten. Die Zeichenarbeit und die Begegnung mit den Tieren hat mir unglaublich viel Freude gemacht und so viel gegeben, und ich glaube, es wird auch den Menschen etwas geben, die als ganz unbeteiligte Betrachter in diese Tiergesichter schauen. Sie werden nicht lange unbeteiligte Betrachter bleiben, denn die Ausstrahlung, die Individualität und das Seelenleben, das diese Tiere ausstrahlen, ziehen in den Bann und bereichern.

Alles, was ich gefühlt und empfangen habe – sei es bei den Energiebildern oder den „normalen“ Zeichnungen –, habe ich aufgeschrieben und einfach so stehen lassen, nicht gewertet, nicht überlegt, ob es „stimmt“ oder nicht, auch wenn das eine oder andere bei längerem darüber Nachdenken seltsam oder „unrealistisch“ zu sein schien.

Das meiste wurde mir im Nachhinein von den Menschen der jeweiligen Tiere bzw. anhand von Beschreibungen und Lebensgeschichten bestätigt. Alleine diese Tatsache zeigt mir, dass es so ist, wie es ist.

Alle gezeichneten Tiere waren mir nicht näher bzw. gar bekannt bekannt (bis auf zwei, drei Ausnahmen und meine eigenen Tiere Veilchen, Tacoma und Siouxie).

Noch ein Wort zu den Tieren …

Wie unglaublich arm wäre doch diese Welt ohne Tiere … für mich unvorstellbar …

Wer oder was genau sind Tiere? Haben Sie sich das schon mal gefragt? Was unterscheidet sie von uns Menschen? Aus welchem Grund werden sie als Wesen niederen Ranges bezeichnet? Kann es überhaupt sein, dass Lebewesen unterschiedlich viel „wert“ sind? Es gibt leider noch immer viele Menschen auf dieser Welt, die glauben, Tiere könnten nicht fühlen, nicht empfinden, schon gar nicht denken und eine Seele haben sie auch nicht …

Aber auch Menschen, die ihnen zumindest Gefühle und Empfindungen zugestehen, sprechen – wenn sie überhaupt den Begriff Seele verwenden – dann von einer Art „Gruppenseele “. Auch das fühlt sich für mich nicht wahrhaftig an.

Eine Frau, die ich vor gar nicht langer Zeit kennenlernte – selbst sehr distanziert Tieren gegenüber und voller Berührungsängste – berichtete mir, dass eine bekannte Autorin und „Engel-Spezialistin“ ihr mitgeteilt hatte, dass Tiere zwar auch Seelen hätten, aber im Jenseits auf einer anderen Ebene wären als wir, die Menschen, also auf ewig getrennt von den Menschenseelen ihr himmlisches Dasein fristen würden …

Puh ... also ehrlich gesagt möchte ich dann hiermit einen Antrag stellen auf Aufnahme in den Himmel, in dem die Tiere sind … Wie unglaublich unstimmig solche Aussagen sind für all die vielen Menschen, die Tiere lieben …

Kürzlich sah ich einen Filmbericht über einen Anthropologen aus Kamerun, der sich seit vielen Jahren mit der Erforschung des Verhältnisses der Deutschen zu Hunden beschäftigt. Der Film war zwar leider sehr einseitig in der Darstellung und Wahl der Gesprächspartner, aber nicht uninteressant. Der Mann stammt aus einem Land, in dem Hunde gar keinen Wert haben. Sie leben auf Müllkippen, man nähert sich ihnen nicht und sie ins Haus zu lassen, ist unvorstellbar. Umso mehr faszinierte ihn seit seinem ersten Besuch in Deutschland die Stellung der Hunde in unserem Land und das Thema wurde zu seiner Lebensaufgabe.

Ungefähr in der Mitte des Filmberichtes sagte er einen Satz, dessen Beginn ich mit Freude vernahm. Der zweite Teil des Satzes ließ mich jedoch zusammenzucken. Er sagte sinngemäß: „Es scheint, je weiter eine Gesellschaft entwickelt ist, desto mehr wenden sich die Menschen den Tieren zu … und das ist sehr traurig.“

Er interpretierte es so, dass die Menschen vor Verzweiflung und Suche nach Nähe die Hunde vermenschlichen und als „Ersatzmenschen“ betrachten. Mit Sicherheit gibt es solche Tierhalter und der Beitrag berichtete auch hauptsächlich von diesen Menschen.

Ich bin jedoch der Meinung, dass die Entwicklung einer Gesellschaft die Anhebung des Bewusstseins zur Folge hat. Durch die Erhöhung des Bewusstseins kann der Wert eines jeden Lebens nicht nur erkannt und verstanden, sondern erfahren werden. Die Zuwendung zu den Tieren ist lediglich die logische Folge dieser Erkenntnisse. Und ich bin sicher, dass das nicht traurig, sondern im Gegenteil gut und wertvoll ist, denn es ist ein großer Schritt in Richtung umfassenden Friedens. Eine hoch entwickelte Gesellschaft, die Empathie und ein Bewusstsein für die Mitgeschöpfe entwickelt, erkennt die Seele in den Tieren und mit weiterer Entwicklung auch in den Pflanzen und lernt, mit allem, was lebt, zu kommunizieren, zu interagieren.

Ja, in Deutschland haben Hunde und auch Katzen inzwischen einen sehr hohen Stellenwert. Haben nicht wir in unserer Gesellschaft inzwischen verstanden, wie wertvoll Hunde an unserer Seite sind? Verstehen aber inzwischen nicht auch einige wenige Menschen langsam und nach und nach, dass auch die, die im Moment noch Wesen zweiter Klasse sind (die sogenannten „Nutztiere“), beseelte Wesen sind?

So lange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“ So sagte bereits der russische Erzähler und Autor Leo Tolstoi, und ich bin davon überzeugt, dass er Recht hatte und hat.

Da ich mit allen Tieren verbunden bin, war es nach den ersten Hunde- und Katzenzeichnungen, die ich anfertigte, gar nicht mehr möglich, es nur bei Hunden und Katzen zu belassen. Nach und nach rückten auch andere Tiere in den Fokus, und es gesellten sich neben einem meiner Meerschweinchen auch Pferde, Kühe, Schweine, Schafe, ein Esel, eine Gans und ein Fuchs in dieses Buch.

Nahebringen möchte ich jedem, der dafür offen ist, besonders die Energie der „Nutztiere“, die hier in unserem Land und nahezu auf der ganzen Welt Wesen zweiter Klasse sind. Doch sie fühlen genauso wie unsere Hunde und Katzen, sind ebensolche Individuen, sind Lebens-künstler, „Angsthasen“, Draufgänger oder Witzbolde – sie tragen die gleichen Seelen …

Und was ist mit den Wildtieren? Mit den Wildtieren habe ich bisher etwas andere Erfahrungen gemacht als mit den Haus- und „Nutztieren“ – eine Füchsin wird in diesem Buch einen ganz kleinen Einblick in ihre Gefühle geben …

Die Reihenfolge der Bilder erfolgte intuitiv. Lediglich die „Energiebilder“ habe ich an den Schluss gestellt, weil sie für mich eine Sonderstellung einnehmen.

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Age restriction:
0+
Volume:
130 p. 68 illustrations
ISBN:
9783946723592
Copyright Holder::
Bookwire
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