Read the book: «Monas Frauenbuch»

Mona Checinski ist 1966 in Remscheid geboren.
Sie schrieb jahrelang Klassiker wie Kurzgeschichten und Gedichte – für die Schublade. Später war sie als Lokalredakteurin unterwegs und als Ghostwriterin für eine Astrologenzeitschrift tätig.
2013 veröffentlichte Mona Checinski ihre Biografie „Der Geruch von Heimat“ (ebook) und kurz darauf „Schamanenschule“ (ebook). 2014 hat sie die Autorengruppe im Hegau gegründet und befindet sich derzeit in naturheilkundlicher Ausbildung. „Monas Frauenbuch“ ist ihr erstes Papierbuch. Sie lebt heute am Bodensee.
Weitere Veröffentlichungen:
„Schamanenschule“ (ebook)
„Der Geruch von Heimat“ (ebook)
www.monachecinski.com
Mona Checinski
MONAS FRAUENBUCH
von Stil bis Falten, von Genderwahn bis Rosmarin
Engelsdorfer Verlag
Leipzig
2014
Bibliografische Information durch die Deutsche Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;
detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.
Hinweis:
Für Rezepte sowie Anwendungshinweise übernehmen Autorin und Verlag keine Gewähr. Es sind lediglich Anregungen und stellen keine Therapien dar noch ersetzen sie den Arzt- oder Heilpraktikerbesuch.
Copyright (2014) Engelsdorfer Verlag Leipzig
Alle Rechte beim Autor
Hergestellt in Leipzig, Germany (EU)
www.engelsdorfer-verlag.de
Inhalt
Cover
Titel
Impressum
Prolog
1. Teil
Mann oder Frau?
Emanzipation – die Wiedergeburt der Trümmerfrau.....
Von anderen Kulturen lernen
Beruf und Familie – alles kann, nix wird was
Fazit
7 einfache Gebote für die Frau
2. Teil
Beziehungs-weise
Eine Beziehung notwendig?
Jede Beziehung ist einzigartig
Kommunikation und so
Das Zentrum – die Küche
Tipps
Das Feuer der Frauen
Teil 3
Kleider machen Leute
Was kann Bekleidung?
Bekleidungsklassiker
Die allseits bekannte Geheimwaffe
Shopping-Tipps für die Umkleidekabine und vor dem Heimspiegel
Farben setzen Akzente und vor allem senden sie Botschaften
Bezugsquellen
Ach ja, Haare
10 schnelle Schönheitstipps
Hände
Haare
Make up
Rouge
Cellulite
Bademode – halbnackt und trotzdem anziehend
Schuhe
Accessoires
Entspannung ist alles
Annehmen
Körpermaße und Körpermasse
Konsum - Diät
Fasten – eine kurze Erfahrung
Trennkost – nix für Italiener
Die Hollywood-Diät
Training-Tipps für Zuhause
Teil 4
Gesunde Hausmittel
Gesundheit – 3 Pfeiler
Ernährung, bücherweise
Milch
Weizen
Gerne davon mehr: Obst und Gemüse
Auslöser
Tees
Volksmund und Instinkt
Aus der Küche – würzen und heilen
Zwei Unverkäufliche aber Unverzichtbare
Teil 5
Die lieben Kleinen – Erziehung und Tipps für den Alltag
Essensmanieren
Musikalische (Früh)Erziehung!?
Beschäftigung mit dem Kind
Ich will ein Tier!
Vögel
Fische
Nagetiere
Aus Kindern werden Leute
Präsenz ist mehr als wertvoll
Teil 6
Vom Älterwerden
Das Ende am Ende
Teil 7
Spiritualität im Herzen
Die 5 hellen Sinne
Der heilige Kreis
Auramassage
Hilfe zur Selbsthilfe – alles fließt
Nützliche Tipps für den Alltag
Teil 8
zu guter letzt
Monas Bücherecke
Noch nicht genug?
Dann gibt es noch einen kleinen Nachschlag
Prolog
Noch vor wenigen Jahren hätte ich es nicht für möglich gehalten, ein Buch für Frauen zu schreiben. Dieses ewige Pochen auf Weiblichkeit, dieses „wir sind Frauen!“ waren mir recht männliche Schlachtrufe. Einladungen zu Weiblichkeitsseminaren und andere in diese Richtung gearteten Frauentreffen lösten in mir Blockaden aus. Es gab Zeiten, da fragte ich mich, ob es nicht gerade die Weiblichkeit war, dir mir abhanden ging. Wie anders konnte es sein, dass ich nichts von derlei Frauenaktivitäten hielt?
Noch heute gehe ich zu keinen solchen Seminaren oder Treffen. Ich habe solcher Art interessierte Frauen kennen gelernt, das reicht mir, mehr muss nicht sein. Allesamt recht nette Frauen, keine Frage. Aber auch allesamt extrem feministisch gelagert, manchmal sogar mit richtig fanatischem Ansatz. Und trotzdem, keine ist glücklicher als alle anderen Frauen. Jede hat ihre Themen, jede hat Beziehungsproblemchen, die eine mehr, die andere weniger. Und manche haben sie einfach unter den Teppich gekehrt, die Beziehung und die Männer mit dazu.
Mit dem Älterwerden kam die Erkenntnis des Pudels Kern. Übrigens ein Zitat aus Faust. Dort tritt der Teufel als Pudel in Erscheinung. Das propagierte Weibliche war nämlich gar nicht weiblich, zumindest nicht so, wie ich mir weiblich vorstellte. Es bedeutete für Feministinnen, um einen modernen Ausdruck zu gebrauchen, wie Männer zu sein. Und das bedeutete für diese Frauen, unter der Fassade des Pudels Locken versteckt: absolute Stärke, Selbständigkeit auch ohne Mann und absoluten Unwillen, sich der männlichen Energie kompromissbereit zu zeigen. Also die sogenannte Selbstverwirklichung. Und das bedeutet im Klartext: bloß nicht blöd zu Hause sitzen und um die Kinder kümmern, das Streben nach männlichen Domänen, im Sport, in der Berufswelt und meistens zuhause auch.
Ehrlich gesagt, unter feminin hatte ich mir schon immer etwas anderes vorgestellt.
Ich habe drei Kinder und schon vor deren Geburt war es mir wie auch meinem damaligen Mann klar, dass wir unsere Kinder nicht fremd erziehen lassen wollten. Wir lebten die klassische Rollenverteilung. Und bis heute habe ich dies nicht bereut. Bereut hätte ich es, wenn ich die Zeit mit meinen Kindern verpasst hätte.
Wir trennten uns nach 15 Jahren Ehe, kurz nachdem unser Dritter das Licht der Welt erblickte. Mein Mann hatte sich anderweitig umgeschaut. Und wieder setzte ich als nunmehr allein erziehende Mutter alles daran, meine Kinder auch weiterhin nicht von anderen erziehen lassen zu müssen. Für die Dauer von fast zwei Jahre erfuhr ich am eigenen Leib wie es ist, Harz IV-Teilnehmer zu sein. Das bedeutete staatlichen Druck in vielen Lebenslagen. Ich sollte unter anderem meinen Kleinen weggeben, um Arbeit außer Haus annehmen zu können. Da bin ich kreativ geworden, äußerst kreativ und habe so diese schwierige Zeit durchsegelt. Als mein Jüngster dann alt genug war, habe ich den Einstieg ins Berufsleben wieder gefunden. Nach insgesamt 20 Jahren Kinderziehung. Es war schwierig. Aber, ich würde es heute genauso wieder tun.
Meine Kinder sind gut geraten, die beiden Großen sind bereits im Berufsleben, der Jüngste macht sich gut in der Schule und allen gemein ist, dass sie wirkliche Vorzeigekinder sind.
Natürlich habe ich in den langen Jahren als Alleinerziehende eine Veränderung bemerkt. Mit dem Druck des Überlebenskampfes wird auch eine weibliche Frau maskuliner. Eine fast notwendige Entwicklung, um nicht unterzugehen. Mir fehlte der Mann an meiner Seite. Ich musste sorgende Mutter und kämpfende Amazone gleichzeitig sein. Was übrigens die Partnersuche sehr erschwerte. Auch ich kenne Zeiten, in denen ich mich ernsthaft fragte, ob ein Mann überhaupt notwendig sei. Schließlich konnte ich alles alleine bewerkstelligen. Und trotzdem habe ich im innersten immer gewusst, da läuft etwas falsch. Langsam aber stetig stieg eine Wut in mir hoch. Ich wollte einfach kein Mann mehr sein müssen!
Dieses Buch ist ein Plädoyer zur Verteidigung der Weiblichkeit. Einer starken Weiblichkeit, die einfach sein darf. Einer Weiblichkeit, die das Männliche nicht in sich selbst sucht, sondern im Manne findet.
Ich möchte Missstände aufzeigen, die sich klammheimlich mittels politischer Hebel in unserer Gesellschaft eingefressen und festgesetzt haben. Brandaktuell ist die zweidrittel Zustimmung des Europarates in Straßburg zum Lunacek-Bericht, der nicht nur Bi-, Trans- und Homosexualität in unser Leben integriert wissen möchte, sondern auch Teil des staatlich verordneten Genderwahns ist. Ausführlicheres dazu lesen Sie auf nachfolgenden Seiten.
Das Leben ist bunt und besteht neben Pflichten und Aufgaben eben auch aus Lebensfreude, Kreativität und Schönheit. Daher möchte ich Ihnen eine angenehme Lesezeit bereiten. Dieses Buch ist als praktikabler Ratgeber für den Alltag gedacht. Eben für die ganz normalen Dinge des Lebens, die uns mal mehr, mal weniger beschäftigen. Liebe, Beziehung, Gesundheit, Schönheit, Kinder und Erziehung, Familie und Werte sowie die Wege des Herzens sind Inhalte der nachfolgenden Seiten.
Mona Checinski
1. Teil
Alle Dinge haben im Rücken das Weibliche und vor sich das Männliche.
Wenn Männliches und Weibliches sich verbinden, erlangen alle Dinge Einklang.
Laotse
Mann oder Frau?
Diese Frage stellt sich immer häufiger je „zivilisierter“ sich eine Gesellschaft zeigt. Da werden Männer durch einen emanzipatorischen Prozess zu verweiblichten Testosteronträgern und Frauen zu männlichen Machthabern. Gut, vielleicht etwas übertrieben dargestellt. Aber den Kern trifft es allemal.
Emanzipation – die Wiedergeburt der Trümmerfrau
Wir leben in einer Männergesellschaft sagen viele Frauen voller Bestürzung. Ich sage: zum Glück! Ich will kein Haus bauen müssen, Autos reparieren, Bäume fällen oder mich in der Politik oder Managerebene rumschlagen müssen. Ich will auch keine Sanitäranlagen reparieren, in unterstädtischen Kanälen für Ordnung sorgen, den Müll weg fahren oder Mechaniker werden. Ich bin kein Mann!
Viele Frauen sehen sich in einer Männerwelt und empfinden genau das als falsch.
Sie sehen das so, weil sie ihr eigenes Frauenbild nicht mehr wahrnehmen, nicht mehr ausfüllen wollen und meistens auch nicht mehr können.
Sie sehen eine Welt, in der Männer „herrschen“, eine Männerwelt also. Was einem unlieb erscheint möchte man weg haben. Aber genau damit wollen Frauen Grenzen überschreiten, ein Land besiedeln, das nicht das ihre ist. Sie haben es schon betreten und schimpfen über das Nochvorhandensein seiner ureigensten Bewohner. Ein typisch männliches Verhalten liebe Frauen. Den ersten Anstoß in diese Richtung gab es bereits zur Jahrhundertwende des vergangenen Jahrtausends. Um 1900 wurden ehemals kinderreichen Familien immer weniger. Die Industrialisierung brachte ein weniger beschwerliches Leben mit sich und stellte dadurch u.a. das Thema Kind als Arbeits- und Überlebensfaktor mehr und mehr in Frage. Zunächst in den Städten, später auch auf dem Land setzten sich zunehmend Zweikindfamilien durch. Die damalige Frauenbewegung forderte dabei vor allem Bürgerrechte wie Wahlfreiheit oder auch das Recht auf Bildung ein. Dabei allerdings wurde die traditionelle Rollenverteilung nicht grundsätzlich in Frage gestellt; noch nicht. Der zweite Weltkrieg setzte dieser Bewegung ein Ende.
Die Auswirkungen derselben begünstigten eine erneute Welle der Frauenbewegung, die durch das Buch Betty Friedans („Weiblichkeitswahn“) starken Aufwind erhielt. In den Studentenunruhen der 60er brachten Frauenrechtlerinnen mit Vehemenz hervor, den Belangen von Frauen würde nicht genügend Beachtung geschenkt. Das war seinerzeit sicher nicht von der Hand zu weisen und hat uns Frauen positive Effekte eingebracht, die noch bis in die heutige Zeit wirken. Allerdings setzten die Kämpferinnen seinerzeit auch die Rollenverteilung in Frage und verteufelten grundsätzlich das Patriarchat. Die Folge: Männer wurden und werden verweiblicht und müssen im Extremfall als Hausmütterchen und Geldverdiener gleichzeitig fungieren. Infolge finden sie sich nur noch schlecht in ihrer ureigensten biologischen Rolle zurecht; Unsicherheit ist die Folge. Frauen wurden im Gegenzug zu männlichen Östrogenträgern und befinden sich nun in der Rolle eines Zwitters: Die großen Scheidungsraten, basierend letztlich auf erwähnter Frauenbewegung, ruinierten in den letzten Jahrzehnten das über Jahrhunderte ja Jahrtausende bewährte Gefüge Familie. Ähnlich einem dritten Weltkrieg, nur ohne Kalaschnikows und Säbel. Wieder gibt es Trümmerfrauen. Trümmerfrauen die vor den selbst gestalteten Trümmern ihrer Ehen und Familien stehen. Wieder stehen Frauen ohne Männer da und müssen sich von Sozialhilfe über Doppelbelastung Kind und Heim mit Überlebenstechniken des Geldverdienens über Wasser halten. Sie müssen seelische Trümmer auf dem eigenen Konto sowie das der Kinder irgendwie justieren, was praktisch nie möglich ist. Ruinen, seelische wohin man sieht. Das ist unser Ergebnis fehlgeleiteten modernen Denkens, das ist wenn Frauen zu Männern werden wollen.
Vor lauter Kampf auf Gleichberechtigung und auf sog. Eigenständigkeit haben sich Frauen selbst aus dem sozialen Netz gedrängt. Steht eine junge Mutter heute, aus welchem Grund auch immer, plötzlich alleine da mit Kind und Kegel, bekommt sie die Macht des Staates zu spüren. Sie wird gezwungen, ihr Kind in fremde Obhut zu geben, um selbst außer Haus arbeiten zu gehen. Ergo selbst die Männerrolle zu übernehmen. Ein tragendes familiäres Netz von Großmüttern, Tanten oder anderen Verwandten, die einer Alleinerziehenden unter die Arme greifen könnten, seelisch, materiell oder ideell ist nicht oder kaum mehr vorhanden. Das haben. Wenn vielleicht auch so nicht gewollt, die Feministinnen der 60er eingeleitet. Der Gender Mainstream, der die Gleichschaltung der Geschlechter mit Vehemenz vorantreibt, möchte Frauen in Arbeit und Kinder in staatlichen Einrichtungen wissen. Klingt hart, ist allerdings bereits grauslicher Alltag unserer Gesellschaft.
Das familiäre Netz ist durch die Verteufelung des Patriarchats fast völlig zerstört worden. Männer wissen nicht mehr wer sie sind und suchen vermehrt nach Bestätigung im Außen. Allzu oft leider bei anderen Frauen. In der fehlgeleiteten Hoffnung, dort das Gegenstück des heimischen Pandons zu finden, nämlich eine Frau. Es wird ihnen auch leicht gemacht, fast verführerisch leicht. Genug Medien, die Frau als Ware anpreisen, Singletreffs und Fremdgeh-communities, freizügige bis pornografische Werbung in TV und Internet, halbnackte Berichterstattungen von und mit Frauen.
Ein begründetes Verantwortungsgefühl gegenüber einer Frau und Partnerin, diese nicht im Stich zu lassen, ist nicht mehr notwendig. Frauen beschreien selbst immer und überall ihre Selbständig- und Eigenständigkeit.
Auch familiäre Bindungen, Verbindungen und somit Verantwortungen sind fast nicht mehr vorhanden. Kein Mann, der eine Frau sitzen lässt, womöglich noch mit Kindern, muss sich darüber zweimal Gedanken machen. Es gibt keine soziale und prüfende Strukturen wie Familie, Dorfgemeinschaft oder Ähnliches, die helfen, Fehlleitungen zu überdenken oder auch schwierig zu machen.
Für Frauen gilt übrigens das Gleiche. Schnell trennt man sich mal von einem Mann, da der nächste schon im Internet oder sonstigen Markt zur Verfügung steht. Die Möglichkeit, Kinder in einen Hort zu geben oder notfalls von Vater Staat diesbezüglich Unterstützung zu bekommen, das Fehlen jeglicher sozialen und familiären Repressalien verführt nur allzu leicht zu schwerwiegenden und meist nicht wieder gutzumachenden Schritten. Lebenslange Narbenschritte – für die Kinder, letztlich für alle Beteiligten und langfristig für unsere Gesellschaft.
Frau quo vadis?
Von anderen Kulturen lernen
Amish, fahrendes Volk, islamische Welt
Wir könnten so viel lernen von anderen Lebensgemeinschaften, von anderen Lebenskulturen. Eins zu eins übernehmen ist sicher nicht angebracht. Aber die Kerninhalte der meisten traditionellen Volksgruppen, teilweise auch Glaubensgemeinschaften sind strukturierend, Werte bewahrend und moralisch genauso aktuell damals wie heute. Beispielsweise bei den Zigeunern. Die einfache Regel wie z.B. das Tragen von langen Röcken erleichtert so einiges – für Frau und Mann. Die sexuellen Reize, die durch die moderne Kleidung unserer Gesellschaft, speziell von Frauen, ausgesandt werden, sind nämlich nicht aufwertend, sondern am Ende nur abwertend. Ich gehe näher auf dieses Thema unter dem Kapitel „Kleider machen Frauen“ ein. Eine Zigeunerin wird auch recht zurückhaltend mit Blicken sein. Lange Blickwechsel zwischen Männlein und Weiblein werden vermieden. Außer natürlich, sie ist noch alleine und hat einen Liebsten auserkoren. Bei uns ist das Durch-die-Gegend-flirten bereits Volkssport geworden. Wie wir wissen, für viele Beziehungen mittlerweile nicht ohne negative Folgen.
Eine Zigeunerin wird in einer gemischten Runde weder von ihren Monatsblutungen noch von ihren Männergeschichten erzählen, was unsere Frauen ohne mit der Wimper zu zucken tun. Vom Internet und seinen nackten Frauentatsachen ganz zu schweigen.
Zu glauben, diese Frauen seien scheue Zickleins irrt gewaltig. Sie sind starke und selbständige Frauen.
Oft tragen sie das Hauptfamilieneinkommen. Trotzdem erkennen Sie die Regeln des Miteinanders an, ebenso männliche Oberhäupter der Sippe und der Familie. Das tut ihrer Stärke und ihrem Selbstbewusstsein keinen Abbruch. Mann kann Mann bleiben und Frau muss nicht Mann spielen.
Ihre Regeln einhaltend haben die Zigeuner bis heute in ihrer Form überleben können. Natürlich bröckeln mittlerweile auch hier viele Familien auseinander. Die Moderne hat Einzug gehalten. Von positiver Entwicklung kann in diesem Fall allerdings keine Rede sein. Wir kennen dieses Phänomen weltweit. Überall dort, wo in funktionierende Kulturen die so genannte Moderne Einzug gehalten hat.
Ähnliche Regeln gelten auch bei den Amish. Eine 300 Jahre alte Glaubensgemeinschaft, die heute hauptsächlich in Amerika anzutreffen ist, ihre Ursprünge aber in Süddeutschland und der Schweiz hat. Eine strenge Kleiderordnung, bei der natürlich Frauen keine Hosen tragen und andere eindeutige Positionierungen von Mann und Frau erleichtern das Miteinander. Aber auch klare Ordnungen im Miteinander von Männlein und Weiblein im Alltag, vom Umgang mit anderen Gemeinschaftsmitgliedern bis hin zum Umgang mit Fremden. Alles hat klare Regeln. Natürlich sind auch Amish nur Menschen und natürlich haben auch sie immer wieder mit den Regeln zu kämpfen. Aber, eben diese halten die Gemeinschaft zusammen, eben diese haben die Gemeinschaft so lange überleben lassen in einer Form, wie sie schon vor hunderten von Jahren bestand. Lassen wir dahingestellt sein, ob das strikte Abwenden von Neuerungen und Technik von Vorteil ist oder nicht. Es haben sich Untergruppierungen mit teils gelockerten Vorgaben gebildet. Aber die Gemeinschaft per se, der Grundgedanke der Gemeinschaft und das geregelte Miteinander haben all die Zeit überdauert. Gerade weil moralisch und ethische Regeln eingehalten werden, die das gesunde Miteinander der Gemeinschaft regeln.
Nochmals ein kurzer Schwenk. Denn eben Gesagtes gilt in allen ethnischen Gruppen, die die Zeiten überdauert haben, wie z. B. die Zigeuner Europas. Jedes Land hat seine eigenen Zigeuner, die sich an die jeweiligen Länder in Sprache, Musik und Verhalten angepasst haben. Immer aber sind sie in ihren Grundfesten und gemeinschaftlichen Regeln treu geblieben. Immer war die Positionierung Mann/Frau klar geregelt.
Die islamische Welt kennt ähnliche Kernpunkte. Erst die starke Verwestlichung hat neben mehr Freiheiten vor allem auch mehr Familienbrüche und das zurückgehen des sozialen Netzwerks Familie und Gesellschaft eingeleitet. Die negativen Folgen sind bei uns ja schon bestens bekannt.
Ich spreche diesen Beispielen nicht in allem voll zu. Allerdings hat sich bei allen alten Traditionen und Einhalten von Frauen- und Männerpositionen sowie Einschränkung sexueller Reize auf ein Minimum, gezeigt, dass sie eben genau dadurch Fortbestand haben und auch schlimme Zeiten überleben konnten. Noch heute sind solche Gemeinschaften ein tragendes Netz für alle Beteiligten … natürlich mit allen Vor- und Nachteilen. Die aber jeder selbst bewerten mag. Vielleicht auch einmal im Vergleich zu den Vor- und Nachteilen, die unsere Gesellschaft mittlerweile entwickelt hat.
Anstatt wir uns wohler fühlen und einen gehbaren Weg eingeschlagen haben hat uns der emanzipatorische Prozess an den Rand des Abgrunds gefahren. Ein zunächst positiv begonnener Freiheitsschlag für die Frau in punkto Rechte ist zu einem Triumphzug mit führerlosem Triumphwagen geworden. Ohne Ziel und Führung verrennen sich die Pferde im wilden Galopp. Moderne Frau quo vadis oder besser: wohin rennst du?
Beruf und Familie – alles kann, nix wird was
Eine Familie, in der die Rollen klassisch verteilt sind gehört heute eher zu den Randerscheinungen, gerne auch an sozialen Rand der Gesellschaft gedrückt. Frau zuhause, Mann geht arbeiten. Das mutet so mancher modernen Frau und ebenso manch modernem Mann als purer Blödsinn an. Eine Frau „nur“ zuhause, Kinder erziehend, den Haushalt führend, für soziale Netzwerke sorgend und sich um das schulische wie berufliche Weiterkommen der Brut sorgend, dazu noch den Mann unterstützen und ihm eine Partnerin sein, auf die er zählen kann. Das sind heute keine erstrebenswerten Lebensinhalte mehr. Wenn Frau nicht zumindest nebenher arbeiten geht, steht sie in der Wertigkeit der Gesellschaft und meist auch er des eigenen Mannes und der eigenen Familie: unten.
Hinzu kommt, dass praktisch kaum noch eine Familie über Verwandtschaft verfügt, die das Familiengefüge erweitern würde und Anlaufstelle auch für die Kinder sein könnte.
Eine Frau, die heute Kinder bekommt, ist regelrecht gezwungen ein Doppelleben zu führen. Und das nicht nur auf Kosten ihrer Gesundheit sondern auch auf Kosten ihres Frauenbildes und Wertigkeit und ganz besonders auf Kosten der Kinder. Die nämlich werden allzu gerne in Kindergärten abgeschoben, weil eben keine Oma oder Tante da ist, die sich auch einmal kümmern kann. Dazu kommt der gesellschaftliche Druck, seine Kinder je früher desto besser in Kindertagesstätten oder –gärten zu bringen. Es sei für die Kleinen das Best, dort den Großteil des Tages und somit Kinderlebens zu verbringen. Damit Förderung und Sozialisierung geschehen kann. Wenn man bedenkt, dass es keine Waisen sind, sondern alle Kinder Mütter haben, ist das eine im Grunde befremdliche Normalität, die sich da eingebürgert hat.
Wenn eine Frau sich mit voller Verantwortung und vollem Bewusstsein der Kindererziehung ihrer Kleinen hingibt, kann sie darauf zählen, schräg angeschaut zu werden. Ein weiteres und ausschlaggebendes Problem ist, dass Ehen heute kaum noch Bestand haben. Familie, Zusammenhalt und Sicherheit sind keine Werte mehr auf die Frau zählen kann und Kinder übrigens auch nicht. Eine Mutter zuhause lebt ohne doppelten Boden, permanent in Gefahr des freien Falls.
Was bleibt also? Es bleibt der Spagat zwischen Beruf und Familie. Weder dem einen noch dem anderen gerecht werdend. Hinzu kommt das erwähnt moderne Frauenbild: Eine Frau zuhause = dumm. Eine Frau in Beruf = die tut was. Schade, aber so ist es nun mal. Entweder wir versuchen, das Beste draus zu machen oder wir bewegen etwas. Und zwar beginnend bei uns selbst.
Nur, was ist das Beste und für wen ist was das Beste? Das Beste für Ihr Überleben nach der Kindererziehung ist, während der Familienzeit zumindest eine Großzehe im Berufsleben zu lassen.
Das Beste für ihr eigenes Wohlergehen, für die Familie als Ganzes und die Kinder ist es ganz sicher, sich diesen voll zu widmen. Das würde allen Beteiligten gut tun. Egal ob Sie nun in einer tragenden Partnerschaft leben oder allein erziehend sind. Und ich weiß wovon ich rede, ich habe selbst beide Varianten erlebt.
„Eine Mutter gehört zu ihren Kindern und kann durch keine soziale öffentliche Einrichtung ersetzt werden.“
Ausnahmen sind Mütter, die psychisch oder sozial aus dem Ruder gelaufen sind. Da ist es eine Tageseinrichtung oftmals die bessere Lösung für das Kind. Sie dürfen also wählen liebe Frauen und Ihre Zukunft neu gestalten.
Fazit:
1 Kinderkriegen will gut überlegt sein, auf Kinder steht „lebenslänglich“
2 Eine Mutter kann durch nichts und niemanden ersetzt werden, außer sie ist nicht in der Lage, ihre Mutterrolle zu erfüllen. Das wäre bei emotionaler und körperlicher Vernachlässigung des Kindes der Fall. Hier wäre der Mutter Unterstützung anzubieten.
3 Sie sind nicht schlechter, dümmer oder fauler, weil Sie Ihr eigenes Kind selbst großziehen, weil Sie bei ihrem Kind bleiben und es eben nicht in Kindertagesstätten oder Ähnliches abschieben.
4 Sie wollen sich Ihr finanzielles Überleben für ein Leben nach einem eventuellen Beziehungs-Crash sichern? Dann warten Sie mit dem beruflichen Wiedereinstieg wenigstens bis Ihr Kind eingeschult wird. Es ist machbar, ich habe es selbst erlebt.
5 Bilden Sie sich fort – das geht auch von zuhause aus. Das Internet bietet eine immense Palette. Fernstudienkurse sind gute Möglichkeiten und lesen, lesen, lesen … hat bekanntlich nie geschadet.
6 Sie sind allein erziehend mit kleinem Kind? Und „Vater“ Staat zwingt Sie zu irgendwelchen Maßnahmen und Jobs? Ihnen wird sicherlich etwas einfallen, dies zu umgehen … seien Sie kreativ. Ihr Kind wird größer und dann können Sie wieder Gas geben.
7 einfache Gebote für die Frau
Liebe Leserin, natürlich auch lieber geneigter Leser, die nachfolgenden sieben einfachen Gebote für die Frau basieren auf meiner Weltanschauung. Diese wiederum resultiert aus Erfahrungen, die ich in den vergangenen 47 Jahren meines Lebens als Frau auf dem „Raumschiff“ Erde machen durfte, manchmal auch musste.
Jedes System funktioniert nach Regeln und Mustern. Und das Menschengeschlecht ist ein lebendes System. Werden Regeln nicht eingehalten führt das unweigerlich zum Chaos und wie wir im Laufe der Menschheitsgeschichte gesehen haben sogar zum Untergang ganzer Völker.
Natürlich bedeuten Regeln nicht, für immer und ewig beim Alten zu bleiben. Alles auf der Erde ist auf Wachstum ausgerichtet (wenn auch nicht ins Unendliche). Veränderungen, Korrekturen und Verbesserungen sind immer sinnvoll, wenn Sie der Grundidee entsprechen, die jeder Existenz zugrunde liegt. Nämlich: Erhalt und Weiterentwicklung.
Menschlichen Lebensformen sind extrem breit gefächert. Menschen leben in klimatisch unterschiedlichsten Verhältnissen, leben in Kulturen, die rund um den Erdball verteilt mehr als vielfältig sind. Trotz alledem, wenn wir genauer hinschauen, erkennen wir überall ogen genannte Grundidee. Diese wiederum basiert auf zwei Nennern:
1) Alles ist in Männlein und Weiblein aufgeteilt.
2) Alles Leben existiert in Systemen, die wiederum nur in Regeln funktionieren.
Das alles mag für Sie ein wenig banal und vielleicht auch altmodisch klingen, gerade in unserer Zeit, in der heute nichts mehr ist wie es gerade gestern noch war. Fortschritt, Fortschritt, Fortschritt scheint die Parole weltweit zu sein. Im Grunde ein natürlicher Drang des Homo Sapiens, der ja über einige Hirnzellen mehr verfügt als andere Lebewesen, die diesen Planeten mit uns teilen. Sobald aber eine der beiden Grundideen missachtet wird, tritt auch für den Menschen Chaos ein. Meist ein schmerzliches und immer mit schlechten Entwicklungen gekoppelt.
Werden die Geschlechterpositionen ausgehebelt, wissen Kinder nicht mehr wer sie sind oder wer sie einmal sein sollen. So wissen nachkommende Generationen nicht mehr Kraft aus Wurzeln wie Familie und Sippe zu schöpfen, um für sich selbst eine neue und vor allem sichere Zukunft zu gestalten. Somit beschneidet sich die Menschheit langfristig in punkto Entwicklung und Fortschritt selbst. Wir sehen das bereits heute an unserer Jugend, die immer weniger soziale Kompetenzen aufweist, Schwierigkeiten im Erwachsenwerden hat und sich beruflich teils nur schwer einbinden läßt. Besonders ausgeprägt ist dies in Städten, also menschlichen Ballungsräumen. Denn gerade hier zerfallen Familienbande mit rasanter Geschwindigkeit. Auch soziale Netzwerke wie beispielsweise Sportvereine greifen hier kaum noch.
Auf familiäre Netzwerke wie Großmütter und -väter, Tanten und Onkels etc. kann kaum noch zurückgegriffen werden. Für junge Männer gibt es selten noch positive und vor allem greifbare männliche Vorbilder. Für Töchter von überlasteten Mütter, die ihren Mann stehen müssen, gilt das gleiche.
Und nun sind auch noch Ehen zwischen zwei Frauen oder zwei Männern gesellschaftsfähig. Das Verdrehte an der Sache ist, dass diese Paare Kinder großziehen dürfen und ganz legal adoptieren können. Es muß hinterfragt werden, welcher Art Entwicklung ein kleines Mädchen oder ein kleiner Junge aus solchen Verbindungen nehmen soll. Und vor allem, wie diese Menschenkinder später unsere Gesellschaft gestalten werden.
Kaum noch jemand, der aus vollem Herzen Lehrer werden möchte, weil immer mehr Kinder ohne Werte und Halt aufwachsen, der aus klaren Geschlechterpositionen und Basis gebenden Werten erwachsen kann.
So viele unzufriedene, ja unglückliche Frauen auf der Suche nach sich selbst, auf der Suche nach innerer Ruhe und Sicherheit. Weil sie selbst nicht mehr „nur“ Frau sein können, suchen sie ihr Glück in Vergnügen, in fehlgeleiteter Anerkennungssuche durch Zurschaustellung sexueller Reize, durch das Eingehen von Beziehungen, die ihnen nicht gut tun und durch die Besetzung beruflicher Männerdomänen.
Das alles macht es in der Summe auch den Männern schwer, einfach nur Mann und ein wirklicher Partner für eine Frau zu sein.
Vielleicht erscheint Ihnen das alles ein wenig weit hergeholt. Schauen Sie sich um, und die Realität wird meiner Aussage – leider – Recht geben.
Aus diesem Gedankengut heraus habe ich für unsere westliche sogenannte zivilisierte Gesellschaft, die erkrankt ist an Werteverlusten, an fehlender Weiblichkeit, und in der es zunehmend an stabilen jungen Menschen mangelt, die immer mehr psychisch instabile Menschen hervorbringt, meine 7 einfachen Gebote für die Frau entwickelt.
Wenn die Gebote in Ihrem Innersten etwas zum Schwingen bringen und Sie sagen: „Ja, genau so ist es“, dann freut es mich umso mehr. Wenn Ihnen das eine oder andere quer kommt, lohnt es sich sicher, einen Gedanken mehr darüber zu machen. Sich zu fragen, was hinter Ihrer Ablehnung stehen könnte.
Vielleicht sind Sie Mutter und haben kleine Menschen auf das Leben vorzubereiten. Leben Sie es den Kleinen vor. Sie wissen ja, Vorbilder sind die besten Erzieher.
Vielleicht haben Sie sich in den Wirren der letzten Jahre ein wenig verloren und suchen nun nicht nur sich selbst wieder, sondern auch wieder nach Halt, nach Lebensmustern, nach denen es sich zu leben lohnt, in denen Sie sich wohl fühlen und vor allem, in denen auch Sie von außen positiv wahrgenommen werden. Verlassen Sie sich auf positive Resonanzen Ihrer Umwelt. Diejenigen, die diese Werte für lächerlich halten oder überholt können Sie ohnehin getrost an Ihrem Leben vorbeiziehen lassen.
Als eingefleischter Sie-Mensch habe ich die 7 einfachen Gebote ausnahmsweise doch in DU-Form gehalten.
7 einfache Gebote für die Frau:
1 1. Du bist kein Mann, also lass dieses ganze Emanzen-Gehabe. Weibliche Stärke bedeutet nicht, beim Date deinen Cafe selbst zu bezahlen, die Reifen wechseln oder die Kinder gleich selbst groß zu ziehen. Weibliche Stärke bedeutet vor allem emotionale Stärke und Wesensfestigkeit. Schön, wenn du dies von einer Ahnin lernen konntest, und schön, wenn du dies an deine Kinder oder ein anderes weibliches Wesen weitergeben kannst.
2 2. Kleide dich ordentlich also wie eine Frau, die wertgeschätzt werden möchte. Sexismus und der resultierende Werteverlust gegenüber Frauen ist nicht nur in allen Medien schockierend weit vertreten. Leider zieht sich mittlerweile fast jede Anna-Normalverbraucherfrau eindeutig zweideutig an. Mehr Infos unter „Kleider machen Frauen“ in diesem Buch.
3 3. Benimm dich wie eine achtbare Frau! Also nicht ein One-Night-Stand nach dem anderen. Männern in Beziehungen oder Ehen sind tabu! Fremdgehen geht gar nicht. Dann trenne dich vorher von dem Mann, den du für untragbar erachtest. Männern reicht man bei Begrüßung die Hand, das in Mode gekommene Umarmen und Küssen ist deplatziert. Oder haben Sie mit allen eine Beziehung?
4 Kinder kriegen ist das Vorrecht der Frauen und basiert auf einem Ur-Instinkt. Willst du gleich nach der Geburt wieder arbeiten oder sowieso den Vater nicht heiraten oder liebst im Grunde das Single-Leben mehr, dann lass das Kinderkriegen. Genieße deinen Job und lebe dein Leben. Kinder sind keine kranke Zeit, sondern ein natürlicher Lebensabschnitt einer Frau. Sag ja zu Kindern.
5 5. Lerne lebenslang Was auch immer dich interessiert, informiere dich darüber. Am wertvollsten sind Lektionen, die uns das Leben stellt. Lerne daraus, entwickle dich weiter.
6 Erkenne dein spirituelles Wesen an. Frauen haben einen natürlichen Zugang zur Spiritualität. Sie sind die Hüterinnen des Feuers, auch im übertragenen Sinne. Wenn du dieses Feuer wieder erkennst, erwärmt es nicht nur dein Herz, sondern alle die dich umgeben.
7 Suche dir eine weibliche Wesensverwandte, die nach gleichen oder ähnlichen Lebensregeln lebt zur Freundschaft und als Vertraute. Wenn du noch keine solche hast, wird sie dir begegnen, sobald du dich nach den Regeln beginnst auszurichten.
Diese Gebote klingen banal und vielleicht auch altmodisch. Sind aber essentiell. Es lohnt sich allemal, sie so gut es geht einzuhalten. Du kannst nur gewinnen.
In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals auf die äußerst bedenkliche Entwicklung unserer politischen Zielsetzung in Europa verweisen. Mit dem Estrela-Bericht wurde erst im vergangenen Jahr 2013 vor dem Europarat in Straßburg versucht, u.a. Abtreibung als Menschenrecht wie auch zwangsweiser Sexualunterricht durchzusetzen. Nur knapp wurde er abgelehnt. Allerdings haben sich die Verfechter von ultraliberaler Sexualkunde und dem Recht auf Abtreibung nun ein anderes Fähnchen kreiert, um in 2014 nun doch ihre Ziele für ganz Europa vor dem EU Parlament nochmals vorzutragen und durchzusetzen. – auch für Sie und ihre Kinder.
Mittlerweile ist der Lunacek-Bericht vom EU Parlament verabschiedet worden. Der setzt im Klartext durch, dass Homosexuelle, Transsexuelle, Bisexuelle und andere sexuelle Ausrichtungen so privilegiert sind, dass es unter Strafe steht, diese auch nur in irgendeiner Form als nicht völlig normal anzusehen bzw. dies öffentlich zu erwähnen.
Der Gender-Mainstream verfolgt mittlerweile schon in Kitas, also bei unseren Kleinsten, eine Gleichstellung von Jungen und Mädchen im Sinne von Geschlechterneutralität. Mädchen werden zu Jungs gemacht und Jungs sollen schon früh wickeln lernen und ähnliches. Bereits der Lehrplan der Kindergärtnerinnen wird verändert, um dieser Doktrin von oben gerecht werden zu können. Das Wort Vater-Staat dürfte somit auch in dieser Hinsicht hinfällig sein. Weder wird wohl im neuen Feminismuswahn die männliche Nennung wie „Vater“ Staat akzeptiert werden, noch würde ein Vater so etwas seinen Kindern antun. Der Staat schon. Seien Sie wachsam.
Der Anfang Februar 2014 im EU Parlament verabschiedete Lunacek-Bericht enthält nicht nur eine neue Gesellschaftsordnung. Er strebt auch danach, Andersdenkende strafrechtlich zu verfolgen. Im Klartext heißt das: wer die besonderen Rechte für Homosexuelle ablehnt ist als Homophob einzustufen, was nunmehr strafrechtlich verfolgt werden kann.
Der Begriff Homophobie übrigens ist ein ganz neuer Begriff, eingeführt durch die Homolobby, und soll nun gleichrangig mit Antisemitismus und Rassismus gelten. Bereits in England und Frankreich ist das Ablehnen von Homosexualität unter Strafe gestellt. Weitere Länder sind dabei ihre Gesetze nachzuziehen.
Mir wird Angst und Bange.
2. Teil
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.
Wilhelm von Humboldt
Beziehungs-weise
Es ist klar, die perfekte Beziehung gibt es nicht. Ebenso gibt keine perfekte Frau und keinen perfekten Mann. Alles ist menschlich, alle menscheln irgendwo und irgendwann.
Den perfekten Single gibt es ebenso nicht. Menschen sind nicht zum Alleinsein geboren. Wohl aber gibt es Zeiten, in denen es gut tut, mit sich alleine zu leben, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren. Alles hat seine Berechtigung, alles hat seine Zeit.
Das Natürlichste ist die Ergänzung von Mann und Frau in einer Beziehung. Ideal ist dabei, diese in gemeinsamen Räumen zu leben. Das ist heute gar nicht mehr en vogue und oft auch nicht einfach. Aber es zu versuchen ich möchte heute fast schon sagen: es zu wagen, ist auf alle Fälle bereichernd, für beide Seiten. Nirgends kann man sich geborgener und mehr zuhause fühlen als in einer Beziehung und nirgends kann man soviel lernen und sich weiterentwickeln wie dort. Gut wenn dabei eine Frau eine Frau bleiben kann und ein Mann ein Mann. Das allerdings gestaltet sich heute mehr als schwer – für beide Seiten.
Entgegen der derzeit angesagten Gleichmacherei von Mann und Frau, der Gleichstellung von Hetero- und Homosexualität und der Gleichmacherei sogar im deutschen Sprachgebrauch, wo hinter jedem grammatikalisch männlichen Nomen sofort ein „innen“ hintangesetzt wird, bin ich wie gesagt der Meinung: Natur und deren Gesetze sollten nicht von Menschen ausgehebelt werden. Homosexualität war immer schon eine Randerscheinung, die es als Randerscheinung zu akzeptieren gilt, nicht mehr und nicht weniger. By the way: Auch bei Lesben oder Schwulen nimmt immer einer den männlichen und der/ die andere den weiblichen Part ein. Die Natur setzt sich durch, überall.
Die massive Verweiblichung unserer Sprache ist Unsinn. Es ist eine spracheigene Einteilung, die nichts mit Unterdrückung des Weiblichen oder überhaupt mit dem Real-Sexus zu tun hat. Die ursprünglich angestrebte Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat neben vielen Bereicherungen mittlerweile groteske Ausmaße angenommen. Diese massive Gleichmacherei kommt einer Gleichschaltung gleich. Wollen wir Frauen das wirklich?
Eine Beziehung notwendig?
Immer mehr Menschen behaupten, eine Beziehung sei nicht unbedingt notwendig um glücklich zu sein. Sie erzählen davon, wie sehr sie auch ohne Partner mit sich und ihrem Leben zufrieden sind. Schön, sage ich. Das nämlich ist eine Grundvoraussetzung, um eine erfüllende Partnerschaft zu führen. Um eben nicht in Schräglagen emotionaler Abhängigkeiten zu kommen. Aber vor lauter Selbstzufriedenheit, was ganz automatisch mit zurückgehender Kompromissbereitschaft und der Bereitschaft, sich auf einen anderen Menschen einzulassen einhergeht, können viele solcher „glücklichen“ Singles oder Wochenendpaare keine tieferen Beziehungen mehr eingehen. Ich kann dem nachempfinden, war ich doch schon selbst in dieser Lage und in diesem Gefühl der vermeintlichen Selbstzufriedenheit angekommen. Ich habe die Medaille nur noch von einer Seite gesehen und fand das eine ganze Zeit lang sogar richtig gut.
Allerdings, schauen wir genauer hin, so sitzt doch tief in jedem von uns das Bedürfnis nach Zweisamkeit. Mann und Frau ergänzen sich nun mal in ihrer Energie, ergänzen sich im Alltag und in vielen anderen Dingen des Lebens. (Natürlich gehe ich hier vom Ideal einer Partnerschaft aus. Und wie schon erwähnt, perfekt gibt es nicht. Sie brauchen also jetzt nicht schräg zu Ihrem Partner hinüber schauen
).
Nicht umsonst schießen Beziehungsbörsen wie Pilze aus dem Boden und auf die Bildschirme. Nährboden ist die um sich greifende Trennungsmanie sowie die immer größer werdende Vereinsamung der Gesellschaft. Vereinsamung? Ja, das Leben wird immer individueller, soziale Netzwerke finden mehrheitlich im Internet statt, Familie ist eine aussterbende Institution und Frauen werden freiheitsliebender. Aber je „freier“ wir werden, desto mehr suchen wir doch wieder in Partnerschaften Halt. In Partnerschaften, die nicht mehr lange halten, aber alles gewähren lassen sollen. Wir suchen Männer, die sich auf uns einlassen, damit wir uns auslassen können. Wir können immer weniger Eintracht säen, weil wir Zwietracht sehen. Männer sind zu eh nichts mehr nütze, weil sie ja Frau geworden sind, vielmehr dazu gemacht wurden. Und wir Frauen sind mittlerweile das starke Geschlecht, das alles kann. Wir erwarten viel von den Männern, vor allem, dass sie die Klappe halten, wenn wir was zu sagen haben. Und Frauen haben ja bekanntlich immer viel zu sagen, nicht wahr.
Beziehungen wurden in den 70ern noch in klassischer Rollenverteilung gelebt, obwohl schon hie und da einiges zu bröckeln anfing. Die 68er Generation nebst der neu aufgelegten Frauenbewegung hat zwar zu Recht z. B. das Wahlrecht für Frauen erkämpft aber dabei gleich versucht, die Rollen auszuhebeln. Also ein Aushebeln sinnvoller Regeln des naturgegebenen Miteinanders von Männlein und Weiblein. Werte und Vertrauen wurden der freien Liebe vor die Füße geworfen. Ein stabiles Umfeld für Kinder, das eine natürliche Rollenverteilung und Erziehung beinhaltet, wurde der antiautoritären Welle geopfert, nach Möglichkeit noch mit Gleichschaltung von Jungen und Mädchen.
Das Pendel hat sich wieder beruhigt, vordergründig. Mann oder vielmehr Frau ist zur Einsicht gekommen, dass ein gewisses Maß an Verbindlichkeit und Vertrauen einer Beziehung zuträglich sind. Die antiautoritäre Welle ist im Nichts versandet, zum Glück.
Trotzdem. Beziehungen sind nicht unbedingt wieder stabiler geworden. Ein bisschen weht der Wind der großen Freiheit noch. Wer heute heiratet wird fast als altmodisch betrachtet oder zumindest doch gleich ein guter Anwalt mitgewünscht. Männer stehen immer öfter am Pranger, weil sie eben Mann sind. Männer sind Machthaber, Männer sind sexistisch und Männer verstehen Frauen sowieso nicht. Dass Beziehungen, wenn sie gelingen sollen, das Einbringen beider Seiten benötigen, wird immer weniger machbar. Weil eben Frauen Männer ganz klar auf der Anklagebank sitzen haben, pauschal schuldig, weil genetisch Mann.
Achtung, dies ist keine Heiligsprechung für den Mann. Es gibt sehr wohl unangenehme Machos, Männer, die die weibliche Energie weder respektieren noch positiv in einer Beziehung aufnehmen können. Diese Extreme sollen in diesem Buch nicht das Thema sein. Das Wissen darum ist natürlich präsent.
Wie auch immer unsere Welt sich dreht. Wie sehr man auch versucht Männlein und Weiblein gleichzuschalten. Liegt doch in allen Menschen der Wunsch nach einer harmonischen Zweisamkeit. Denn es zieht zueinander, was zusammen gehört.
Jede Beziehung ist einzigartig
Wichtig in jeder Partnerschaft sind nach wie vor Gefühle wie Liebe, Vertrauen und Geborgenheit. Wertschätzung ist dabei tragende Voraussetzung. Schenken Sie dies Ihrem Partner und erwarten Sie dies auch von ihm. Außer natürlich, Sie wünschen sich eine reine Zweckgemeinschaft, da funktionieren dann zweckdienliche Regeln.
Und akzeptieren Sie, dass Ihr Partner nicht perfekt ist, Sie sind es auch nicht. Ich bin es auch nicht und mein Partner ist es auch nicht. Das entspannt doch ungemein, finden Sie nicht?
Wenn Ihr Schatz gerne Fahrrad fährt, Sie aber lieber stricken, kein Problem. Er kann sich auspowern während Sie den Pulli fertig machen. Er ist kein Tanzbär, Sie schon? Kein Problem, dann gehen Sie mit Ihrer Freundin ab und zu tanzen oder tanzen Sie doch einfach im Wohnzimmer zu Ihrer Lieblingsmusik. Schauen Sie doch mal gemeinsam eine Comedy-Show an, vielleicht gleich mehrere, und achten darauf, über was Sie lachen können und er nicht … lacht er überhaupt? Der gleiche oder zumindest ähnliche Humor bei Paaren hat große Aussagekraft.
Sie möchten gerne Kinder? Er nicht? Jetzt wird’s schon ein wenig enger. Sie finden absolute Treue wichtig, er meint, ein Mann braucht einfach Bestätigung? Hier ist Essentielles einer Beziehung in Frage gestellt. Überdenken Sie sich, ob Sie das wollen. An ihm arbeiten und ändern wollen ist in diesem Fall der falsche Weg, er führt zu nichts. Übrigens geht das auch anders herum. Es gibt ausgesprochene Vatertiere, die leiden, wenn sie eine Partnerin haben, die sich um Gottes Willen ihre Figur und die kommenden Jahre nicht „ruinieren“ will.
Sie müssen sich nicht gleichen wie Zwillinge, aber emotionale Prägungen und moralische Werte sollten in die gleiche Richtung gehen. Damit Bindung wachsen und halten kann, damit die Wellen des Lebens einen nicht gleich beim ersten Aufprall auseinander schlagen können. Dann nämlich ist es egal, ob er eine Sportskanone ist und Sie nicht, dann nämlich ist es wichtig, wie Sie im Innersten zusammengewachsen sind.
Tipps für rosa Brillenträger
Resultierend aus meiner mehrjährigen Beratungspraxis in Beziehungsfragen und natürlich resultierend aus meinem eigenen Lebensweg als Ehefrau, dann Single und Alleinerziehende und nun wieder in Partnerschaft.
1 wenn ein Mann sich ziert, mit Ihnen zusammenzuleben (Gründe wird er dann sachlich hieb- und stichfest immer finden), dann will er weder Sie noch eine Beziehung (mit Ihnen) 100 prozentig.
2 Sie hatten bereits einige Dates mit Ihrem neuen Herzblatt, sind vielleicht schon einige Wochen wenn nicht Monate mit diesem Herrn in „engerem“ Kontakt und irgendwie doch nicht richtig zusammen? Er ziert sich, sagt hin und wieder ein Treffen ab etc.? Vergessen Sie ihn! (komischerweise fällt genau das vielen Frauen extrem schwer).
3 Liebe Frauen, vergessen Sie Affären mit verheirateten Männern. Nicht nur, dass es moralisch mehr als verwerflich ist, sie zeigen dadurch mangelnde Wertschätzung sich selbst gegenüber und auch einem anderen Menschen gegenüber. In diesem Fall der betrogenen Frau. Und Ihr Angebeteter schätzt in Wirklichkeit weder Sie noch seine Frau, sondern NUR sich. Sie können jetzt die rosarote Brille runter nehmen.
4 Sie leben mit einem Mann zusammen, aber er windet sich bereits Jahre um den Hochzeitstermin? Das bedeutet schlicht und ergreifend: Er kann oder will nicht 100 prozentig Ja zu Ihnen sagen. Hinterfragen Sie offen Gründe und hinterfragen Sie sich selbst: Wollen Sie das auch so?
5 Sie sind geschieden, haben Kinder und einen neuen Partner. Alles passt, Sie beide haben viel Spaß, große Liebe und Gemeinsamkeiten. Aber er kann irgendwie nicht so mit Ihren Kindern. Das ist zunächst biologisch ein Stück weit nachvollziehbar. Kein Mann zieht gern die Brut eines anderen Mannes groß. Aber, er ist kein Löwe, sondern ein denkender Mensch. Also, er will Sie, die Kinder, nö. Vergessen Sie es. Ein Mann der Sie liebt weiß, die Kinder gehören zu Ihnen. Das zu akzeptieren und zu leben ist Liebe.
Allen anderen Paaren, die sich in obigen „Thesen“ nicht wieder finden, wünsche ich ein tolles Miteinander, geprägt von Geborgenheit und Liebe. Nicht verzagen, Kompromisse müssen immer eingegangen werden.
Immer aber sollte es ein Geben und Nehmen sein, wo das Geben nicht wirklich schmerzlich ist und das Nehmen das Herz berührt.
Übrigens Männer helfen gern, Sie fühlen sich wohl ja bestätigt dadurch. Also seien Sie eine Frau und lassen Sie einen Mann einfach wieder Mann sein. Falls ihr Mann sagen wir „ein wenig eingeschlafen ist“, dann überlegen Sie, ob das nicht auch an Ihnen liegen könnte. Nehmen Sie ihm zu viel ab, rennen Sie zuviel hinterher? Oder finden Sie, dass Sie ihn gar nicht unbedingt brauchen und haben vielleicht schon den einen oder anderen Part übernommen, der eigentlich seiner war? Ich spreche nicht davon, sich zum kleinen Frauchen zu machen. Aber bleiben Sie in Ihrer Rolle, bleiben Sie Frau. Die Handwerkergespräche müssen nicht Sie führen und im Restaurant zahlt auch nach 20 Jahren Ehe: ER.
Kommunikation und so
Dass Männer mehrheitlich keine Kommunikationskünstler sind hat sich mittlerweile herumgesprochen – unter den Frauen. Das gilt es zu akzeptieren. Männer denken anders, meist geradeaus und ich muss zugeben wesentlich strukturierter. Frauen können besser Zusammenhänge erfassen, viele Kleinigkeiten mit einbeziehen, um daraus ein hervorragendes Kino zu veranstalten. Meistens ein grandioses Kopfkino, das dann von der Realität eingeholt wird.
Die Wertschätzung, die Sie von einem Mann erhalten steht und fällt mit dem Wert, den Sie sich selbst beimessen.
Nach dieser Regel funktionieren alle Formen der zwischenmenschlichen Beziehung und ganz besonders die Beziehung zwischen Mann und Frau. Gehen Sie ruhig einige Minuten in sich und stellen Sie sich die Frage: Was bin ich mir wert? Und dann betrachten Sie Ihre Beziehung. Aber bitte liebe Leserin ohne Vorwurfshaltung Ihrem Partner gegenüber.
Das Zentrum – die Küche
Nein, keine verklärte Romantik. Es ist doch Fakt, das Freunde und gute Bekannte sich gerne zu Ihnen an den Küchentisch setzen. Frauen unterhalten und baldowern dort am liebsten unter Ausschluss der „Öffentlichkeit“. Kinder machen ihre Hausaufgaben am liebsten dort wo Mutter kocht und spült.
Die Küche ist der Dreh- und Angelpunkt einer Gemeinschaft. Aus Ihr kommt Leben in Form von Nahrung. Aber auch Leben in Form von Austausch und sozialem Zusammenhalt, den ein gemeinsames Essen fördert.
Jeder kocht sein Süppchen. Jede Familie kocht ihr ureigenstes Süppchen in ihrer Küche. Hier werden traditionelle Gerichte gekocht, hier werden offene Gespräche geführt, die für das Leben außerhalb der Wohnungsmauern nicht gedacht sind. Hier werden Tränen vergossen, hier wird getröstet, hier wird gestritten und auch mal Geschirr zerkleinert, hier wird ein Festessen mit Liebe bereitet. Hierhin zieht sich so manche Frau nach einem anstrengenden Tag zurück, um zu lesen, zu sinnieren, ein Gläschen Wein zu trinken oder um mit ihrer besten Freundin zu telefonieren.
Also sollte Ihre Küche nicht nur praktisch, sondern auch einladend eingerichtet sein. Einladend heißt nicht überladen, sondern gespickt mit persönlichen Gegenständen oder auch das eine oder andere Bild einer Ihrer Lieben an der Wand. Eine Kerze auf dem Tisch verbreitet eine gute Atmosphäre. Ebenso ein frischer Strauß Blumen, sofern genug Platz vorhanden. Das eine oder andere Pflänzchen am Fenster setzt zudem lebendige Akzente. Denken Sie daran, weniger ist mehr, weil gerade in der Küche auch mehr Fett und Schmutz anfällt.
Tipps
- Sorgen Sie gerade in der Küche für strikte Ordnung.
Die meisten Küchen sind eher klein und wirken durch zuviel Deko schnell überladen.
- Schmutzige Teller gleich in die Spülmaschine oder baldigst spülen.
- Der Tisch sollte möglichst immer frei sein.
- Achten Sie besonders auf Ihren Kühlschrank. Schnell sammeln sich Wurst und Käse an, die an die Grenzen ihrer Haltbarkeit gelangt sind. Am besten säubern Sie Ihren Kühlschrank vor jedem Wocheneinkauf mit Essigwasser. Oder Sie besorgen Sie sich einen speziellen Kühlschrankreiniger.
- Eine wirklich gute Hilfe für Sie und schnell beliebt bei allen Familienmitgliedern ist das Anfertigen eines Wochen-Menue-Plans. Den schreiben Sie in Schönschrift auf eine DIN-A4 Seite und kleben ihn an den Kühlschrank oder einen anderen hohen Schrank in Ihrer Küche. Der Plan nimmt Ihnen das tägliche Überlegen ab, was Sie denn morgen kochen sollen. Außerdem kaufen Sie auch gezielter ein. Rundumkäufe nach dem Prinzip „ich bastle schon was draus“ sind meistens teurer als ein gezielter Einkauf und vor allem verderben so viel öfter Lebensmittel, weil sie doch nicht zum Einsatz kamen.
- Wenn Sie ein tragbares Telefon haben mit zwei Geräten, dann platzieren Sie mindestens eines davon in der Küche. Die Küche ist und bleibt der Ort der Kommunikation, gerade für Frauen.
- Gestalten Sie jedes Essen so adrett wie möglich. Servietten sollten ein Muss sein. Schön, wenn Messer und Gabel auch noch richtig am Teller liegen. Kochtöpfe auf den Tisch kann man machen; schön, wenn man doch die Zeit und Muße findet, in Schüsseln anzurichten. Es sind die kleinen Dinge die zählen.
Die Küche bzw. der Essplatz ist auch der Ort, an dem Kinder Essensmanieren lernen. Und hier sind wir schon beim nächsten wichtigen Thema, bei einer Aufgabe, die ohnehin mehrheitlich von Frauen ausgefüllt wird: Erziehung. Wenn auch immer weniger, wie ich im Laufe der Jahre als Mutter feststellen musste. Etlichen Freunden meiner Kinder wurde nie das richtige Halten von Besteck beigebracht. Schade.
Das Feuer der Frauen
Das Feuer der Frau sollte brennen, damit sie sich selbst erwärmt aber auch, damit sie ihre Lieben erwärmt. Falls Sie liebe Leserin Single sind, benötigen Sie dieses Feuer genau so. Wärmen Sie Ihre Seele, erwärmen Sie sich für sich selbst. Erwärmen Sie sich für Ihre Bedürfnisse in punkto Erholung, in punkto Interessen, vielleicht für Ihre kreative Seite oder aber Ihre Spiritualität.
Was Sie wärmt, wärmt auch Ihre Umwelt. So kann ein Geben und Nehmen stattfinden. Sind Sie verhärtet, innerlich abgekühlt und fühlen sich desillusioniert, vielleicht hegen Sie einen Groll gegen Ihren Partner oder Ex-Partner? Dann bekommt Ihr inneres Feuer nicht genügend Sauerstoff und verkommt zur schwelenden Glut – im besten Fall.
Lassen Sie wieder Licht und Luft in Ihr Leben. Also, was erwärmt Sie? Der Garten, der jedes Frühjahr auf Sie wartet und der Ihnen übers Jahr so gut tut? Sie malen unheimlich gerne? Sie schreiben auch? Oder tut es einfach gut, sich abends gemütlich ein Tatörtchen zu Gemüte zu führen, Beine hoch und gut ist?
Sie wollen nicht mehr Single sein? Dann tun Sie was dafür. Von alleine sind Traumprinzen noch nie um die Ecke geritten gekommen, nicht einmal Alptraumprinzen. Wenn Sie lernen, sich selbst wieder als Frau mit allen weiblichen Attributen, mit allen Schwächen und Stärken, mit Ihrer ureigensten Persönlichkeit anzunehmen, dann wird dieses Feuer wärmend für Sie selbst und anziehend auf Ihre Mitmenschen wirken.
Sie finden Ihr Feuer nicht mehr? Dann holen Sie sich Rat und Inspiration. Reden Sie mit einer guten Freundin, die Sie wieder daran erinnert, wer Sie waren, bevor Ihr Feuer erlosch. Oder picken Sie sich ein gutes Buch heraus, das Ihnen weiterhilft. Gegebenenfalls holen Sie sich professionelle Hilfe.
Das Feuer der Frau ist ebenso die Sexualität, die wir dank der Errungenschaften der künstlichen Verhütung und dank der Aufklärung auch in vollen Zügen leben und genießen dürfen. Eine Frau, die in ihren besten Jahren keine Lust mehr auf erfüllende Sexualität empfindet, deren Feuer ist meistens schon sehr klein geworden. Oftmals sind es ungute Zustände in Partnerschaften. Meistens sind es dann Themen wie die Ablehnung von Familie, Kinder und/oder Verantwortungswillen seitens des Mannes. Obwohl Sexualität für jede moderne Frau (vordergründig) nichts mehr mit Kinderkriegen zu tun hat, so spielen doch Hormone und Urinstinkte zu jeder Zeit eine außerordentliche Rolle. Bewusst sind sich das die wenigsten.
Vielleicht aber auch sind Sie der Zeit des Kinderkriegens entwachsen und hatten bislang Ihr Feuer nur zu diesem Zwecke brennen lassen? Schade. Vielleicht sind Sie mit einem Mann zusammen, der durch den emanzipatorischen Prozesses gar nicht mehr weiß oder traut Mann zu sein. Vielleicht sind Sie so stark und selbstbewusst geworden, haben so viele männliche Attribute erlernt und angenommen, dass Mann in Ihnen nicht mehr die beschützens- und liebenswerte Frau von einst sieht? Nein, ich spreche hier nicht für weibliches Underdogverhalten, sondern dafür einen Mann wieder Mann sein zu lassen und dabei selbst in vollen Zügen die Kraft der Weiblichkeit genießen zu können. So können harmonische Partnerschaften gelingen.
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