Read the book: «Babaji spricht: Prophezeiungen und Lehren»

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Das Buch

Dieses Buch enthält die Ansprachen Babajis an seine Schüler. Sie beinhalten Weisungen, Prophezeiungen und Lehren und richten sich nicht nur an einzelne Gruppen sondern sind allgemeingültig für die gesamte Menschheit.

Shri Babaji sagte, dass der Menschheit am Ende des Kali Yugas, des "dunklen Zeitalters", in welchem der Materialismus überhandnimmt und geistige Werte zerfallen, große Gefahren bevorstehen. So ist es das Anliegen Shri Babajis, die Menschheit zurückzuführen zum Ursprung ihres wahren Seins: zur Menschlichkeit in Wahrheit, Einfachheit und Liebe.

Die Autorin

Gertraud Reichel, lebte zusammen mit Ihrem Mann einige Jahre in Kairo, Ägypten, und in Daressalam, Tansania, wo sie Ihren Master in Sprachwissenschaften machte. Nach der Begegnung mit dem bekannten Meister Babaji 1979 in Indien gründete sie den G. Reichel Verlag, der als erstes Bücher über diesen Meister herausbrachte. Seitdem ist der Verlag stetig angewachsen mit dem Ziel, Wissen zu vermitteln. Zur Zeit lebt sie in Bayern und hat zwei Kinder.

Gertraud Reichel

Babaji spricht:

Prophezeiungen und Lehren


Inhaltsverzeichnis

Umschlag

Das Buch / Die Autorin

Titel

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Shri Babajis Prophezeiungen und Reden 1977-1982

Shri Babajis Prophezeiungen und Reden 1983-1984

Shri Babajis Lehren

Wörterverzeichnis

Adressen-Liste einiger europäischer Babaji-Ashrams

Impressum


Babaji 1972

Vorwort

Das Kumaon-Gebiet des Himalayagebirges Indiens ist der Geburtsort vieler großer Heiliger der Vergangenheit und Gegenwart. Dort wirkte Shri HAIDAKHAN WALE BABA.

Denjenigen, die ihn fragten, bestätigte er mit den Worten "Du sagst es", dass er der Shiva Mahavatar Babaji ist, der Tausenden im Westen durch Paramahansa Yoganandas "Autobiographie eines Yogi" bekannt ist. Ein Mahavatar ist eine göttliche Erscheinung in einem menschlichen Körper ohne menschliche Geburt. Shri Babaji erschien im Juni 1970 in einer Höhle, die seit Tausenden von Jahren am Fuße des Kumaon Kailashberges besteht, hinter dem heiligen Fluss Gautama Ganga, gegenüber einem unbekannten Bergdörfchen mit Namen Haidakhan, im Distrikt Nainital der Großprovinz Uttar Padesh. Man weiß nichts über seine Herkunft oder Familie. Er erschien als ein Jüngling von etwa 18 Jahren und bewies große Weisheit und geistige Ausstrahlung, d.h. offensichtlich göttliche Fähigkeiten, gleich von Anfang an. Die Dorfbewohner Haidakhans sahen ihn zur selben Zeit in verschiedenen Erscheinungsformen: Von zwei Menschen, die gleichzeitig mit ihm sprachen, sah einer einen alten Mann mit Bart, der andere einen jungen Mann ohne Bart. Er wurde auch an verschiedenen Orten gleichzeitig gesehen.

Er kannte die heiligen Schriften auswendig auf Hindi und Sanskrit, doch gab es keinerlei Anzeichen, dass er irgendeine formale "Bildung" genossen hatte. Monatelang aß er fast kaum etwas und hatte doch unerschöpfliche Energie. Im September 1970 bestieg er den Kailashberg und ließ sich auf seiner Spitze in der Nähe eines kleinen Tempels in Yogahaltung nieder. So saß er 45 Tage lang, ohne auch nur einmal aufzustehen. Die meiste Zeit meditierte er, gelegentlich sprach er auch und fing an, seine Botschaft zu lehren, um derentwillen er in die Welt gekommen war. Hunderte von Menschen versammelten sich im Oktober, um mit ihm oben auf dem Kailash das religiöse Fest der göttlichen Mutter, die Navratris, zu begehen.

Sein Kommen ist vorausgesagt worden durch die alten Schriften und durch die Prophezeiungen des zeitgenössischen Heiligen Mahendra Baba. Als Kind war Mahendra Baba durch eine Vision von Babaji und der Göttlichen Mutter geheilt worden. Noch als Kind sah er Babaji an seinem Geburtstag wieder und erfuhr eine Einweihung durch ihn. Als er gerade die Oberschule beendet hatte, begegnete Mahendra Baba Babaji in einer seiner früheren menschlichen Gestalten und wurde sechs Tage und Nächte lang von ihm in Yogawissen unterwiesen. Als Babaji wieder verschwand, wusste Mahendra Baba weder, wer er war, noch wie er ihn wiederfinden würde. Nachdem er seinen Magister in Philosophie absolviert hatte, entsagte Mahendra Baba der Welt und begann die Suche nach seinem Meister. Er durchstreifte das Himalayagebirge, ganz Indien, Nepal, Tibet und China. Jahrelang hielt er sich dann in einem Tempel in der Nähe des Pilgerortes Ambaji, in der indischen Provinz Gujarat, auf und erwarb sich in dieser Zeit den Ruf eines Heiligen. Erst nach fünfundzwanzig Jahren Suche und Warten führte ihn sein Weg zum Kumaon-Gebirge zurück, wo Babaji ihm erneut erschien - in einem geschlossenen Raum in einem entlegenen Bergashram.

Nach diesem physischen Erscheinen Babajis begann Mahendra Baba mit seiner Mission, Babajis Wiederkommen in menschlicher Gestalt vorzubereiten. Viele Jahre lang zog er durch Indien und predigte, dass Babaji wiederkommen würde, um die Welt zu verändern. Er beschrieb, wie Babaji aussehen würde, auch seine Narben auf seinem rechten Bein und linken Arm. Er sagte weiterhin voraus, dass Babaji im Jahre 1970 erscheinen würde. Mahendra Baba restaurierte alte Ashrams und Tempel, baute neue und komponierte die Andacht, so wie sie jetzt von Shri Babajis Anhängern gesungen wird.

Mahendra Baba lehrte seine Schüler, dass Shri Babaji seit dem Anbeginn menschlichen religiösen Bewusstseins eine menschliche Gestalt Gottes angenommen hat. Seit Menschengedenken ist Babaji der Lehrer von Meistern und religiösen Lehrern, immer bemüht, den Menschen zu Gott und geistigen Werten hinzuführen. Durch die Jahrtausende ist er immer wieder erschienen, um die Menschen zu lehren, indem er jedes mal einen Körper annahm, ohne eine menschliche Geburt zu haben. Im 19. Jahrhundert schrieb Yogananda über seine Erfahrungen mit Babaji und über die seiner Zeitgenossen. In Indien gibt es Bücher, die über die verschiedenen vorausgegangenen Erscheinungen - etwa zwischen den Jahren 1800 bis 1922 - Haidakhan Babas berichten. Um 1800 erschien Babaji einigen Dorfbewohnern Haidakhans, indem er aus einer Lichtaura heraustrat, und 1922 verschwand er vor einigen seiner Anhänger, indem er sich wieder in Licht auflöste.

Es gab viele Berichte über seine früheren Wundertaten: über Heilungen, Totenerweckungen, über sein gleichzeitiges Erscheinen an verschiedenen Orten, über das Speisen von Tausenden mit einem kleinen Nahrungsvorrat, über sein stundenlanges Meditieren inmitten lodernder Feuer. Meist jedoch zog es die Menschen zu ihm, weil sie in ihm ein göttliches, liebevolles Wesen, weit über das menschliche Maß hinaus, erlebten. Menschen aus allen sozialen Schichten strömten zu ihm, Dorfbewohner aus den Bergen, englische Bürokraten, Soldaten, indische Intellektuelle, Reiche und Arme sowie Menschen aller Glaubensrichtungen. Noch gibt es Menschen in Haidakhan und anderen Orten Indiens, die sich an den "alten Haidakhan Baba" erinnern, und die bestätigen, dass seine neue Erscheinung und die vergangene ein und dieselbe ist.

Es gibt auch Hinweise auf geschichtlich noch frühere Erscheinungsformen. Tibetische Mönche kamen 1972 zu Shri Babaji und verehrten ihn als "Lama Baba", der vor etwa 500 Jahren in Tibet gelebt hatte. Es gibt Berichte über sein Erscheinen in Nepal, Indien und Tibet. Babaji sagt, er sei einer der Lehrer von Jesus Christus gewesen.

Die meisten der devotees (Anhänger) von Babaji erfuhren und verehren ihn als ein wahres zeitloses göttliches Wesen. Die großen und kleinen Wunder, die er täglich im Leben seiner Getreuen vollbrachte, das Lesen und Antworten auf deren Gedanken, noch ehe sie ausgesprochen waren, sein Heilen von Leiden aller Art und seine Lehren sind auf Ebenen, die weit über das menschliche Maß hinausreichen. Spektakuläre äußerliche Wunder waren selten. Die meisten seiner Wunder geschehen im Inneren, in den Herzen und im Leben seiner Nachfolger - Wunder von Einsicht, Führung, Weisheit und Hilfe, wann immer und wo immer diese vonnöten sind.

Shri Babaji sagte, dass der Menschheit am Ende des Kali Yugas, des "dunklen Zeitalters", des Überhandnehmens des Materialismus und des Zerfalls geistiger Werte große Gefahren bevorstehen. Er sagte Zerstörungen in großem Ausmaß und Sterben von unzähligen Menschen für dieses Jahrzehnt voraus; aber auch, dass alle diejenigen gerettet würden, die im Einklang mit dem kosmischen Gesetz lebten, die wahrhaftig Gott - in beliebiger Form - verehren und alle seine Namen preisen. Er versprach ferner, dass er eine neue menschliche Gesellschaft aufbauen würde, in der die Menschen sich in Liebe Gott widmen.

Um sich auf Gott zu konzentrieren lehrte Babaji das Wiederholen des uralten Mantras OM NAMAH SHIVAY. Es ist ein Sanskrit-Gebet, das so viel besagt wie "Ich gebe mich hin - ich verneige mich vor - ich suche Schutz in - Gott, Herr, Dein Wille geschehe". Dieses Mantra ist Jahrtausende alt und wird von indischen wie westlichen Meistern gleichermaßen gelehrt. Das Wiederholen von OM NAMAH SHIVAY ist der Weg zur Einheit mit dem höchsten Gott. (Der Name Gottes, der in diesem Mantra gebraucht wird, ist SHIVA laut hinduistischer Weltanschauung). Das immerwährende Wiederholen richtet den ganzen Menschen auf Gott aus, öffnet ihm das Herz und erhebt den Geist, wirkt gegen die eingefleischten Gewohnheiten, zu planen, sich Sorgen und Illusionen zu machen oder innere unnütze Selbstgespräche zu halten.

Es war die Hauptaufgabe Babajis, die seinem Erscheinen in dieser Zeit zugrunde lag, die Herzen und die Sinne der Menschen zu ändern. Er war gekommen, um Verwirrung und Übel aus der Welt zu schaffen. Shri Babaji sagte einmal dazu: "Der menschliche Geist kann durch das Wiederholen eines Mantras gereinigt werden. Dies ist das einzige Heilmittel für den kranken Geist. Wenn euer Herz und Geist unrein sind, wie kann Gott darin wohnen; das Wasser, um eurer Herz zu reinigen, ist der Name Gottes. Lehrt allen Menschen, den Namen Gottes zu wiederholen, überall auf der Welt."

Der Geist, der generell auf den Namen Gottes ausgerichtet ist, reagiert, wenn dies nötig ist, spontan und mit Leichtigkeit. Babaji betonte die Wichtigkeit von OM NAMAH SHIVAY, doch gab er gelegentlich auch andere Mantren. Prinzipiell lehrte Babaji die Wiederholung der Namen Gottes. Babaji sagte, dass, wenn die große Zerstörung über die Welt kommen wird, diejenigen gerettet werden, die wahrhaftig an Gott glauben und ihn verehren, besonders diejenigen, die seinen Namen anrufen: "Die Namen Gottes sind stärker als tausend Atom- und Wasserstoffbomben zusammen."

Obwohl Shri Babaji in einer Hindu-Kultur lebte und durch Hindu-Rituale verehrt wurde, gab er keiner Religion den Vorrang. Er sagte, dass alle Religionen den wahren Gottgläubigen zu Gott führen. In Haidakhan wurde Shri Babaji von Hindus, Christen, Juden, Moslems und Sikhs verehrt; sogar Atheisten verneigten sich vor ihm. Oft erinnerte er seine Schüler daran, dass die ganze Menschheit eine Familie ist, alle Menschen sind Kinder Gottes. Demjenigen, der ihn über Religion befragte, antwortete er: "Folge der Religion deines Herzens."

Schon vor seinem Wiedererscheinen im Jahre 1970 lehrte Shri Babaji Mahendra Baba, dass alle Gottgläubigen in WAHRHEIT, EINFACHHEIT und LIEBE leben sollen. Er sagte, dass dies die Grundlage aller Religionen ist. Wenn man sich bemüht, wahrhaft, einfach und liebevoll mit allen Menschen zu leben, ist es nicht möglich, Hass, Gier, Wut, Triebhaftigkeit und Selbstsucht zu nähren.

Allen Menschen, die zu ihm kamen, sagte er immer wieder, dass Karma Yoga, Gott gewidmete Arbeit, der beste, leichteste und schnellste Weg zu Gott in dieser chaotischen, wirren Zeit ist. In seinem Ashram in Haidakhan ist die tägliche Arbeit morgens und abends der Hauptpfeiler seiner Lehre. Zeit zum Meditieren gibt es nach dem morgendlichen Bad, zwischen 5 - 6 Uhr, doch die Hauptzeit des Tages ist durch Karma Yoga ausgefüllt. Während der Arbeit sollte man das Mantra konstant wiederholen. Immer wieder ermahnte Babaji die Besucher seines Ashrams, Karma Yoga, d.h. Arbeit zu tun.

"Den Weg der Wahrheit, Einfachheit, Liebe zu befolgen ist des Menschen erste Pflicht und der höchste Yoga. Fleißige Arbeit ist das Zeichen dieses Weges, denn Faulheit bedeutet den Tod auf Erden. Nur durch Arbeit kann man den Sieg über Karma erlangen. Jeder sollte seine Pflicht so gut wie möglich erfüllen und nicht ablassen von dieser Pflicht. Der Dienst an der Menschheit ist das Wichtigste im Leben. Heutzutage nehmen Unmenschlichkeit und Faulheit zu, und es ist entscheidend, dass ihr hart arbeitet und nicht den Mut verliert. Seid tapfer, fleißig, arbeitet und habt Mut."

Obwohl Shri Babaji viele Menschen aus westlichen Ländern zu sich rief durch Träume, Visionen, kurze Artikel oder einfach durch persönliche Erzählungen derer, die bei ihm waren, war er nicht bestrebt, eine große Nachfolgeschaft zu haben. Sein kleiner Ashram, der etwa 7 km von der nächsten Landstraße in einem sich windenden Flusstal liegt, könnte die vielen Hunderttausende von Menschen nicht aufnehmen, die zu anderen Heiligen und Gurus strömen. Obwohl er keinen allgemeinen Ruf an die Menschen erließ, zu ihm zu kommen, wollte Babaji doch, dass alle seine Botschaft hören.

Während der ersten beiden Jahre nach seinem Erscheinen sprach Babaji kaum in der Öffentlichkeit, doch in den darauffolgenden Jahren war er fast immer zu kurzen, auch längeren Gesprächen bereit. Erst in den letzten fünf Jahren seines Wirkens begann er, kleinere Ansprachen zu halten als "Lektionen" für seine Schüler. Die meisten dieser kurzen informellen Reden sind in diesem Büchlein aufgenommen worden.

Babaji sprach meist nach der Abendandacht, wenn seine Schüler um ihn versammelt waren und religiöse Lieder (kirtan) sangen. Das war auch die Zeit, wo seine kraftvolle Präsenz sich am stärksten äußerte. Babaji unterbrach das Singen und sprach aus dem Stegreif. Er sprach in Hindi und, wenn er wollte, dass seine ausländischen Schüler seine Botschaft hören, forderte er einen der englischkundigen Inder auf, zu übersetzen. Die Übersetzungen waren weder professionell, noch die Nachschriften komplett. Derjenige, der den Inhalt der Rede am Abend niederschrieb, versuchte am nächsten Morgen mit dem Übersetzer den Text der Rede Babajis in englischer Sprache wiederherzustellen. Die Reden in diesem Büchlein sind deshalb keine perfekten wörtlichen Übersetzungen, doch geben sie den Sinn dessen wider, was Babaji sagte, und werden wohl seiner Botschaft gerecht, denn Babaji stimmte ihrer Veröffentlichung zu.

Dieses Büchlein enthält auch einige Reden von Shastriji und von Amar Singh Yadav. "Shastriji" ist Schriftgelehrter der VEDEN, den frühesten Überlieferungen der Hindu-Tradition. Von Shastriji sagte Babaji, dass er ihn selbst zum Sprechen inspirieren würde. Auch Amar Singh gehört zu den "inspirierten" Rednern. Weiterhin sind einige Ansprachen des Gouverneurs der Großprovinz Uttar Pradesh aufgeführt, sowie die eines höheren Staatsbeamten der Kumaon-Gebirgsregion, die in Babaji"s Gegenwart gehalten wurden.

Die Reden dieses Büchleins sprechen für sich, doch ist ihre Auslegung und das Verstehen der Worte Babajis nicht so leicht, wie es der Leser zuerst annehmen mag. Alle diejenigen, die für Babaji in Haidakhan und andernorts gearbeitet haben, sind sich der Tiefe und Vielschichtigkeit der Worte und Handlungen Babajis bewusst. Je nachdem, wie sie zuerst aufgenommen und später wieder ins Gedächtnis gerufen werden, berühren sie jeden in verschiedener Weise. Dies möge genügen, um dem Leser als Hinweis zu dienen, wie Shri Babajis Botschaft zu verstehen ist. Man könnte hinzufügen, dass gewohnte Denkweisen für die Neue Welt ebenso wenig nützlich sind, wie herkömmliche, gesellschaftsgebundene Handlungsweisen.

Shri Babajis Reden spiegeln das Bewusstsein seiner Göttlichkeit wider. Oft nannte er sich in seinen Reden "Shri Mahaprabhuji", was eine Bezeichnung in Sanskrit für die höchste Gottheit ist. Shri Babaji erwartete aber nicht, dass er als solcher von den Menschen, die zu ihm kamen, geschaut oder verehrt wurde, damit sie aus einer Begegnung mit ihm Nutzen ziehen konnten.

Für diejenigen, welche ihn als eine göttliche Erscheinung kannten, sind diese Ansprachen die tiefe inspirierende Botschaft eines liebevollen Meisters, der seine Schüler durch chaotische Zeiten der Zerstörung einer verheißungsvollen Zukunft entgegenführt, in der das Zusammenleben der Menschen auf ideellen, geistigen Werten gegründet ist. Es gab auch Menschen, die aus einigen Reden für sich den Schluss zogen, dass Babaji nur einer der vielen einflusshungrigen "Babas" war, der politische Macht und materiellen Reichtum suchte. Als höchster Lehrmeister (Paramguru), in der zeitlosen Tradition geistiger Führer stehend, offenbarte Shri Babaji die Wahrheit und überließ es jedem Einzelnen, für sich selbst daraus Nutzen zu ziehen.

Um seine Gegenwart für sich wirksam zu spüren, braucht man Babaji nicht als ein göttliches Wesen zu erkennen, oder ihn als solches zu verehren. Von seinem menschlichen Körper hat er gesagt: "Dieser Körper ist nichts, er ist nur da, um den Menschen zu dienen."

Shri Babaji verließ seinen Körper am Valentinstag, dem 14. Februar 1984. Zu Anfang seiner Wirkungszeit hatte er einigen wenigen Schülern gesagt, dass er seinen Körper im Jahre 1984 aufgeben würde. Ehe er kam, hatte er zu Mahendra Baba gesagt, dass er kommen würde, um der Menschheit eine Botschaft zu geben. Er kam, lebte seine Botschaft, sprach sie in Worten aus und ließ sie verkünden. Er ging, als er diese Aufgabe beendet hatte. "Seine Worte und sein Handeln sind eins". (C.P.N. Singh, Gouverneur von Uttar Pradesh)

Dieses Buch enthält die Botschaft seiner Worte. Ihre Gedanken sind nicht neu, die heiligen Schriften der Hindus, die Bibel, der Koran, der Guru Granth Sahib, das heilige Buch der Sihks, die Texte Zoroasters erwähnen sie auch. Doch in einer Zeit, die fast ausschließlich auf materielle Werte ausgerichtet ist, drängt diese Botschaft mit den darin angesprochenen humanistischen und geistigen Idealen zu einer radikalen Umkehr.

Oft wies Babaji daraufhin, dass eine große Umwälzung (Mahakranti) unabänderlich sei. Er hat davon gesprochen, wie sie sein würde - und wie man sie überleben könnte. Noch am 13. Februar 1984 sagte er zu einigen Besuchern: "Die Mahakranti muss kommen, weil jeder nur an sich selbst und an das, was ihn persönlich angeht, denkt; weil jeder ein Führer sein möchte und niemand mehr klein sein kann." Als Inspirator dieser Revolution war er gekommen, einer großen Umkehr wegen im Denken und Fühlen der geistigen Wahrnehmung und des Herzens. Gleichzeitig betonte er, dass sie sich nicht ohne einen physischen, materiellen Umsturz ereignen könne, wobei die alten Gesellschaftsformen und Gedankenstrukturen eine totale Umwandlung erfahren würden.

Babaji kam, um der Menschheit den Weg des Lebens zu zeigen, um ihr auf höchster Ebene zu dienen.

Lass IHN auch dir dienen.

Lies diese Botschaft ohne Vorbehalte und empfange ihren Segen.

Maria-Gabriele Wosien


Babaji 1972


Babaji 1983

Shri Babajis Prophezeiungen und Reden 1977-1982
16. April 1977

Bei dieser Ansprache, die Babaji in Haidakhan am obigen Datum hielt, waren etwa 600 Personen anwesend, einschließlich Deutsche, Engländer, Amerikaner, Kanadier und Italiener. 15 Dorfbewohner aus der Umgebung nahmen ebenfalls daran teil. Vor der Rede sangen alle Anwesenden das Mantra OM NAMAH SHIVAY. Dazu wurde auf einer Trommel und auf einem Harmonium gespielt. Da Babaji selten sprach, war es ungewöhnlich, Babajis Stimme für eine Viertelstunde zu hören. Der Inhalt seiner Rede behandelte die "Kunst des Lebens" und gab den Schlüssel zum Überleben in der kommenden Katastrophe, die die Menschheit in naher Zukunft erleben wird.

Babaji sagte allen anwesenden Dorfbewohnern, sie sollten in ihrer Freizeit in den Internationalen Tempel kommen, um dort religiöse Lieder zu singen und um den religiösen Gesprächen zu lauschen, die von Zeit zu Zeit dort abgehalten werden würden. Sie sollten alle ohne auf Kaste, Glaubensrichtung und Hautfarbe Rücksicht zu nehmen, in den Tempel kommen: er wäre für alle Religionsrichtungen der ganzen Welt offen. Ferner beschrieb er den Tempel als Symbol der "Welt-Einheit" und riet ihnen, ihre Freunde und Nachbarn wann immer möglich mitzubringen.

Babaji sagte dann, er würde eine Rede wie ein Politiker halten, kurz und präzise. Es würde die erste von einer Reihe solcher Reden sein.

Babaji prophezeite sehr schlechte Zeiten für die Menschheit, und dass vom Jahre 1980 an die Erde vermehrt Zerstörungen und Unheil erleiden würde. (Man denke hier an die Giftgaskatastrophe von Bhopal, die zunehmenden Erdbeben, Tschernobyl-Atom-Unfall etc.). Alle Fortbewegungsmittel, Autos, Züge, Flugzeuge und Schiffe würden zerstört, Elektrizität würde aus den meisten Orten verschwinden und die Überlebenden würden nur noch alle 25 Kilometer ein Licht sehen.

Um dem Unheil Herr zu werden, riet er allen Anwesenden, fortwährend das Mantra OM NAMAH SHIVAY zu singen, oder ein anderes Mantra. Die Welt gehe nun durch das Kali Yuga (Zeitalter der Zerstörung). Viele Heilige wie Acharya Tulsidas und andere hatten vor langer Zeit ihren Anhängern geraten, diesen Weg zu beschreiten, d. h. ohne Unterlass heilige Mantren zu rezitieren, um den Auswirkungen des Kali Yuga zu entgehen. Dieses sei der einfachste Weg, sich vor dieser dunklen Zeitepoche zu schützen. Selbst die großen Epen der Hindu-Religion verschreiben diesen Weg, auch nam dharma genannt, für das Kali Yuga.

Babaji sagte, dass Heilige entsprechend dem Bedarf der jeweiligen Zeit erscheinen, oder wenn die augenblickliche Situation es erfordert. Zur Zeit würden viele "Gottesmänner" auf Erden weilen, denn die Zeit erfordere solche Inkarnationen. Gleichzeitig erinnerte er an das Bestehen der Arya Samaj in Indien. Als es unter britischer Kronherrschaft stand, bestand die Notwendigkeit, die Massen zu lehren und zu erziehen. Nur zu diesem Zweck wurde es ins Leben gerufen.

Jeder Heilige hat seine besondere Methode zu lehren, um sich den Menschen seiner Umgebung, in der er sich inkarniert, anzupassen. Babaji sagte, dass alle Religionen zum Ziele führen, deshalb sollten alle Heilige und Lehrer der entsprechenden Religionen respektiert werden. Man sollte ihren Lehren folgen. So wie die Sonne und der Mond oder der Himmel nicht für die Menschen einer Rasse oder Religion bestimmt seien, so sind die Lehren erleuchteter Meister für alle Menschen offen.

Babaji riet allen, zu ihren Religionen zu stehen und den uralten Lehren der Weisen zu folgen. Besonders legte er Wert auf das Singen von OM NAMAH SHIVAY, und zwar so oft wie möglich, auf regelmäßige Meditation, Zuhören und Abhalten von religiösen Diskussionen, Singen und Hören von religiösen Liedern und das Lesen von heiligen Büchern und das Erklären ihrer Bedeutung zum Wohle der Zuhörenden.

Er wies alle an, diese Worte jedem weiterzusagen, um durch ihre Anwendung das kommende Unheil abzuwehren, bevor es zu spät für die Menschen sei. Nur diejenigen, die diese Prinzipien beherzigen, würden überleben. Alle wurden angewiesen, ein Leben in Wahrheit, Einfachheit, Liebe und Einheit zu leben und nur mit guten Menschen Kontakt zu halten.

26. Juli 1979

Die gegenwärtige Zeit ist voller Aufruhr. Es wird eine große Veränderung stattfinden, und zwar durch eine blutige Revolution. Frieden wird erst einkehren, wenn die Revolution ihren Höhepunkt überschritten hat. Am Ende der alles zerstörenden Revolution wird kein Land, sei es groß oder klein, verschont geblieben sein. Einige Länder werden vollkommen ausgelöscht, es bleibt kein Zeichen ihrer früheren Existenz. In anderen Ländern werden 3 - 5 Prozent, maximal 25 Prozent der Bevölkerung übrigbleiben und überleben.

Die Vernichtung wird durch Erdbeben, Überschwemmungen, Unfälle, Konflikte und Kriege herbeigeführt. Die zerstörerischen Elemente, die von Shri Babaji in Schach gehalten wurden, sind nun entfesselt worden. Diejenigen, die den Gott ihrer Religion verehren, werden verschont bleiben.

28. Juli 1979

Einleitend prophezeite Babaji, dass die Revolution wie eine Sense Alles abmähen wird und sich von einem Ende der Welt bis zum anderen ausdehnt: sie wird nicht auf ein einziges Land begrenzt sein, sondern die ganze Welt umfassen, kleine wie große Länder. Die Revolution, die am 27.7.79 begann, wird ihr Tempo immer mehr beschleunigen, um schließlich ihren Höhepunkt zu erreichen.

Die Menschheit der Gegenwart ist von Leid und Elend gezeichnet. Nicht nur die Armen, die Reichen, alle Menschen sind gleichermaßen betroffen. Die Politiker aller Länder verteidigen eifrig ihre Positionen und vergessen darüber die Nöte und Bedürfnisse ihres Volkes. Menschen mit Einfluss führen die Öffentlichkeit in die Irre. Es gibt keinerlei Sicherheit - weder für den Einzelnen noch für das Eigentum. Überall herrscht Unsicherheit. Eine neue Führerschaft wird bereits geschult und darauf vorbereitetet, die Positionen der korrupten Führer zu übernehmen, um wieder Gerechtigkeit, wahre Ordnung und Frieden herbeizuführen. Heutzutage wird die Menschheit von dämonischen Kräften beherrscht: die Menschen bekämpfen und vernichten sich.

Zuerst wird die Zerstörung stattfinden, gefolgt von einer Ruhepause. Schließlich wird Frieden herrschen. Einige Länder werden vollkommen vernichtet. Das Gebet wird die einzige Rettung, der einzige Schutz sein. Vergesst Vergangenheit und Zukunft, löscht alle anderen Gedanken und betet mit tiefer Konzentration des Geistes und der Seele! Habt Vertrauen in Gott. Betet das Mantra OM NAMAH SHIVAY, und ihr könnt sogar den Tod überwinden. Sorgt euch weder um Leben oder Tod. Nichts kann euch etwas anhaben, wenn ihr mit reinem Herzen und lauterem Geiste, mit tiefem Vertrauen und ganzer Konzentration betet.

14. März 1980

Morgen müssen wir sehr früh mit der Arbeit anfangen, so früh wie irgend möglich. Vor 9 Uhr muss der Wassertank für die Küche gefüllt sein, und wir sollten dann auf der anderen Talseite zum Arbeiten bereit sein. Dort müssen wir Wunder tun: wir müssen wunderbare Arbeit leisten. Weil alle von so weit hergereist sind, sollten alle Beteiligten ihre Künste zeigen.

Die Arbeit erfüllt nicht nur einen momentanen, äußeren Sinn: sie wird euch begleiten, wo auch immer ihr hingeht. Selbst, wenn ihr euren Körper verlasst und in ein anderes Reich eingeht, werden euch eure vollbrachten Werke begleiten. Sie werden euch von Nutzen sein. Den Garten, den ihr hier anlegt, die Samen, die ihr hier sät, werden hier wie drüben Früchte tragen. Es ist dies eine spirituelle, keine materielle Arbeit. Es ist dies weder mein Werk noch eures, es ist das Werk der ganzen Welt, mehr noch, des gesamten Kosmos. Könnt ihr das begreifen?

Es wäre gut, wenn ihr soviel Zeit wie möglich für diese Arbeit aufbringen könntet, denn sie wird euch auch in Zukunft zugute kommen. Je mehr Zeit und Energie ihr auf sie verwendet, um so mehr Nutzen werdet ihr aus ihr ziehen. Eure Gesundheit wird sich verbessern, eure Verdauung und eurer Schlaf werden sich regulieren. Eurer Bewusstsein wird sich klären.

Viele Yogis üben die verschiedensten Arten von Yoga aus zur Schulung des Bewusstseins, zum Beispiel Hatha Yoga. Das gleiche Ziel erreicht ihr durch Arbeit, Karma Yoga. Jede andere Art von Yoga ist deshalb überflüssig. Arbeit ist der höchste Weg. Versteht ihr alle den Sinn dieser Worte? Gefallen sie Euch?

Nichts ist schwierig. Aus allen Teilen der Welt werden unzählige Menschen hierher kommen. Seid nicht bekümmert, wenn ihr alleine arbeitet. Nichts sollte euch beunruhigen. Seht die Ameise, wie klein sie ist: doch wie groß ihre Last. Ihr sollt nicht niedergeschlagen oder betrübt sein. Wenn wir wirklich wollen, können wir diesen Berg (oberhalb der Tempel, der zur Landgewinnung abgetragen wurde) niederreißen,... wenn wir alle wollen,... wenn wir Willenskraft besitzen. Lasst euch deshalb von dieser kleinen Arbeit nicht entmutigen: denn den Mut zu verlieren bedeutet sterben. Verliert nicht den Mut! Ihr könnt Berge versetzen. Yoga heißt: mutig sein. Mutlos und niedergeschlagen sein ist kein Yoga. Ihr müsst verstehen, was Bhole Baba damit sagen will.

In zwei Monaten wird Krieg sein. Deshalb müssen wir auf alles vorbereitet sein... zu jeder Zeit. Wir müssen uns in jeder Arbeit schulen. Versteht ihr?

Wenn das neue Reich kommt, werdet ihr vieles leichter haben. Alle Steuern werden abgeschafft sein, ebenso Reisekosten. Ihr alle werdet Erlaubnis haben, hier her zu kommen; es wird auch nichts kosten. Zielloses Umherstreifen wird gänzlich aufhören.

3. April 1980

Babaji sprach über Einheit im allgemeinen: Wir sind alle gleich, unabhängig davon, aus welchem Lande wir stammen. Es darf keine nationalen Unterschiede geben. Wir sind alle eine Einheit. Überwindet Neid und Eifersucht, denn sie sind diesem Ziel abträglich. Wir sind alle in Einheit miteinander und mit Gott verbunden.

Ein Sturm tobte, als Babaji sprach, und er bezog sich in seiner Rede darauf: Verhaltet euch ruhig während der Katastrophe. Fordert mich nicht heraus. Konzentriert euch auf das Mantra OM NAMAH SHIVAY. Mit diesem Mantra könnt ihr alles gewinnen, es ist stärker als alle Bomben.

Babaji erwähnte die Freiheit, von der alle Politiker reden und die sie versprechen. Dann sagte er mit Nachdruck: "Diese Art von Freiheit ist keine Freiheit. Wenn ihr arbeitet und es verdient, werde ich euch eine größere Freiheit zeigen - größer als ihr sie euch jemals erträumt habt."

4. April 1980

Zu dieser Zeit verbrachten die Bewohner des Ashrams die meiste Zeit damit, eine Seite des Berges abzutragen, die ein Ausläufer des Kailashberges ist. Der Berg wurde abgetragen, die Erde geebnet, um eine große Fläche für Gärten, Tempel, Kuhställe und Wohnräume zu schaffen. "Beim Abtragen des Berges habt ihr eure Liebe und eurer Pflichtgefühl bewiesen; dafür möchte ich euch danken. Ihr und eure Kinder sind dadurch gesegnet, wenn eure Kinder hierherkommen - ich hoffe, dass sie eines Tages kommen werden - wird dieses Werk zu ihrem Nutzen sein."

18. April 1980

Ich bin gekommen, um euch Einheit jenseits aller Dualität zu lehren. Ich meine nicht die Einheit, von der man in der Politik spricht, sondern eine dem Menschen noch unbekannte Einheit, die nur durch tiefe Einsicht zu gewinnen ist: ohne Waffen, ohne Bomben, ohne Gewalt. Bemüht euch alle um diese Einheit.

Ich werde eine Wasserquelle schaffen, aus der Löwe und Ziege gemeinsam trinken. Was ich für euch möchte, ist Einheit: die Erkenntnis, dass alle gleich sind. Dieses Zusammenkommen ist das Resultat der Energie, die durch eure selbstlose Arbeit am Berg frei wurde.

20. April 1980

Nach dem Abendaarti sprach Babaji ausführlich über die Kraft des Mantras OM NAMAH SHIVAY. Er sagte dazu: "Es macht mich glücklich und ermutigt mich, dass ihr alle auf dem Weg zu Gott seid. In vergangenen Zeiten wurde in einigen Teilen Europas das Feuer aufrichtig verehrt, heute aber ist mehr als die Hälfte der Menschen für die Zerstörung durch das Feuer."

Anschließend nahm Babaji Bezug auf eine Geschichte aus der Zeit der Mahabharata-Kriege. Damals, in Ravanas Königreich, wurden alle Mittel für die Herstellung einer so gewaltigen Bombe verwendet, die stärker war als alle, die wir heute besitzen. Daraufhin vereinten sich die positiven, schöpferischen Kräfte und schufen etwas noch Stärkeres als diese zerstörerische Superbombe: sie erschufen die Mantrabombe.

Babaji erzählte dann zwei Überlebensbeispiele:

1 Als Krishna auf dem Schlachtfeld war und alles ringsum brannte, suchte eine Heuschrecke Zuflucht zu seinen Füßen. Krishna stülpte daraufhin seinen Helm über sie. Alles auf dem Feld wurde getötet und verbrannt, nur die Heuschrecke überlebte durch Krishnas Schutz.

2 Stellt euch eine Getreidemühle vor. Darin werden Körner zu Mehl zermahlen, genauso wie es mit Menschen in einer Zerstörung geschieht. Einige Körner aber bleiben verschont, weil sie in unmittelbarer Nähe der Achse sind, hinunterfallen und vom Mahlstein weggeschleudert werden.

Es macht mich glücklich, dass ihr hier seid. Verschwendet keine Zeit, während ihr hier seid, und habt Vertrauen.

25. Juni 1980

Nach dem Abendaarti sprach Babaji kurz über die Verantwortung eines jeden im Ashram. Zu den Ashram-Regeln sagte er: "Jeder, der in den Ashram kommt, muss sich um das Ashrameigentum kümmern. Lasst es nicht herumliegen, pflegt und erhaltet es. Alle die herkommen, tun dies mit meinem Segen. Wenn es jemanden nicht gut geht, oder er krank ist, kümmert euch um ihn. Jeder muss für den anderen Sorge tragen. Ihr müsst den Ashram instandhalten und verschönern. Das ist eure erste Pflicht."

Shri Babaji fuhr fort zu sagen: "Wenn in dir Frieden ist, bin auch ich in Frieden. Wenn du betrübt bist, bin ich es auch. Wenn du Probleme hast, habe auch ich Probleme.

Auf dem Wege zu Gott sind immer Hügel und Berge zu überwinden. Fürchtet euch nicht, wenn der Berg einstürzt: Es ist des Berges Pflicht, einzustürzen, es ist die Pflicht des Soldaten, ihn zu bewegen. Sucht in allem, was ihr tut, nach Harmonie: ich bin Harmonie. Ich danke euch für eure Liebe."

3. Juni 1981

Babaji sprach über die Notwenigkeit der Verbreitung seiner Botschaft und betonte, dass die Zeit gekommen sei, der Welt sein Erscheinen und seine Botschaft der Wahrheit, Einfachheit und Liebe zu verkünden. Er sagte, es würde eine Gruppe gebildet werden, die seine Botschaft über die Welt verbreite. Babaji nannte besonders China, Russland und Korea als diejenigen Länder, die seine Botschaft aufnehmen würden. Alle sollten sich dieser Aufgabe widmen.

Babaji erwähnte auch, dass er seit seinem Erscheinen Indiens Nahrungsprobleme gelöst habe, dass die Menschen es aber nicht wahrhaben wollten, und dass eine große Wandlung der Welt geschehen werde. Zur Zeit des Mahabharatas, etwa 2.500 vor Chr. und des Ramayanas, etwa 8.000 vor Chr. gab es große Kriege, die nur wenige Tage dauerten. Jetzt aber würde die große Zerstörung in einem Tag vorüber sein.

Babaji sagte abschließend, dass nun die Zeit dieser Zerstörung gekommen sei, die von einem solchen Ausmaß sei, dass niemand es fassen könne.

14. September 1981

An diesem Tage gab Babaji eine sogenannte "Göttliche Audienz". Monate vor der Einberufung dieser Versammlung hatte Babaji mit einzelnen devotees über deren Rückkehr in ihre betreffenden Heimatländer gesprochen. Er hatte sie aufgefordert, sein Erscheinen zu verkünden und die damit verbundenen Aufgaben wahrzunehmen. Deshalb wurde eine "Botschaft" vorbereitetet. Als man ihm die Idee einer Postkarte mit Bild und Text vorschlug, gab er seine Zustimmung dazu, diese zu veröffentlichen.

Zusammenfassend sagte Babaji: "Es ist eines jeden Pflicht, der zu Babaji findet, den Namen Gottes zu verkünden, ihn ständig zu wiederholen und die Botschaft von Wahrheit, Einfachheit und Liebe zu verbreiten." Diejenigen, die in ihre Heimatländer zurückkehren, sollten herumreisen, um den Menschen die Befolgung der Lehren Babajis als Weg zur Rettung nahezulegen.

Babaji gebrauchte das Wort "Kranti", das mit "Revolution" oder "Zerstörung" übersetzt werden kann. Er sagte: "Ein Mahakranti", eine große Revolution, werde bald ausbrechen und unter dem Namen "Blutige Revolution oder "Feuer-Kranti" bekannt werden." Als gefragt wurde, ob jeder in dieser Zerstörung sterben müsse, verglich Babaji diese Zerstörung mit dem Mahabharatakriege, in dem alle großen Krieger getötet wurden. Diejenigen aber, die sich das Mantra OM NAMAH SHIVAY zu eigen machen und Babaji im Inneren anrufen, sind seines Schutzes sicher. Babaji wurde gefragt, wie anderen Menschen in dieser Zeit geholfen werden könne. Er sagte, indem man sein Erscheinen verkünde, seine Botschaft verbreite. Es ist die erste Pflicht eines jeden, seine Botschaft in die Welt zu tragen.

Babaji wurde gefragt, ob die Welt nach der Zerstörung eine bessere sei. Dazu sagte er, dass er sich zu einem späteren Zeitpunkt äußern würde.

23. Oktober 1981

Shastriji eröffnete das Zusammentreffen mit Babajis Segen und gratulierte den Anwesenden zu ihrem Glück, dieser "Königlichen Hofsitzung" beiwohnen zu können, ähnlich denen, die Shiva vor Zeiten auf dem Kailash-Berg hielt. Babajis größtes Lila (Gottes Spiel oder Aktivität in menschlicher Gestalt) sei gleichzeitig in Haidakhan sowie überall auf der Welt zu sehen, in allen Dingen, belebt und unbelebt.

Wenn die Welt vor großen Problemen steht, dann nimmt Gott menschliche Gestalt an, um den Nöten und Wünschen der Menschen zu begegnen. Immer, wenn Gott als Mensch erscheint, erkennen ihn nur wenige. So war es mit Rama, Krishna, Christus und Mohammed. Nur diejenigen, denen er sich zu erkennen gibt, spüren, dass er mehr als ein gewöhnlicher Sterblicher ist. Er wird, um uns zu prüfen, Zweifel in unsere Herzen säen. Es muss deshalb unser ganzes Bemühen sein, ihn zu bitten, sich uns zu erkennen zu geben. Ohne Babajis Segen sieht man nur sein Spiel auf menschlicher Ebene, so wie man das Spiel Krishnas mit den Gopis, den Hirtinnen, sah.

Babaji beendete das Treffen mit den Worten: "Arbeit ist Gottesdienst".

7. November 1981

Nach dem Abendaarti sprach Babaji über die kommenden Zeiten: "Ihr müsst alle tapfer sein und stark werden wie die Löwen. Tut eure Arbeit. Seid mutig!" Er betonte die Wichtigkeit der Arbeit, des Karma Yoga. "Arbeit wird euch stark wie Löwen machen! Enttäuscht Babaji nicht! Fürchtet euch weder vor dem Tode noch vor dem Sturm, noch vor Wasser oder Feuer. Das Leben selbst ist Wasser und Feuer. Versucht nicht, das Leben aufzuhalten, werdet vielmehr zu Löwen. Ich brauche nur wenige Menschen, und zwar solche, die wirklich mutig sind. Seid stark in der Zeit der großen Revolution, die bald beginnt. Niemand kann das Feuer aufhalten, das sich über die Welt ausbreiten wird. Schon läuten die Glocken der großen Zerstörung. Der Krieg wird so sein, dass Menschen, die schlafen, sofort sterben. Es wird einen Atomkrieg geben. Die Menschen werden sofort in ihren Häusern getötet werden durch Giftgas und radioaktive Strahlen."

16. Dezember 1981

Haidakhan ist das heiligste Zentrum in der Welt. Alles sollte hier wunderbar sein. In der Geschichte der Menschheit hat dieses Weihnachtsfest große Bedeutung. Es wird das erste und letzte Mal sein, dass es in so großartiger Weise gefeiert wird. Zum zweiten Mal wird Weihnachten hier in Haidakhan Vishwa Mahadam gefeiert. Jeder ist dieses Mal eingeladen. Die Bewohner des Ashrams sollten aufmerksam und vorbildlich den Gästen gegenüber sein und sie gut bewirten.

Setzt der Welt ein Beispiel. Die Gäste sollen beeindruckt und begeistert in ihre Heimatländer zurückkehren. Erfüllt eure Pflichten so, dass jeder Einzelne sich an euren Einsatz erinnert. Es ist das erste Mal seit Christi Geburt, dass dieses Fest in solch internationalem Rahmen gefeiert wird. Die Menschen in der Welt sollen wissen, dass die Geburt Jesus Christi im Herzen der Himalayas gefeiert wurde. Es ist etwas besonderes, dieses Fest im Himalayagebirge zu begehen. Ihr könnt euch glücklich schätzen, an dieser Feier teilgenommen zu haben.

Es ist die Pflicht eines jeden, aufmerksam zu sein und nicht unnütz die Zeit zu vergeuden. Tut eure Pflicht! Seid nicht träge! Dies ist das Zeitalter des Handelns. Tut eure Arbeit. Zeigt der Welt ideale Taten. Dienst an der Menschheit ist Gottesdienst. Vergesst eure nationale Herkunft. Wir sind eins hier, eine universelle Familie. Hegt keine Gefühle einer separaten Identität. Dient den Menschen mit eurem Geist, Körper, Reichtum und Verstand.

Der Fortschritt des Vishwa Mahadam bedeutet den Fortschritt der ganzen Welt. Wenn ihr hier arbeitet und lernt, so helft ihr der Welt. Macht Vishwa Mahadam perfekt. Arbeitet als Einheit, hier gibt es weder Gesellschaftsklassen noch unterschiedliche Glaubensbekenntnisse. Hier werden keine Unterschiede gemacht!

Alle guten Menschen kommen hierher. Durch rechte Taten (Karma) der Vergangenheit sind wir zu den Lotusfüßen Shivas gelangt. Alle sollten sich dem Fortschritt und der Vervollkommnung dieses Ortes widmen.

Babaji segnet alle, die ihre Pflicht aufrichtig und mit Hingabe erfüllen. Tut eure Pflicht mit Liebe.

24. Dezember 1981

Menschlichkeit ist die wichtigste Eigenschaft im Leben. Dafür sollten wir bereit sein, unsere Bequemlichkeit zu opfern. Denkt nicht an euren persönlichen Vorteil, sondern an den von anderen. Dies ist ein grundlegendes humanitäres Prinzip.

In jeder Stadt gibt es einen zentralen Platz. Alle Straßen münden in ihn ein oder führen weg von ihm. Ebenso führen alle Religionen zu einem zentralen Punkt, nämlich zu Gott. Welcher Religion der Einzelne auch immer folgen mag, sie wird ihn letzten Endes zu Gott führen.

In der Vergangenheit hatte die Menschheit es immer schwer, human zu sein. Noch heute ist das so. Um euch die Botschaft der Menschlichkeit zu bringen und euch durch das universelle Mantra - dem universellen OM NAMAH SHIVAY - zu beschützen, das sich jetzt über die ganze Welt verbreitet, hat sich Gott wiederverkörpert.

Wie ihr wisst, gibt es auf der Welt Fabriken, die Waffen herstellen und lagern. Sie können die gesamte Menschheit zerstören oder ihr zumindest großen Schaden zufügen. Bhagwan Haidakhans Vishwa Mahadam ist ebenfalls eine große Fabrik. Sie stellt aber nur ein Element her, nämlich das Mantra OM NAMAH SHIVAY. Die Energie des OM NAMAH SHIVAY Mantras wird alle nachteiligen, negativen Energien, wie die der Wasserstoff- oder Atombombe, zerstören und euch beschützen.

Die heiligen Schriften liefern Beweise, dass der Rishi Gautama die Atomenergie entdeckte. Er war es, der auch sagte, dass das Mantra OM NAMAH SHIVAY das einzige Mittel gegen die Wasserstoff- und Atomenergie ist.

Ihr seid aus allen Ländern der Welt hierhergekommen und ihr alle seid willkommen. Euch kann man gratulieren, denn ihr seid gekommen, um den Segen von Bhagwan Haidakhan zu empfangen. Auch in Zukunft sollt ihr zahlreich kommen, damit die Welt das Sanatana Dharma annimmt und das Mantra OM NAMAH SHIVAY, welches der Ursprung des Sanatana Dharma ist.

25. Dezember 1981 - Shastriji spricht für Babaji

Seit der Erschaffung der Erde ist Gott immer wieder erschienen, um sich den Garten seiner Welt anzusehen und zu beschützen. So erscheint er von Zeit zu Zeit, um das Unkraut zu jäten und die Gläubigen und guten Menschen auf die rechte Bahn zu lenken.

Heute hat sich Gott wieder auf der Welt verkörpert, um den Garten der Menschheit zu betrachten. Die Veden und die Upanishaden weisen wiederholt darauf hin, dass Shiva der einzige Gott ist, der gleichzeitig Schöpfer, Zerstörer und Erneuerer des Universums ist. Seit seinem Erscheinen in menschlicher Form ist dies der Allgemeinheit bekannt gemacht worden.

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass sich die Voraussagen für Indiens Zukunft erfüllt haben. Durch das Wirken Babajis ist Indien in der Produktion von Nahrungsmitteln unabhängig geworden. Abgesehen davon hat Babaji zahlreiche soziale Hilfswerke in die Wege geleitet, wie freie Verteilung von Lebensmitteln und Kleidung, freie Krankenbehandlung und Unterhaltung von Schulen und Tempeln. Die an ihn glauben, führt er dazu, ihre Gotteskindschaft anzuerkennen, während er sie gleichzeitig beschützt. Er hat die kommende Katastrophe und Zerstörung vorausgesagt und darauf hingewiesen, wie man sich vor den immer näher kommenden Zeiten retten kann

Vor dem Erscheinen Gottes in menschlicher Gestalt als Babaji war Indien, wie man weiß, am verhungern. Die indische Regierung bat, ja bettelte andere Länder um Nahrungsmittel an, und man musste diese importieren. Babaji hat seit seinem Erscheinen 147 Yagnas, vedische Feuerzeremonien, in allen indischen Provinzen durchgeführt und hat so dieses Land und die Welt gesegnet.

Nach den verschiedenen vorausgegangenen göttlichen Erscheinungsformen Brahmas, Vishnus und Shivas weilt nun Babaji unter uns in menschlicher Gestalt. Es ist beglückend, Gott in einem menschlichen Körper zu begegnen und all das zu genießen, was er uns gibt. Er lehrt uns Wahrheit, Einfachheit, Liebe gegenseitiges Verständnis und das Teilen von Nahrungsmitteln und anderen Lebensgütern.

Wenn immer Gott auf Erden erscheint, dann werden soziale und religiöse Unterschiede hinfällig. Es ist bekannt, dass Meister und Heilige ihre eigenen Religionen begründeten und dadurch verschiedene Richtungen und Sekten schufen. Unter diesen Gruppen herrscht keine Einheit, jeder betrachtet den andern mit Missgunst. Prabhuji, unser Herr, hat jetzt alle Religionen vereint, was auch alle soziale Schichten und Glaubensrichtungen einschließt. Alle sind eine Familie.

Das Prinzip der Wahrheit, Einfachheit und Liebe ist in jeder Religion enthalten. Menschen aller Glaubensrichtungen kommen aus allen Ecken der Welt, um hier als eine Familie zu leben und zu arbeiten. Babaji hat die "Haidakhan Samaj Gesellschaft" ins Leben gerufen, um Christen, Buddhisten, Moslems, Sikhs, Hindus u.s.w. zu vereinen. Dies beweist die Wirksamkeit seines göttlichen Schaffens.

Wir haben uns zu dieser universellen Weihnachtsfeier an einem bedeutsamen Ort zusammen gefunden (diese Rede wurde an einer Stelle gehalten, die durch das Abtragen einer Bergflanke entstand, um neun kleine Tempel, einen großen Garten, Ställe, Behausungen und einen festen Platz für das Festzelt zu schaffen). Einst waren hier nur Felsbrocken und wildwachsende Büsche vorhanden. Leben war hier nicht möglich, nicht einmal Vögel existierten hier. Was nun entstanden ist, ist das Werk von Menschen aus aller Welt. Sie haben im Schweiße ihres Angesichtes gearbeitet und diesen Ort durch Babajis Segen in Kürze und einfachster Weise bewohnbar gestaltet. Babaji war immer anwesend, um die Arbeit zu beaufsichtigen, trotz Hitze, Regen und Kälte. Ihr alle habt euch solch einen Gott gewünscht, der selbst an seinem Werk mitgestaltet und sogar selbst zum Arbeitenden wird und den Arbeitenden das Graben, Zuschneiden und das Entfernen von Felsbrocken beibringt. Er selbst hat uns all dies gelehrt. Nun ist es an der Zeit, anderen diesen Weg der Arbeit zu zeigen. Babaji lehrt nicht auf passive Art von seinem Sitze aus, sondern aktiv, indem er an allem teilnimmt.

Babaji hat die verschiedensten Sozialhilfen in die Wege geleitet: den Bau von Krankenhäusern und Schulen, die Verteilung von Kleidung und Nahrung an Arme. Er gibt Geld für den Kauf von Pferden, Kühen, Ziegen und schuf viele Arbeitsplätze. Diese Arbeit trägt Früchte in ganz Indien. Im Ashram Vapi in der Provinz Gujarat hat Babaji eine Molkerei, eine Tierklink, Schulen und andere soziale Werke ins Leben gerufen. Seine Ashrams sind in den Provinzen Bihar, Rajastan, Assam und u.a. in Madhuvan und Patna entstanden, wo Sozialhilfe dieser Art weitergeführt wird.

Einmal fragte die Göttin Parvati Shiva, ihren Gemahl: "Du hast so viel Gutes für die Menschen in allen Zeitaltern (Yugas) getan, doch sorge ich mich um die Menschen im Kali Yuga. Wie werden sie sich schützen können?" Shiva antwortete ihr: "Ich selbst werde im Kali Yuga erscheinen und ein neues Reich und ein religiöses Zentrum gründen. An diesem höchst bedeutsamen Ort werde ich wohnen und allen Gottheiten Platz gewähren."

Die Ausländer und Besucher, die herkommen, sind die Nachfahren der großen Rishis und Weisen (Munis). Wir sollten von ihrer Opferbereitschaft, ihrer Hingabe und ihrer pflichtbewussten Arbeitsweise lernen. Wir sollten ihnen nacheifern in der Art, wie sie ihre Pflicht körperlich, geistig und finanziell leisten. Auf diese Weise haben alle hier mitgeholfen.

Viele, die herkamen, suchten einen Sadguru, einen höchsten Meister. Andere hatten in ihren Heimatländern Visionen oder Träume von Babaji und kamen, um seinem Ruf zu folgen. Sie haben hart gearbeitet und ein gutes Werk vollbracht.

Babaji hängt nicht an materiellen Dingen. Er zieht zwar die kostbare Kleidung an, die ihm seine devotees bringen, verschenkt sie dann aber weiter. Auch in diesem trägt er zum Wohle aller bei. Täglich können wir dies sehen. Was seine Nahrung anbetrifft, so isst er kaum. Er nimmt etwas Reis und Früchte zu sich. Uns aber verwöhnt er von morgens bis abends mit den schönsten Leckerbissen. Nichts hebt er für sich auf. Ihr könnt es selbst sehen! Diese Eigenschaft ist ein Aspekt seines göttlichen Wesens.

Wir sind nicht fähig, Babajis göttlichen Plan zu verstehen. Als gewöhnliche Sterbliche können wir ihn nicht begreifen. Er ist gekommen, um zu geben, aber wir sind unfähig zu empfangen. Wir müssen annehmen lernen, dann erst können wir in seiner Nähe sein und ihn verstehen.

Seit seinem Erscheinen hat Babaji höchst Wichtiges unternommen:

Er hat:

1 das Yagna, vedisches Feuerritual, wieder ins Leben gerufen.

2 das Sanatana Dharma, die Urreligion seit der Schöpfung, wieder aufgerichtet.

3 die Wiederholung des Mantras OM NAMAH SHIVAY verbreitet.

4 Er gibt Kleider an Bedürftige und Arzneimittel an Kranke.

Es ist an uns, diese seine Lehren zu befolgen.

Seit dem Bestehen der Zeit, d.h. seit Urbeginn der Schöpfung bis zum heutigen Kali Yuga, dem dunklen Zeitalter, erscheint Gott in menschlicher Gestalt zum Wohle der Menschheit. Es ist kein neuer Gott, sondern der höchste Gott, das höchste Bewusstsein, der Mensch wird je nach den Erfordernissen der Zeit. Gott erschafft das Universum mit all seinen Schöpfungen immer wieder von neuem.

An diesem Weihnachtstage also segnet Gott jeden Gläubigen. Eure Wünsche werden sich erfüllen, empfangt das Prasad, von Gott gesegnete Gaben, und die Blumenkränze dankbaren Herzens, rezitiert so oft wie möglich das Mantra OM NAMAH SHIVAY. Gott sagt, die Tat ist eure wahre Aufgabe. Derjenige, der träge ist, ist wie ein Toter. Solche Menschen sind Gott nicht gefällig. Jeder muss pflichtbewusst und fleißig sein. Derjenige, der in seinem Leben hart arbeitet, wird auch erfolgreich sein. Gott sagt: "Arbeit ist Gottesdienst." Dies ist das Zeitalter des Karmas, der Aktion. Nur der, der tätig ist, lebt. Ohne Handeln ist kein Leben.

28. Dezember 1981

Jemand, der nicht konstruktiv arbeitet, ist ein Toter. Nur wer arbeitet, wird die Zerstörung überleben. Tut immer mehr, als ihr müsst. Ein neues Reich wird bald entstehen und nur derjenige wird dann überleben können, der Karma Yoga, Arbeit, tut. Während der Arbeit solltet ihr immer das Mantra eurer Wahl wiederholen. Bei jeder Gelegenheit sollt ihr es wiederholen. Niemand sollte den Mut verlieren, sondern immer wagemutig sein.

Man mag sich fragen: "Warum soll ich arbeiten, wenn die Zerstörung bevorsteht? Lohnt sich das? Doch diese Art zu denken führt zu nichts. Jeder sollte bis zu seinem letzten Atemzug arbeiten. Trägheit ist immer zu vermeiden.

Babaji liebt die Menschheit und von uns allen erwartet er humanitäres Handeln. Jeder, der Menschlichkeit lebt, wird von anderen geliebt, ist glücklich und wird die Zerstörung überleben. Versucht, jedem Einzelnen dieses Ideal klar zu machen.

Was ist mit humanen Gesetzen, mit Menschlichkeit gemeint? Man soll niemanden hassen, niemanden enttäuschen, einander helfen und Nächstenliebe üben.

Im neuen Reich sollte jeder ein guter Mensch sein. Das erwartet Babaji. Dieses Lebensprinzip solltet ihr anderen Menschen lehren, nicht nur die in eurer nächsten Umgebung, sondern auch Menschen in anderen Ländern, Menschen auf der ganzen Welt. Wohin auch immer ihr geht, solltet ihr diese Lehre verwirklichen.

Babaji dankt allen, die den Mut hatten, hierherzukommen, um bei dieser Arbeit mitzuhelfen. Er dankt euch allen dafür.


2. Februar 1982

Ihr werdet im Sturm leben müssen, denn ihr wurdet im Sturm geboren, und ihr müsst die Unerschrockenheit haben, gegen die Stürme anzukämpfen.

Ihr müsst alle bereit sein: ich werde eine neue Revolution entfachen. Ein Teil dieser Revolution ist bereits ausgetragen. Ihr mögt denken, dass Babaji hier untätig herumsitzt, doch ist er tatsächlich überall. Er lenkt alles von hier aus.

Die Revolution hat bereits begonnen - überall auf der Welt. Wir sollten von hier aus die Menschen inspirieren. Dafür werde ich nicht mit einem Stock umhergehen. Ihr seid die Botschafter der Revolution. Später werdet ihr Botschafter des Friedens sein, aber erst die der Revolution.

25. März 1982

Göttliche Kräfte sind in die Welt gekommen, um sie zu verändern. Sie werden die Wandlung durch die Kraft der Harmonie bewirken und keine zusätzliche Hilfe benötigen. Babaji misst diesen Veränderungen auch nicht besondere Bedeutung zu. Für ihn sind sie Teil der Maya, eines göttlichen Spiels, worin durch Veränderung sein natürliches spontanes Wesen zum Ausdruck kommt - so wie ein Kind in aller Unschuld spielt und sich dafür sein Spielmaterial zusammensucht, ein Haus baut und es dann wieder zerstört.

Es gibt Kinder, die nicht mit Spielzeug spielen mögen, sondern lieber an ihren Müttern hängen wie die kleine Ciao hier. Sie wollen immer ganz nahe bei ihrer Mutter sein. So wie diese Kinder sind die devotees Gottes: sie wollen nur in Gottes Nähe sein.

Der Herr ist gekommen, um uns in Karma Yoga einzuweisen. Die Welt ist ein großes Arbeitsfeld, und die wir in ihr leben, versäumen viel, wenn wir untätig sind, uns nicht entwickeln, sondern träge bleiben. Brahman, die Energie Gottes, durchdringt jedes Atom der Schöpfung. Arbeitet man Tag und Nacht in diesem Bewusstsein, ist es leicht, Gott zu finden.

Die Menschen, die den großen Gott in der Sonne, im Mond, in den Sternen, in der Erde, in der Luft, im Feuer und Wasser schauen, und die nur über ihn meditieren, sind die rechten Gläubigen und werden Erfolg im Leben haben. Von uns allen erwartet Babaji, dass wir beitragen, die Welt zu verschönern.

Gott ist gekommen, um uns wahre Erkenntnis zu bringen, aber wahres Erkennen ist jenseits menschlichen Vermögens. Verfehlungen von Tausenden von Jahren werden ausgelöscht, wenn wir uns vor Gottes Füßen verbeugen, wenn er uns segnend berührt.

Bis zur heutigen Zeit lösten die verschiedenen Verkörperungen Gottes Kriege und Gewalttätigkeiten aus, um erst anschließend der Welt Frieden zu bringen. Jetzt werden unsere Herzen auf die kommende Revolution vorbereitetet, damit wir ihr mit Gelassenheit begegnen können. Babaji hat kein Vertrauen in irgendeine Armee; wir alle sind Teil einer Armee. Er wird den Atombomben und den Waffen mit der Macht des Gotteswortes begegnen. Einerseits stellen gewisse Länder unermüdlich Waffen her und rüsten auf, andererseits macht Babaji diese wiederum durch Menschen, die laut den Namen Gottes wiederholen, zunichte. Er führt auf diese Weise eine "geistige Wandlung" durch. In den Augen Gottes ist niemand groß oder klein. Gott spiegelt sich in jedem Herzen, in jedem Bewusstsein wieder. Sehr bald wird er die niedrigen Elemente zerstören, um dann die Revolution in Frieden zu verwandeln.

Das Verlagern der Steine vor einem Ort zum anderen (dieses bezieht sich auf den Arbeitsort, an dem die Rede stattfand) hilft eurer Konzentration und eurem geistigen Wachstum. Wenn die gefühllosen Steine, die hier herumliegen, bewegt werden, schafft Babaji in ihnen ein neues Bewusstsein. Die Steine liegen hier nicht ohne Grund: sie tun Buße. Indem wir diese Steine berühren, teilt sich uns die Schwingung eines höheren Bewusstseins mit. äußerlich ist nichts zu bemerken, aber der Kontakt mit diesen Steinen verändert unseren Körper, unseren Verstand und unseren Geist.

Was immer euch hier gelehrt wird, müsst ihr zu Hause anwenden. Babaji lehrt keinen Kriya Yoga, der den Ausübenden dazu bringt, alle Tätigkeiten zu lassen. Alles, war er lehrt, ist praktisch anwendbar. Er will keine Menschen, die träge, unbeweglich und reglos werden wie Steine. In unserem Körper gibt es 300.000 Nerven, und Babajis Kriya Yoga ist es, der diesen Nerven Energie und Bewusstsein gibt.

Babaji ist der Herr des Universums. Er zieht in die Herzen der Menschen ein und verändert ihr Bewusstsein. Die kleinste Bewegung seines Fingers verursacht allen Wandel. Wo immer er hingeht, gibt er den Menschen ein neues Bewusstsein und geistige Wandlung. Das ist der einzige Grund für ihn, von Ort zu Ort zu ziehen.

Babajis Grundsatz ist Dienst an der Menschheit, ohne etwas dafür zu erwarten. Durch die Verteilung dieses Prasads, - Babaji schälte eine Frucht, während Shastriji sprach, und ließ sie als gesegnete Nahrung verteilen - lehrt er uns, was wir haben, mit anderen zu teilen. Alles, was Gottes Schöpfung ist, gehört niemandem, sondern allen gleichermaßen.

Babaji lehrt keine neue Religion. Er lehrt die Religion, die zur Zeit der Schöpfung entstand, nämlich das Sanatana Dharma, die ewige Religion, das ewige Gesetz. Nur um das Sanatana Dharma erneut zu lehren, ist er erschienen.

Wir können den Anfang einer jeden Religion zeitlich festlegen. Der Islam wurde vor 1200 Jahren von Mohammed begründet; dieses ist in den heiligen Büchern nachzulesen. Das Christentum begann mit Jesus Christus vor 2000 Jahren. Die Welt und ihre Menschen jedoch bestanden schon vor Christus und vor Mohammed. Das Sanatana Dharma wurde über Jahrtausende und Jahrmillionen hinweg befolgt und niemand kann seinen zeitlichen Ursprung festlegen. Um diese spontane Religion zu verstehen, müsst ihr das Folgende bedenken: Das Dharma, Gesetz oder die Natur des Feuers ist es, zu brennen, das Dharma des Wassers ist es, nass zu sein, das der Luft, zu wehen. Kann jemand bestimmen, wann das Feuer zu brennen anfing, das Wasser zu benetzen und die Luft zu wehen? Niemand weiß es.

Das Sanatana Dharma ist wie ein großes Meer. Ausgehend von diesem Meer hat jedes Land entsprechend seinen Bedürfnissen und Absichten sich Kanäle gegraben. Aber Kanäle befriedigen nicht vollständig, nur das endlose Meer kann höchste Glückseligkeit vermitteln. Gott zeigt eine Vision des Sanatana Dharma, die gleich dem des Meeres ist, und dies ist die höchste Erkenntnis.

Bis heute kannten die Menschen nur ihre eigenen Kanäle. Gott zeigt uns nun, dass wir nicht nur Tropfen in so einem Kanal sind, sondern vielmehr Tropfen im großen Meer. Solange wir Individualität besitzen, sind und bleiben wir Tropfen, erst, wenn sich unser "Ich" aufgelöst hat, sind wir eins mit dem Meer.

Tausend mit Wasser gefüllte Eimer spiegeln die Sonne wider, wenn man sie ins Freie stellt. Es gibt nur eine Sonne, aber der Widerspiegelungen viele. So, wie die Sonne in allen Eimern widergespiegelt wird, so wird Babaji, indem er hier nur sitzt, im ganzen Universum widergespiegelt.

Durch Instrumente in den Radiostationen werden Nachrichten in alle Welt ausgesendet. Ihr alle seid solche Radiostationen: Sagt Babaji hier etwas zu zehn Personen, so wird es millionenfach weitergetragen, denn kehren diese Zehn in ihre Heimatländer zurück, so berichtet jeder von ihnen zehn weiteren Personen, was Babaji gesagt hat.

Es gibt zehn Tempel in Haidakhan. Sie sind Symbole. Sie zeigen uns, dass der Körper ein Tempel mit zehn Sinnen ist, und wir müssen Gott in unserem Herzen, inmitten dieses Tempels, einen Platz einräumen. Dieser Körper ist ein sich bewegender Tempel Gottes, und Gott möchte, dass wir diesen Tempel so leuchtend gestalten, dass alle Menschen ihn - gleich, wo er hingeht - verehren, ihm große Ehrfurcht entgegenbringen und Wissen von ihm erhalten möchten.

Babaji ist in die Welt gekommen, um sie vor der totalen Zerstörung zu bewahren. Sonst würde ihre Existenz ausgelöscht werden, und ihr alle seid gekommen, um euch unter Babajis Schutz zu stellen.

Nun begann Babaji zu sprechen:

"Ich möchte Gewalttätigkeit auf dieser Erde ausrotten. Ich werde die Trägheit abschaffen. Es gibt Elemente, die die Schöpfung zerstören, doch sie selbst werden zerstört. Die Hälfte der Arbeit ist bereits getan. Im Augenblick sind meine Beauftragten in der ganzen Welt, und zum gegebenen Zeitpunkt werden sie ihre Arbeit tun. Die große Revolution steht nahe bevor. Niemand in dieser Welt kann sie aufhalten. Es ist die Zeit der großen Zerstörung. Jeder muss geistig stark und mutig sein. Ohne geistige Courage ist man, obwohl im Leben, tot. Die Zeit ist nahe, deshalb müsst ihr alle arbeiten. Seid tapfer. Jeder muss sich als demütigen Diener der Welt betrachten."

5. April 1982

Jeder, der hier herkommt, muss darauf vorbereitetet sein, jegliche Art von Arbeit zu tun. In dieser Zeitepoche reinigt die Arbeit und ist die beste spirituelle Übung (sadhana). In der Gita sagt Krishna, dass der Mensch bis zum letzten Atemzug zu arbeiten habe. Arbeit verhindert Krankheit, schafft geistigen Ausgleich und befreit den Menschen von allen Leiden.

6. April 1982

Ich möchte alle, die hierher gekommen sind, zu wahren Weltbürgern machen. Dazu muss die Ideologie der Gewaltlosigkeit abgeschafft werden. Die Menschen predigen Gewaltlosigkeit und dabei wird ihr Blut zu Wasser. Ich möchte wahre Menschlichkeit erwecken. Dieser eurer menschlicher Körper ist unter großen Schwierigkeiten erworben. Seid deshalb mutig und tapfer. Der Mensch muss großen Mut haben.

Ich werde euch Karma Yoga lehren. In der Gita wird dem Karma Yoga durch Krishna große Bedeutung beigemessen. Auch die Heiligen noch älterer Zeiten haben diesen Yogaweg, den höchsten Weg, gelehrt. Alle Rishis bestätigen dies. Deshalb sollten wir alle arbeiten und in der freien Zeit Bhajans, religiöse Lieder, singen, meditieren und den Namen Gottes wiederholen. Ein Weltkrieg steht kurz bevor, und ich will die Menschheit aufwecken.

Es ist nicht meine Absicht, Tausende oder gar Millionen von Nachfolgern zu gewinnen. Ein einziger perfekter Mensch genügt, um die Welt zu verändern. Rama, Krishna und Christus waren nicht viele, sie waren jeweils nur einer. Es gab nur einen Rama, einen Krishna und einen Christus und jeder von ihnen hat die Welt verändert. Ich erwähne diese Begebenheiten, damit ihr nicht glaubt, dass Menschenmengen nötig sind. Ein Funke des Lichts genügt, um das Universum zu erleuchten. Immer wieder erwähne ich diese Dinge, denn ihr sollt mutig und fleißig werden und das Leben täglich nehmen, wie es kommt.

Heutzutage fühlt sich jeder Mensch verunsichert. Ich will der Menschen Charakter dermaßen verändern, dass die Löwen- und Ziegennaturen ohne Eifersucht und Hass, sondern in Liebe verbunden, miteinander leben können. Entzündet das Licht in euch und dann in eurem Nächsten - in einem nach dem anderen. So wie eine Lampe das Öl verbrennt, so wird dieses Licht Trägheit, Faulheit und Gier verbrennen.

Eure Aufgabe ist es, meine Botschaft zu verbreiten und die Menschen von ihrer tierischen Natur zur Menschlichkeit zu führen. Ihr alle glaubt, Hingabe sei ein Leichtes. Eines Tages aber werdet ihr den Sprung wagen müssen ohne Angst vor Leben oder Tod. Erst dann werdet ihre wahre Fortschritte machen. Wenn die Zeit gekommen ist, müsst ihr durch Feuer und Wasser gehen. Nur der Tapfere kann diese Zeit überleben.

So wie man Licht von Kerze zu Kerze in einem Raum entzündet, so müssen wir die Liebe von Herz zu Herz entzünden. Geht alle den Weg der Wahrheit und verbreitet die rechten Lehren in der Welt. Jeder sollte den Weg der Gerechtigkeit wandeln, um ihn seiner Familie, seinem Nächsten und allen Menschen zu lehren.

5. Mai 1982 - Shastriji spricht

Heute ist ein besonderer Tag. Es ist der 13. des zunehmenden Mondes des Vaishakh Monats. Es ist der Tag, den Prabhu gewählt hat, ein Darbar, eine heilige Audienz, abzuhalten. Das Land, auf dem wir uns befinden, wird "Company Garten" genannt. Dieser Name ist zu Ehren derer entstanden, die hier zusammen mit anderen seit dem 26. März mit viel Hingabe gearbeitet haben. Sie sind dabei, ihre Arbeit fortzusetzen.

Prabhuji, unser lieber Herr, sitzt unter uns, um uns die Wichtigkeit des Karma Yogas zu lehren und Trägheit aus unserem Leben zu schaffen. Nur durch Karma Yoga kann man etwas in dieser Welt erreichen. Um diese Mauer zu errichten, mussten die Steine aus dem Feld aufgesammelt werden; zuvor war dieses Stückchen Land von Felsbrocken übersät und uneben, jetzt ist es geebnet wie ein Garten. Solch ein Resultat kann man nur durch Arbeit erreichen.

Heute ist die Einweihung des "Company Gartens", außerdem werden zwei Seelen durch eine Hochzeit vereint. Indem Babaji diese Ereignisse mit uns durchspielt, erteilt er seine Lehren. Wir werden bereichert, wenn wir diese Lehren mit klarem Verstand zu verstehen suchen. Babaji lehrt alle Menschen entsprechend ihren Bedürfnissen. In alten Zeiten ließen Könige wie Sharyati ihre Töchter in den Ashramas großer Rishis verheiraten. Diese Ashramheiraten waren und sind noch heute für die Gesellschaft von Bedeutung. Manchmal lesen wir in den Zeitungen vom Selbstmord eines Mädchens, weil seine Eltern ihr keine Mitgift geben konnten. Eltern leiden ebenso unter solch einem Mangel. Aus diesem Grunde führt Babaji Hochzeiten und Zeremonien für das Tragen der Brahmanenschnur im Ashram durch. Feste, die einerseits in Übereinstimmung mit überlieferten Bräuchen und andererseits von Heiligen und göttlichen Inkarnationen wie Babaji durchgeführt werden, sind für die Beteiligten von unschätzbarem Wert.

Eine Heirat ist ein bedeutungsvolles Ereignis im Leben eines Menschen, denn die eingegangene Verbindung kann über Jahrhunderte dauern. Sie kommt zustande durch innere Sehnsucht zweier Seelen. Das ist sehr bedeutsam und ist mit einer alten Tradition verbunden. Die beteiligten Familien sind bereit, all ihre Ersparnisse dafür herzugeben. Das Bewegende dabei ist, dass die Brauteltern ihre Tochter dem Bräutigam mit vielem Hausrat anvertrauen. Die Braut übergibt sich vollkommen einem ganz unbekannten Menschen. Der Bräutigam bietet der Braut die Hälfte seines Besitzes, des zukünftigen Verdienstes und der Ersparnisse an. Heutzutage fangen diese Bräuche leider an, sich zu lockern. Was kann ein Familienoberhaupt dagegen tun? Große Wesen wie Babaji kommen, um uns erneut den richtigen Weg zu zeigen.

Gott und nicht der Mensch stiftet Ehen. Die beiden Neuvermählten können sich glücklich schätzen, denn durch Babajis Segen werden sie aus der Menge herausragen. Wenige haben dieses große Glück. Die meisten Hochzeiten finden wahllos in Privathäusern statt; es ist eine Gnade, an heiliger Stätte getraut zu werden. Ehen, die auf diese Art geschlossen werden, sind dauerhaft.

Dieser geschichtsträchtige Ort ist Zeuge der eingegangenen Verbindung, und so lange der "Company Garten" besteht, wird die Erinnerung an diese Hochzeit lebendig sein.

In den letzten drei Jahren hat Babaji neun Tempel, einen großen Garten und zwei Häuser an dem Platz gebaut, wo früher ein Hügel war. Es gab keine Treppen oberhalb und auch keine Unterkünfte. Alles war dichter Wald. Nur unter großen Schwierigkeiten konnte Zement hergeschafft werden. Seht, wie viele Gebäude entstanden sind! Seht, wie gebaut wurde! Jeder sollte so aktiv sein. In vielen Ländern gibt es Ashrams für Babaji. Alle leitet er unermüdlich von hier aus. Selbst der größte König bringt dies nicht ohne einen Pfennig fertig!

Babajis Möglichkeiten, die menschlichen Wünsche zu erfüllen, sind unendlich, das Leben vieler Menschen war voller Enttäuschungen und Schicksalsschläge, ehe sie zu ihm kamen. Hier schöpften sie Mut und fanden den rechten Weg. Viele Kranke sind hier geheilt worden.

Oft spielt Babaji mit seinen devotees wie eine Mutter mit ihrem Kinde. Manchmal möchte eine Mutter ihr Kind zum Weinen bringen, ein andermal wiederum liebkost sie es. Babaji macht es genauso mit seinen Schülern.

Babaji ist in die Welt gekommen, um sie zu verändern, aber nicht durch Kampf oder Waffen. Er wandelt die Herzen der Menschen durch ganz einfache Weise um, nämlich durch das ständige Wiederholen der Namen Gottes. Die Schwingung dieses Namens wird die Welt verwandeln. Es wird ein allgemeines, weltweites Verstehen geben, e i n e Nation, e i n e Familie. Das zu schaffen ist Babajis Absicht, und sie wird sich bald verwirklichen.

Die modernen Waffen können die Menschheit und fast die ganze Erde zerstören. Doch vor uns sitzt unser Schirm und Schutz. Er hält seine Hand über uns, das ist eine größere Kraft als die der Atombombe. Diejenigen, die vernichten möchten, werden selbst getötet. Ihr müsst euch auf die ständige Wiederholung der Namen Gottes konzentrieren und der Anweisungen Babajis immer eingedenk sein. Wiederholt das Mantra OM NAMAH SHIVAY - und Babajis Segen ist euch sicher.

Prabhuji ist gegen die Ideologie der Gewaltlosigkeit, denn sie verseucht die Welt. Gewaltlosigkeit muss aus der Welt geräumt werden, denn Übeltäter müssen bestraft werden! Sicherheit wird und kann nur durch Stärke gewährleistet werden. Babaji braucht einige gewalttätige Menschen (Baba sprach von Gewalt im Sinne einer kraftvollen, machtvollen Bestrafung von Unrecht. So sind hier Menschen gemeint, die sich Unrecht - wenn nötig - auch mit Gewalt widersetzen), denn durch ihr Verhalten werden andere einsichtig, ihr Urteilsvermögen, ihre Entscheidungskraft schärfen sich daran.

Jetzt seht ihr einen milden Aspekt Gottes vor euch, in Zukunft wird er furchtbar sein. Frieden wird erst nach dem Kranti, der Zerstörung, der Revolution, einkehren. Babaji sagt, dass die Revolution unmittelbar bevorsteht und sich in Sekundenschnelle über den ganzen Erdball ausbreiten wird. Seid wachsam!

Hier folgt nun ein Überblick über die künftigen Ereignisse: Punjab, West-Bengalen und andere mohammedanische Länder werden zerstört werden. Einige Länder werden vollständig und ohne Spur verschwinden. Die größten Teile Amerikas werden zerstört. Russland wird durch die Gnade Gottes, wie dies schon in alten Zeiten geschah, überleben. Zu Zeiten der Pandavas in Krishnas Ära wurde in Russland ein Rajsuya Yagna (eine religiöse Zeremonie, durchgeführt um eine Herausforderung umliegender Länder und Herrscher, die einen Herrschaftsanspruch auf ein vergrößertes Reich stellten zu begegnen) zelebriert und zu Zeiten Ramas ein Ashwamedha Opfer, ein vedisches rituelles Pferdeopfer, dargebracht. In beiden Zeitepochen wurde Russland verschont. In Sibirien gibt es noch heute eine religiöse Gemeinschaft und Tempel für Hanuman (Hindu Gottheit). Hanuman wird dort als Rama und Sita verehrt dargestellt. Diese religiöse Vergangenheit zieht sich wie ein Faden durch Russlands Geschichte. Deshalb wird dort Frieden sein.

Babaji ermahnt uns wiederholt, wachsam zu sein. Eine große Revolution ist im Kommen. Es wird keine der üblichen Revolutionen sein. Zwischen Himmel und Erde hat eine solche Zerstörung noch nicht stattgefunden. Es wird alles so blitzartig geschehen, dass die Menschen bei ihrer Arbeit, im Schlaf oder im Stehen sterben werden. Menschen werden durch giftige Gase umkommen, doch die Gebäude werden stehen bleiben. Die Menschheit ist in Gefahr, ausgerottet zu werden. Immer wieder ruft Babaji uns diese Tatsache ins Gedächtnis. Wir müssen vorbereitetet sein!

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Age restriction:
0+
Release date on Litres:
22 December 2023
Volume:
184 p. 8 illustrations
ISBN:
9783941435766
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