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Nicht impfen, was dann?

Dr. Friedrich P. Graf

Hinweis

Ärzte entscheiden nicht über Impfungen, sondern empfehlen diese und halten sich in Deutschland an die Vorgaben der STIKO (Ständige Impfkommission, Robert-Koch-Institut, Berlin). Impfungen sind Körperverletzungen, für die Sie eine Einwilligung geben müssen. Es entscheiden Sie, die Betroffenen, nachdem Sie durch Aufklärung über Nutzen und Risiken informiert worden sind. Impfungen sind freiwillig! Der Arzt hat das Selbstbestimmungsrecht des Patienten zu achten (§ 1 der Berufsordnung der deutschen Ärzteschaft). Die individuelle Entscheidung, für sich und Ihre Kinder keine Impfungen anzunehmen, ist zu respektieren. Mit dieser Schrift möchte ich den Ängsten und Verunsicherungen entgegentreten, die den Impfgegnern oft und unnötigerweise von ärztlicher Seite gemacht werden. Mit Umsicht und Selbstverantwortung kann man durchaus und mit vielen Vorteilen ein völlig impffreies Leben wagen. Nur: es verlangt von Ihnen Initiative und Durchhaltevermögen, Sie müssen es wollen!

Die Alternativen sind sehr einfach und schließlich so selbstverständlich, dass man sich fragt, warum man nicht schon vorher daran gedacht und darauf eher vertraut hat.

Verfasser:

Dr. Friedrich P. Graf

Lütjenburger Strasse 3

24306 Plön

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Erstauflage 8 - 2008

2008 by sprangsrade verlag

D-24326 Ascheberg

Telefon 0 45 26 - 38 07 03

Telefax 0 45 26 - 38 07 04

www.sprangsrade.de

Buchgestaltung: Josefine Graf, Kiel

E-Book-Herstellung: Zeilenwert GmbH 2016

ISBN: 978-3-934048-10-2

Inhaltsverzeichnis

Cover

Titel

Impressum

I. Einführung

II. Kurzfassung der Alternativen zum Impfen

III. Homöopathie

IV. Grundlegendes zu den Impfungen

1. Impfungen und Krankheitsvermeidung

2. Impfungen und Gesunderhaltung

3. Impfungen und der Potenzierungseffekt

V. Gesellschaftliche Bedingungen

1. Geschichte der Impfungen

2. Günstige Lebensbedingungen

3. Wirtschaftliche Bedeutung

4. Die Nachhaltigkeit der Impfungen

VI. Impfstoffe

VII. Alternativen des Impfens

Alternative 1: Nicht impfen

Alternative 2: Aktiv werden

Alternative 3: Minimierung der Fremdeinflüsse

Alternative 4: Verzicht auf Aluminium

Alternative 5: Verzicht auf Quecksilber

Alternative 6: Verzicht auf Medikamente

Alternative 7: Ein anderer individueller Lebensweg

7.1. Allgemeines

7.2. Die selbstverantwortliche Haltung

7.3. Krankheitseintrittsbedingungen gestalten

7.4. Selbstheilungen anstreben

7.5. Eine andere Schwangerschaft

7.6. Eine andere Geburt

7.7. Sechs Monate voll stillen und weiter

7.8. Ernährung nach dem Stillen

Alternative 8: Nestschutz und Persönlichkeitsentwicklung optimieren

Alternative 9: Unterdrückung und Verdrängung vermeiden

Alternative 10: Zumutbare Krankheiten zulassen, das „Training“

Alternative 11: Toleranter Umgang mit Fieber

1. Besonderheiten des Fiebers

2. Was ist bei Fieber zu beachten?

3. Der Fieberkrampf

VIII. Individuelle Besonderheiten berücksichtigen

1. Behinderungen

2. Vorschäden

3. Frühgeborene

4. Allergien

5. Schwangerschaft

IX. Leben mit Teilimpfungen

1. Allgemeines

2. Die Masern-Mumps-Röteln-Windpocken-Impfung (MMRV)

3. Gelbfieber

4. Diphtherie - Tetanus

X. Der Impfverzicht im einzelnen

1. Allgemeines

2. Die Tuberkulose-Impfung (BCG)

3. Keuchhusten

4. Tetanus

5. Diphtherie

6. Verzicht auf Lebendimpfungen (MMRV)

6.1. Allgemeines

6.2. Röteln

6.3. Windpocken

7. Poliomyelitis

8. Hepatitis B

9. Humanes Papilloma Virus (HPV)

10. Hämophilus influenzae B (HiB), Meningokokken, Pneumokokken

11. FSME (die Frühsommer-Meningoencephalitis)

12. Borreliose

13. Virus-Grippe

14. Fernreiserisiken

14.1. Allgemeines

14.2. Hepatitis A

14.3. Hepatitis B

14.4. Gelbfieber

14.5. Cholera und Typhus

14.6. Tollwut

14.7. Malaria

14.8. Generelle vorsorgende Schutzmaßnahmen bei Fernreisen

XI. Zusammenfassung

XII. Homöopathische Hausapotheke

XIII. Literatur

XIV. Impfkritische Literaturempfehlungen

XV. Adressen und Links

Buchempfehlungen

Der Autor

I. Einführung

Nach der Veröffentlichung der von mir verfassten Schrift über „Die Impfentscheidung“ (1) und die Darstellung der in der Praxis zu beobachtenden Folgeerscheinungen nach Impfungen sind unzählige Anschlussfragen an mich herangetragen worden. Diese Gespräche nehmen inzwischen einen nicht unbeträchtlichen Raum außerhalb der Praxis und am Telefon ein. Zu tief wurzelt bereits in vielen Menschen die Vorstellung, ohne Impfung nicht alt zu werden oder zu hohe Lebensrisiken einzugehen.

Wer Impfungen nicht annehme, verweigere sich dem medizinischen Fortschritt, so eine häufig zu hörende Meinung. Und schließlich sind weltweit Impfungen derart verbreitet und akzeptiert, dass viele bereits im Vorfeld der Diskussion kategorisch jeden Gedanken an Impfkritik von sich weisen. Es könne doch nicht sein, dass eine so überwältigende Einigkeit in der Impffrage falsch sei! Unvorstellbar sei der Gedanke, dass hier die gesamte Menschheit hintergangen und für dumm verkauft werde.

Der Riss mit konträren Positionen geht häufig quer durch die Familien, zuweilen gar durch die Paarbeziehungen. Immer wieder berichten mir Mütter, die sich mit der Impfentscheidung so sehr quälen, dass der Vater des Kindes klare Forderungen nach den Impfungen stelle und sich weigere, kritische Schriften zu lesen. So halten sich Kinderärzte gern an solche Väter, um den Druck auf die verunsicherte Mutter zu erhöhen. In der Praxis wird das Thema immer „schmutziger“ gehandhabt. Der Druck wird kontinuierlich erhöht. Die Entscheidung für eine Impfung darf nicht mehr in Frage gestellt werden. Wer hat schon den Mut, sich gegen den Strom zu stellen? Welches Schulkind hält es aus, sich in dieser Frage von der übrigen Klassengemeinschaft abzugrenzen?

In absurder Weise und in Deutschland mit Unterstützung des neuen „Infektionsschutzgesetzes“ werden Ungeimpfte diskriminiert, als Risiko für Geimpfte bezeichnet und immer häufiger von Gemeinschaftsveranstaltungen wie Schulbesuchen, Klassenfahrten oder Ausflügen ausgeschlossen. Der Schüleraustausch in andere Länder kann zu einem Spießrutenlaufen werden. Praktika in Krankenhäusern, im Notfalldienst, Kindergärten oder Altenheimen werden ohne Impfungen einfach blockiert, bestimmte Berufswege de facto ausgeschlossen, das Impfen zu einer Gewissensfrage hochstilisiert.

Es braucht viel Kreativität und Phantasie, um sich heute ungeimpft durch das Leben zu schlängeln. Man lege sich ein dickes Fell und die stabile Überzeugung zu, dass es sich lohnt, auf alle Impfungen zu verzichten und sie von sich fern zu halten! Diese Entschiedenheit kann nur die ungeimpfte Person vermitteln, häufig das eigene Kind, das man so überzeugend gesund und unkompliziert aufwachsen sieht. Für in der Impffrage sensible Ärzte erschließt sich durch genaue Beobachtung dieser Personen in der Praxis bald auch ein Weg zu dieser Überzeugung. Die Anamnesen, die Krankenvorgeschichten, von komplett und konsequent ungeimpften Personen sind regelmäßig die leersten. Selten sieht man bei diesen Personen im Lebensquerschnitt größere Probleme mit der natürlichen Gesundheit.

Umgekehrt erschüttern die Beobachtungen von Geschädigten nach den gängigen Impfempfehlungen. Nach allen öffentlichen Beteuerungen dürfte nach Impfungen ja kaum etwas passieren. Nur durch die gewissenhafte Prüfung von Impfdaten und Anschlusserkrankungen können Übersichten von vermuteten Zusammenhängen gewonnen werden. Diese Arbeit unternehmen Homöopathen mit ihren Anamnesen. Daher die Miterwähnung dieser medizinischen Besonderheit im Folgenden. Am Ende dieses Buches werden Hilfestellungen aus der Homöopathie, eine Hausapotheke mit Anwendungshinweisen für Interessierte, zusammengestellt.

Eine wissenschaftliche Beweisbarkeit von Schäden gibt es nicht, nur die Plausibilität der Nähe zum Impfereignis. Es blüht der Markt der bloßen Behauptungen. Öffentliche Diskussionen über das Pro und das Kontra der Impfungen sind unergiebig, führen zu emotionalisierten Debatten. Der wesentliche Unterschied ist: Das Pro wird mit aufbereiteten Statistiken pseudowissenschaftlich verbreitet, das Kontra rührt aus der Not der Betroffenen und der Beobachter, die diese Not erkannt haben. Überzeugend ist lediglich die andere, positive Lebenschance und Entwicklung der Personen, die sich keine einzige Impfung haben zufügen lassen - hier liegt das stärkste Argument!

Impfungen sind ein klassisches Instrument einer gesellschaftlich organisierten Fürsorge, eine Krankheitsvermeidungsstrategie. Darüber hinaus geht die individuelle Fürsorge, die Gesunderhaltungsstrategie der Eltern sich selbst und ihren Kindern gegenüber. Idealerweise sollten beide Strategien kompatibel und miteinander zu verbinden sein. Sie sind es leider immer weniger. Impfungen machen obligat krank! Wie sehr, das ist in unserer Zeit zu einer Frage der feineren Beobachtung, des genaueren Hinsehens und der Biografiearbeit an jedem Kranken geworden, und erschließt sich nur demjenigen, der sich darauf einlässt!

Wie soll eine Gesunderhaltung gelingen, wenn diese durch Impfungen in ungünstige Bahnen geführt wird? Das heute „normale“ Krankheitsspektrum von Infekthäufungen, Allergieausbrüchen, Rheuma und Krebs wird einfach als gegeben und zeitgemäß erklärt. Es sei der hohe Preis des modernen Lebens, der Hygiene, der Umweltverschmutzung und des hohen Lebenstempos, dass wir derart erkranken, so wird den besorgten Eltern oder den Erkrankten immer wieder erklärt. Und wenn das nicht ausreicht, dann sind es eben die Gene, die daran schuld seien. Es folgt prompt das Versprechen, es werde nur noch kurze Zeit dauern, bis man mit der Gentechnik so weit sei, um effektiv helfen zu können.

Die moderne Wissenschaft kennt immer noch nicht das dynamische Abwehrsystem, in das sie hineinspritzt. Das Gehirn, das mit Aluminiumionen aus den Impfpräparaten und durch Entzündungsreaktionen auf die Impfstoffe geschädigt wird, ist ebenfalls unentschlüsselt. Wie wird es in einigen Jahrzehnten bedauert werden, dass wir heute mit derart groben Methoden wie den Impfinjektionen uns selbst beschädigt haben! Es wird ähnlich belächelt werden wie heute die Absichten von Ärzten vor 50 Jahren, mit Antibiotika Viren zu bekämpfen oder mit Röntgenstrahlen Warzen zu beseitigen.

Impferfolge werden mit Statistiken belegt, die überwiegend von den Firmen erstellt werden. Abgesehen von der Manipulierbarkeit dieses Instruments sind für den einzelnen Menschen die Ergebnisse zu anonym und nur begrenzt nutzbar in seiner individuellen Risikoabschätzung. Die wesentliche Frage, die sich dann ergibt, ist: Was kann ich für meine Kinder und für mich tun, um nicht zu dieser Statistik der wahrscheinlichen Lebensrisiken zu gehören?

Denn eines muss festgehalten werden: Für ein gut genährtes, gut familiär versorgtes und behütetes, nicht geimpftes Kind bestehen die geringsten Gefahren für und durch Krankheiten und noch weniger für sich daran anschließende Komplikationen. Für diese Personen kommen die Statistiken nicht mehr in Frage. Um es deutlicher hervorzuheben: Diese Kinder sind von den nicht tolerierbaren Komplikationen gängiger Krankheiten durchwegs verschont.

Das Gegenwartsproblem beginnt mit der Frage der Beobachtung, der Erfahrung und der Beurteilung gängiger Kinderkrankheiten, über die Ärzte von heute kaum mehr verfügen, da sie fast durchweg geimpfte Personen mit anderen „modernen“ Problemen zu Gesicht bekommen. Ältere Ärzte wiederum sind befangen, da sie häufig noch von den Erinnerungen der Nachkriegszeit geprägt sind und mit den negativen Folgen der bis 1976 gesetzlich vorgeschriebenen Pockenimpfung konfrontiert wurden. Mit der Beendigung dieser zweimal durchgeführten Impfung hat sich das Krankheitsspektrum von Kindern und Jugendlichen allmählich verändert: Es kam seither in Europa keine größere Polioepidemie mehr vor, und die früher so zahlreichen Blinddarmentzündungen und -operationen sind extrem selten geworden. Die Komplikationsraten durch die Kinderkrankheiten sind seitdem ebenfalls erheblich zurückgegangen. Früher war der Blinddarm der häufigste Grund, Kinder zu operieren. Heute steht die Entfernung der Adenoide (der „Polypen“) im Rachen an der ersten Stelle. Gab es früher noch viel häufiger eitrige Entzündungen von Wunden oder der Mandeln, so sind es heute die Varianten der Allergien, die uns Ärzte vorrangig beschäftigen.

Mit diesem hier vorliegenden Buch sollen nun die häufigsten und berechtigten Unsicherheiten bezüglich der Frage, ob und wie man denn ohne Impfungen heute leben könne, behandelt werden. Es geht mir nicht einfach um die Frage: „Impfen - ja oder nein?“. Jeder Einzelne kann für sich und seine Angehörigen eine Menge aktiv tun, damit das Leben ohne Impfungen nach menschlichem Ermessen noch vorteilhafter und schadensfreier verläuft, als es ohnehin allein schon durch den Impfverzicht verlaufen würde. Diese Überlegungen und Empfehlungen stehen in dem hier vorliegenden Buch im Vordergrund.

Impfungen sind ein Angebot, das man bei Bedarf nutzen kann - aber nicht muss! Es kann im Verlauf des Lebens die eine oder andere Impfung überlegt werden, die sogenannten Indikationsimpfungen (wie gegen Hepatitis B oder gegen Röteln), die unter bestimmten Konstellationen diskutierbar sind. Leider wird der Vorteil des Nichtgeimpftseins mit jeder Einzelimpfung vergeben. Es hat offensichtlich der völlig unbeschadete Mensch den größten Lebensvorteil. Diese Behauptung entnehme ich den Beobachtungen in der Praxis mit Ungeimpften. Daher soll jede Alternative überlegt werden, um immer wieder eher den Impfverzicht zu bevorzugen.

Bei den nachfolgenden Ausführungen über alternative Möglichkeiten werden manche Angebote und Empfehlungen überzeichnet, gar lebensfern erscheinen. Manches wird dem Leser zu idealisierend oder unzeitgemäß klingen. Das mag aber auch den Hinweis darauf geben, wie sehr wir uns durch moderne Lebensumstände, durch Medieneinflüsse, durch Arzthörigkeit, durch Glaubens- und Religionsverlust vom natürlichen Weg haben abbringen und weitgehend unbewusst in Gefahr für unsere Gesundheit haben führen lassen.

Ungewöhnliche Entscheidungen führen zu ungewöhnlichen Wegen und bringen unerwartete Konfrontationen. So anstrengend es sein mag - selbst das ist ein Teil einer individuellen Abwehrsteigerung und eines Selbstbewusstseinsgewinns. Das Ziel könnte ein authentisches, bewusstes Leben sein, so wie Kinder es uns von Natur aus vormachen. Allein dadurch entfallen innere Gründe für schweres Kranksein.

II. Kurzfassung der Alternativen zum Impfen

Die Alternative zum Impfen ist das Nichtimpfen! Keine einzige Impfung benötigt hier und heute ein Kind bis zu dem 15. Lebensjahr. Danach kann man allenfalls noch über die Hepatitis B- oder die Rötelnimpfung für Mädchen diskutieren. Aber die unvergleichlich guten Erfahrungen des vollständigen Ungeimpftseins (siehe Salzburger Eltern-Kind-Studie, www.impfkritik.de) wird man dann kaum aufgeben wollen, und das mit Recht! Nur: vorstellen kann sich das heute kaum mehr jemand!

Impfungen sind in 2008 ein Massenprojekt der wohlhabenden Staaten. Wohlstand genießen die Länder, die zugleich die Ideale von freiheitlichen Menschenrechten und Demokratie als politisches System hoch halten. Impfungen sind „kommunistische“ Maßnahmen: Alle erhalten die gleiche Dosis und das gleiche Präparat zu willkürlichen Zeiten. Impfzwang passt zu diktatorischen, totalitären Systemen. Heute erleben wir in unserem Land den indirekten Impfzwang, der ausgeübt wird durch einseitige Information, durch Angstauslösung, durch Appelle an soziale Verantwortung und durch ständige Aufforderungen. Oder es wird den Impfunwilligen der Zugang zu Ausbildungsstätten und Berufsausübungen versperrt. Die Berufsorganisation der deutschen Ärzteschaft forderte auf dem Ärztetag 2007, den gesetzlichen Impfzwang einzuführen! Wo leben wir eigentlich?

Impfungen sind als Injektionen Körperverletzungen und als solche unnatürliche Fremdkontakte, krankmachend zu einer willkürlich festgesetzten Lebenszeit, ohne Gesundheitsgewinn, lediglich gedacht zur Verhinderung spezieller Krankheiten, und zwar ausschließlich Infektionskrankheiten. Es sollte gemäß unserem Anspruch an Menschenrechte und Demokratie selbstverständlich sein, dass Impfprobanden über Vor- und Nachteile neutral und interessenunabhängig aufgeklärt werden müssen, damit diese dann selbst entscheiden können, ob sie sich darauf einlassen möchten. Eltern entscheiden dies für ihre Kinder. Bis heute gibt es in Deutschland keine Impfpflicht, sodass es jedem frei steht, Impfungen anzunehmen oder abzulehnen. Im § 1 der ärztlichen Berufsordnung steht eindeutig und unmissverständlich:

“Der Arzt hat das Selbstbestimmungsrecht des Patienten zu achten!“

Es muss betont werden, dass das Impfthema emotional diskutiert und durchgesetzt wird, denn es gibt keine klaren wissenschaftlichen Grundlagen, kein ausreichendes Wissen über Impfungen. Weder weiß man genau, was nach der Injektion im Menschen alles passiert, noch überblickt man die Langzeitrisiken. Bis heute und seit über 100 Jahren verweigern die Verantwortlichen der Impfbefürwortung (in Deutschland ist es die „Ständige Impfkommission“, STIKO) Studien, die den Schaden durch Impfungen eindeutig klären könnten, Studien, in denen ausschließlich ungeimpfte mit geimpften Personen verglichen werden. Diese Untersuchungen müssten mit jeder Neueinführung von Impfungen erfolgen. Es gibt genügend Impfverweigerer in unserer Gesellschaft, die als Vergleichsgruppe herangezogen werden könnten. Wenn denn in seltenen Fällen Ergebnisse aus Untersuchungen von Geimpften im Vergleich zu Ungeimpften vorliegen, zeigen diese stets die erheblichen Nachteile durch das Impfen auf (2, 3). Es ist nach meinen Erfahrungen auch nichts anderes zu erwarten.

Es gibt in den Industriestaaten ein dramatisches wirtschaftliches Interesse am Pharmageschäft, das die Allianz von Politikern, Ärzten und Medien erklärt. Zu viele profitieren davon. Dabei wird in jüngster Zeit erschreckend viel unkritisch hingenommen: Eine mehr als zweifelhafte und in der beabsichtigten Wirkung unbewiesene Impfneueinführung wie die HPV-Impfung wurde von der STIKO voreilig zu einer „empfohlenen“ Impfung erklärt und kostet nun die Krankenkassen so viel (450 € für 3 Dosen) wie die 6-fach-Impfung und die MMRV-Impfung zusammen (4). Oder es wurden Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken aus den USA übernommen, die Serotypen enthalten, die bei uns kaum vorkommen (5). Die Pneumokokkenimpfung ist ebenfalls mit 250 € (für die Basisimmunisierung) sehr teuer. Die großen Pharmakonzerne agieren global, die nationale Politik fügt sich überraschend. Das lässt gemeinsame Interessen vermuten. Das soziale Netz in unserem Land beginnt zu reißen, wenn man zu den Folgekosten das überdurchschnittlich häufige Erkranken nach Impfungen hinzurechnet! Es verwundert schließlich nicht, dass man zu hören und lesen bekommt, dass selbst einige Entscheidungsträger der STIKO in Pharmafirmen involviert sind und auch finanzielle Zuwendungen erhalten, was nach den Satzungen dieses Gremiums so nicht sein dürfte (6) Aber wem kann man nun noch trauen? Geht es hier doch um Körperverletzungen!

Die Mehrheit der Impfungen muss dem individuellen Selbstentscheid überlassen bleiben, da es bei der Entscheidung weder soziale Verantwortung, noch die Verhinderung von Epidemien und auch nicht die Ausrottungsmöglichkeiten der Erreger zu berücksichtigen gilt: Dies sind die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, HiB, Meningo-, Pneumokokken, Tuberkulose, Grippe, FSME, Hepatitis A, Rotaviren, HPV, Cholera, Typhus und Tollwut.

Impfungen gegen ansteckende Krankheiten mit Seuchengefahr werden international über die WHO (Weltgesundheitsorganisation) angeregt und als „soziale“ oder politische Impfungen gesehen: Das sind Impfungen gegen Pocken, Poliomyelitis, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Gelbfieber. Das Problem dieser Empfehlungen liegt in den unterschiedlichen geographischen und wirtschaftlichen Bedingungen der Länder dieser Erde. Denn in den gut versorgten Wohlstandsstaaten sind die typischen Kinderkrankheiten Masern, Mumps, Röteln und Windpocken ungefährlich geworden (auch wenn seit Einführung der Impfungen diese bewusst als gefährlich dargestellt werden, was sie schon davor nicht mehr waren). Im Gegenteil: Mit dem Zurückdrängen der Kinderkrankheiten durch Impfungen nehmen die verschiedenen chronischen Krankheiten einer geschädigten Abwehr zu, das sind die Allergien (wie der Heuschnupfen, die Neurodermitis, das Asthma bronchiale), das Rheuma, die Autoimmunkrankheiten und das Krebsleiden. Diese Krankheiten stellen heute die gesundheitlichen Herausforderungen unseres Landes dar und erfordern zur Verhinderung von Geburt an umfassende Konzepte jenseits der Impfungen. Diese vermissen wir bis jetzt! Dabei wissen wir um die Qualität des Fiebers und der frühen Kinderkrankheiten, Allergien zu verhindern oder zu bessern und Krebs zu reduzieren (7).

Ein einfaches Beispiel, das sich heutzutage immer drängender stellt:

Es bekommt heute in Europa jedes 500. Kind bis zum 15. Lebensjahr die Krebserkrankung, und jährlich nimmt diese Rate um 1 % kontinuierlich zu (8). Die Hälfte dieser Kindertumore sind zerstörerische Erkrankungen der Abwehrorgane (Leukämien und Lymphome). Andererseits: Böse Zungen behaupten, dass jedes 500. Kind durch Masern schwere Hirnschäden bekomme und jedes 4. dieser Kinder bleibende Schäden oder den Tod erleide. Unerwähnt bleibt, dass diese Zahlen aus dem Jahr 1952 stammen und in Kanadisch-Alaska ermittelt wurden (9), Verhältnisse, die keineswegs auf uns heute zutreffen. Mit diesen ungünstigen Ergebnissen konfrontiert man heute in Deutschland Eltern, um sie zur Masern-Impfung ihrer Kinder zu bewegen. Wenn nun schon lange bekannt ist, dass in der Kindheit durchgestandene Masern nachweislich das Risiko Krebs reduzieren helfen, werden andere Lebensplanungen interessant! Provokant könnte man heute rein statistisch die Frage formulieren:

Krebs oder Masern? Wollen Sie lieber das Krebsrisiko durch Impfung erhöhen oder das Masernkomplikationsrisiko nach Impfverzicht für ihr Kind eingehen?

Wenn Eltern dann noch erfahren, dass 1960 in Deutschland nur 1 von 50.000 Kindern bei Masern die Gehirnkomplikation und 1 von 200.000 bleibende Schäden oder den Tod erlitt - Zahlen, die heute noch günstiger zu erwägen sind - dann wird die Entscheidung gegen diese Impfung verständlich.

Es ist die Fähigkeit der Kinder zu fiebern, die als eine wesentliche Qualität der Gesundheitsförderung angesehen werden kann. Fieber zuzulassen, sinnvoll zu begleiten, um den Nutzen zu erfahren, das ist eine der ganz wichtigen Alternativen. Auch Wöchnerinnen und Stillende können sehr gut und hoch fiebern. Akutes Fieber ist nicht die Krankheit, sondern die Fähigkeit, Krankheit zu bewältigen und langfristig gewinnbringend zu nutzen. Nur: Allergiker und Krebskranke können nicht mehr richtig fiebern. Erlauben Sie sich also noch die saisonalen Grippen, um diese Fähigkeit wieder zu erlernen!

Impfungen tragen zu der Bewältigung der Allergien oder der Krebserkrankung nichts bei, sind nicht von Vorteil, vielmehr kommt den Impfungen ein unbestimmter aber gewisser Anteil an der Auslösung dieser „modernen Seuchen“ zu. Impfungen werden gegen Infektionskrankheiten, gegen Krankheitserreger angeboten. Allergien und Krebs haben keine Erreger nötig, hier können Sie sich nicht mehr anstecken.

Kinder bis zum 15. Lebensjahr benötigen bei ernster Prüfung keine einzige Impfung! Im ersten Lebensjahr wächst der Säugling gewaltig, verdreifacht sein Körpergewicht, differenziert sein Nervensystem, bis er mit drei Lebensjahren laufen, sprechen und „ich“ sagen kann. In diesen ersten 3 Jahren hat der Mensch noch keine rationale Erinnerung, aber sehr wohl ein emotionales Gedächtnis. Der ganze Nervenreifungs- und Wachstumsprozess ist eng gekoppelt an die Fürsorge und Berührung des Kindes. Ich beschreibe diese Zeit gern als die Fundamentbildungszeit des Kindes: ein tragfähiges Fundament für das gesamte Leben wird aufgebaut. Die frühen Lebenserfahrungen entscheiden über das Wohlbefinden bis zum Tod, das sich an den frühen Mustern orientiert. Spätere chronische Krankheiten haben neben der genetischen Komponente ihre wesentlichen Wurzeln in diesen ersten Jahren.

Am Lebensanfang ist der Mensch sehr verletzlich. Ein Anliegen vieler Impfungen ist das Zurückdrängen der infektiösen Gehirnerkrankungen. Die bakterielle Meningitis kommt am häufigsten im 1. Lebensjahr vor. Damit werden die frühen Impfungen gegen HiB, gegen Pneumokokken und Meningokokken begründet. Es sind jedoch nicht die Erreger, die häufig beim Kind in natürlicher Besiedlung vorkommen, für diese schwere Erkrankung verantwortlich. Vielmehr liegen Beschädigungen der Abwehr vor, die die Erkrankung nicht vom Nervensystem fernhalten kann. Das können die frühen Impfungen selbst bewirkt haben, denn bei völlig ungeimpften Kindern kommt diese schwere Komplikation praktisch nicht vor.

Das Impfen gegen die bakterielle Meningitis wird immer absurder, wenn nun Impfungen gegen immer mehr Erreger angeboten werden. Das ist erstens keine erfolgversprechende Strategie gegen diese Erkrankung generell, und zweitens gibt es das Phänomen des „Replacement“: Ist ein Erreger eliminiert, steht der nächste bereit, die gleiche Krankheit hervorzurufen.

Statt sich auf Impfungen einzulassen, sollte der „Nestschutz“ ernst genommen und intensiviert werden, der hier mehr Schutz bietet: Volles Stillen während der ersten 6 Monate, dann die allmähliche Zufütterung, dem Kind als Anlaufstation, Ruhepol, Liebe- und Wärmegeber zur Verfügung stehen, und das Kleinkind in dieser wichtigen, prägenden Zeit nicht in die Krippe abschieben! Dann werden ernste Krankheiten zur Ausnahme, und erst recht werden Komplikationen unwahrscheinlich.

Krankheiten wie Keuchhusten, Polio, Masern, Mumps, FSME, Rotavirusinfektion, Grippe, Hepatitis A sind in ihrem Verlauf generell abhängig von der Immunlage, sind überwiegend harmlos und werden nur wegen den seltenen unzumutbaren Komplikationen beimpft. Vom Lebensbeginn an sollte den Eltern das Recht vorbehalten bleiben, unter den gegebenen günstigen Zeitbedingungen sich mehr auf die Förderung der Immunkompetenz bei ihrem Kind als auf Impfungen einzulassen. Für Details verweise ich auf meine 3 Fachschriften (1, 10, 11), fasse hier nur kurz die wesentlichen Bedingungen für die Verbesserung der Abwehrfähigkeit zusammen:

 Eine selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt mit Arzneiverzicht

 Kontinuierliche Hebammenbetreuung mit wenigen Facharztbesuchen

 Eine intime Geburt: Es geht um die Betonung des Gesunden, um die Angstvermeidung und um die Distanz zur Medizintechnik. Schließlich muss vor den horrenden und immer noch zunehmenden Sektiozahlen (Kaiserschnittgeburt, Bundesdurchschnitt in 2007 : 28 %!) gewarnt und beschützt werden.

 Das Stillen mit gezielter Unterstützung und Ermutigung für volle 6 Monate, Umgang mit den Krisen und Verhinderung einer zu frühen Resignation. Nicht gestillte Kinder sind nicht schlechter dran, wenn alle anderen hier erwähnten Alternativen ernst genommen werden.

 Der Nestschutz mit kontinuierlichen Bezugspersonen in Rundumbetreuung 3 bis 4 Lebensjahre lang und keine Horte oder Krippen! Das ist nicht realitätsfremd, vielmehr ist die aktuelle Diskussion der Frühbetreuung für die betroffenen Kinder bedrohlich.

 Die Persönlichkeitsstärkung vom Beginn an über Zuwendung, Liebe, Positivverstärkung durch Lob, aber auch Nein-Sagen in Entschiedenheit, wo es angebracht ist. Stärkung des Kindes durch Herausforderungen und notwendige Überwindungen.

 Die Optimierung der Ernährung. Gute Orientierung gibt die Muttermilch als perfekte Nahrung für die Zeiten intensivsten Wachstums. 7 : 4:1 ist das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Fetten zu Eiweiß. Biologische Qualität und Rohlinge (von der Industrie unbehandelte Lebensmittel) sind zu bevorzugen. Der Verzicht auf hocherhitzte Fette (Fritteuse) mit den schädlichen Transfettsäuren ist zu beachten. Kuhmilch nur zum Kauen (wie im Müsli) und nicht zum Trinken anbieten!

 Die geistige Ernährung beachten. 10 bis 12 Lebensjahre keine elektronischen Bildschirme, kein Fernsehen. Kinder lernen aus erster Hand durch Berührung, Spiel und Übung. Entscheidend wird die Kunst des Motivierens, denn Kinder lernen schnell, wenn das Interesse geweckt wird.

 geeignete Kindergärten und Schulen. Günstig sind der Waldkindergarten und dann Schulen mit attraktiven Angeboten. Privatinitiativen können gefragt sein.

 Der Umgang mit Fieber. Nicht die Bekämpfung, sondern die Unterstützung und vorteilhafte Nutzung sind notwendig. Danach wird die Immunisierung optimal sein. Das sind für Eltern heute Grenzerfahrungen, die sich lohnen.

 Die Selbstheilung voranstellen. Dazu zählt das Angebot Homöopathie ergänzt durch die Mittel der Naturapotheke. Mit den Homöopathika wird die Selbstheilung unterstützt, um Heilungen und Immungedächtnis zu erzielen. Durch das Durchlaufen von zumutbaren Erkrankungen werden unzumutbare verhindert! Krankheiten und ihre Bewältigung sind für eine gute Gesundheit wichtig.

 Ein Langzeitkonzept der Gesunderhaltung. Hier helfen die Erfahrungen und Beobachtungen von Medizinern seit Jahrhunderten. Nichts anderes formuliert die Homöopathie mit den „Miasmen“, mit den Zusammenhängen vom Gesundbleiben und Krankwerden durch Vererbung und Umwelt. Die Konsequenzen daraus sind vorrangig die Verhinderung von Unterdrückungen, die Vermeidung von Verdrängungen (in der Psyche) und die umsichtige Reduzierung von Umweltschäden durch Chemie, Physik und Medizin einschließlich Impfungen (Genaueres siehe in 10 und 11).

Diese Übersicht zeigt die Ideale zur Orientierung auf. Risikoschwangere und Risikokinder bedürfen gesteigerter Zuwendung und Betreuung, jedoch noch weniger irgendeiner Impfung.

Die Impfungen kurz in der Einzelansprache (1):

Nicht impfen - was dann?

(Deutschland/​Zentraleuropa 2008)


Keuchhusten:Ansteckung im 1. Lebensjahr verhindern
Polio:nicht mehr vorhanden
Diphtherie:zur Zeit nicht relevant
Tetanus:Wundpflege; Ruhigstellung, Homöopathikum
HiB:verzichtbar, wenn nicht geimpft wird
Pneumokokken:wie HiB
Meningokokken:wie HiB
Hepatitis A:Hygiene wichtig, harmlose Krankheit
Hepatitis B:Risiko beachten, Indikationsimpfung! (Blut, Sex, Milieu, gefährdete Neugeborene)
Masern:Niedrigrisiko
Mumps:Niedrigrisiko
Windpocken:Niedrigrisiko
Röteln:Nur Schwangerschaftsrisiko
FSME:unbedeutend bei Niedrigrisiko
Grippe:zumutbar
Rotaviren:verzichtbar, Alternative Stillen
Pocken:unbedeutend
Tollwut:Distanz zu fremden Tieren
Gelbfieber:politische Indikation einiger Tropenländer
Cholera:planbares Niedrigrisiko
Typhus:planbares Niedrigrisiko
HPV:unsinnige Impfung
Tuberkulose:zur Zeit kein Impfstoff vorhanden

Tabelle 1: Nicht impfen in heutiger Zeit

Nach dieser Übersicht sind die noch diskutierbaren Impfungen im Fettdruck hervorgehoben. Als Indikationsimpfungen mit besonderer Bewertung sind lediglich Hepatitis B (für gefährdete Neugeborene und Hochrisikobereiche) und Röteln (allein wegen des Schwangerschaftsrisikos) zu diskutieren. Die Gelbfieberimpfung wird für die Einreise in Tropenländer gefordert. Dort sollte man mit Kindern keinen Urlaub planen. Alle anderen Impfungen sind mit Umsicht verzichtbar und unnötig.

1 Keuchhusten: Darf im ersten Lebenshalbjahr nicht vorkommen und soll im 2. Lebenshalbjahr vermieden werden, danach zwar anstrengend, aber problemlos. Umsicht und Aufklärung zur Vermeidung der Ansteckung sind notwendig. Die Homöopathie kann gut helfen.

2 Polio: Zur Zeit in Wohlstandsländern nicht vorkommend. Ein Darmvirus, bei guter Ernährung und Immunlage kein Risiko. Nervensymptome nur bei 1 von 100 Erkrankten.

3 Diphtherie: Zur Zeit nicht vorkommend. Impfschutz zweifelhaft!

4 Tetanus: Ein durchgestandener Tetanus hinterlässt keine Immunität. Warum sollte das die Impfung leisten können? Diese Impfung ist als aktive wie auch als passive offensichtlich wertlos. Sinnvoller sind Wundreinigung und Wundversorgung, die absolute Ruhigstellung der Wunde und die Verhinderung der Entzündung. Gefürchtet ist der Nabeltetanus des Neugeborenen, der durch Hygiene vermieden wird. Tetanus ist bei Kindern seltener als ein Sechser im Lotto, deshalb praktisch belanglos.

5 HiB, Meningokokken, Pneumokokken: Wird generell nicht geimpft, sind auch diese Impfungen unnötig! Die Zukunft gehört nicht den Impfungen, sondern den allgemeinen Strategien gegen die Abwehrbeschädigungen.

6 Hepatitis A ist ein Reise- und Hygienerisiko; die Krankheit ist harmlos und gibt lebenslangen Schutz, die Impfung nicht. Hepatitis E ist ein ähnliches Problem, das Umsicht zur Verhinderung verlangt, denn eine Hepatitis E-Impfung gibt es nicht.

7 Hepatitis B: Diese Impfung braucht kein einziges Kind, sofern die Mutter seit der Schwangerschaft keine Ansteckungsquelle ist! Risikobereiche wie die Prostitution, die Homosexualität und der unsaubere Umgang mit Spritzen und Nadeln sind zu beachten.

8 Masern, Mumps, Röteln, Windpocken: Diese genetisch bei uns gut bekannten Kinderkrankheiten sollten weiter zugelassen werden. Durch gute Versorgung, Krankheitsbegleitung und Umsicht stellen diese Krankheiten heute eher eine Lebenschance als ein Lebensrisiko dar (siehe in 10).

9 FSME: Kein ungeimpftes Kind benötigt diese Impfung. Zecken müssen wegen des Borrelioserisikos (jede 3. bis 5. Zecke weltweit infiziert) generell früh entdeckt und entfernt werden, was auch vor der Ansteckung mit FSME (nur in Risikogebieten bei 1 von 300 bis 500 Zecken) bewahren kann.

10 Grippe: Wer sich auf diese Impfung einlässt, verschlechtert seine Immunlage nachweislich (13). Es ist für jedes Alter sinnvoller, sich in den Winterzeiten auf ausreichend Schlaf, Bewegung in frischer Luft, Sauna und gute Ernährung zu konzentrieren und im Krankheitsfall ins Bett zu legen.

11 Rotavirusinfektionen: sind unbedeutend, wenn voll und lange gestillt wird. Bei nicht gestillten Kindern sind Darminfektionen problematischer, aber durchwegs beherrschbar, notfalls mit Unterstützung durch Infusionen.

12 HPV: Diese als Antikrebsimpfung den jungen Frauen aufgedrängte Impfung ist unsinnig, da es bessere Strategien gegen Krebs generell gibt (11), als einzelne spezielle Krebsarten mit Impfungen anzugehen. Die Impfung kommt zu früh, ist in der versprochenen Wirkung unbewiesen und deshalb anzuzweifeln, ist viel zu teuer, ungünstig in den Nebenwirkungen, ändert nichts an dem Krebsrisiko für Frauen und macht die Vorsorgeuntersuchungen erst recht notwendig (14).

13 Tuberkulose: Die Impfung nützte nicht und schadete. Das ist seit 1972 erwiesen (2). Bis zu ihrer Abschaffung benötigte man in Deutschland 26 Jahre, bis 1998! Liegt eine gute Versorgungslage vor, hat Tuberkulose keine Chance. Wegen der ungleichen Güterverteilung in unserer Welt ist die Tuberkulose nach wie vor die Krankheit der Armen und weltweit die häufigste chronische Infektionskrankheit. Wer sich eine zukünftige Impfung leisten könnte, benötigt sie gar nicht.

Entscheidende Vorteile behält allein der völlig ungeimpfte Mensch. Teilimpfungen sind riskant. Auch allgemein weniger gut versorgte Kinder weisen bei Impfverzicht günstigere Entwicklungen auf als heute üblich.

Impfungen gegen Infektionskrankheiten sind ein altes, immer stumpfer werdendes, kurzsichtig geplantes Instrument zur Krankheitsvermeidung. Diese aufgezwungenen Körperverletzungen haben den Menschen, die alle günstigen Vorraussetzungen für gute Gesundheit haben, neue und nun chronische, unheilbare Krankheiten zugefügt. Wer sich die Impfpässe nur noch anschaut, um Impfwiederholungen vorzunehmen, handelt heute fahrlässig. Denn in jedem Erkrankungsfall und besonders in den schweren, in jeder Anamnese gehören die Impfdaten mit in die Beurteilung, ob diese Injektionen von Schäden gefolgt sein könnten. Das fällt heute noch weitgehend aus. Man will es vielleicht nicht wissen, so wie man den krankmachenden Effekt der Impfungen im klaren Vergleich von Geimpften gegen Ungeimpfte ebenfalls nicht aufzeigen möchte. Ohne Impfungen lebt es sich heute eindeutig besser. Nach all den Angstkampagnen kann sich nur kaum jemand das heute vorstellen. Und Kinderärzte kennen kaum mehr die gesunde Normalität von ungeimpften Kindern. Ihr Blick für die „Normalität“ heutiger Kinder ist ein gänzlich anderer.

III. Homöopathie

Die Homöopathie ist einer meiner Erkenntnis- und Behandlungswege, die jeder Mensch für sich nutzen kann! Daher beziehe ich dieses Angebot hier mit ein. Die ganze Impffrage kann aber auch völlig losgelöst und unabhängig von der Homöopathie entschieden werden. Keinesfalls möchte ich die Leser hiermit und subtil zu Anhängern dieser Therapie machen! Homöopathie dient der Selbstheilung und damit im besten Sinne der individuellen Gesunderhaltung! Nichts anderes. Allerdings ermöglicht die vom Lebensbeginn an konsequent und erfolgreich unterstützte Selbstheilung einen Verzicht auf andere Behandlungsangebote. Und das ist der heikle Aspekt, der Grund vielerlei Gegnerschaft. Denn: Wer kann schon etwas gegen die Selbstheilung einwenden? Verbote der Homöopathie sind aus dieser Sicht unsinnig, so wie man Selbstheilung nicht verbieten kann. Aber der Konsum der gängigen Pharmaprodukte wird entbehrlich und fällt aus! Was wäre, wenn wir heute nicht mehr die Mengen pharmazeutischer Produkte konsumieren würden, die uns zum Spitzenreiter des weltweiten Arzneiverbrauchs machen? Unsere Volkswirtschaft kann nicht auf Rohstoffe zurückgreifen und produziert immer weniger in diesem Lande. So haben in unserer Gesellschaft der Dienstleistungssektor Gesundheit und die mit diesem zusammenhängenden Zweige der Wissenschaft und Forschung eine ökonomische Bedeutung erlangt, die 1/​5 der Volkswirtschaft einnimmt. Krankheit mit den dazugehörigen Hilfestellungen wie Diagnostik, Pflege, Pharmaprodukte, Medizintechnik und Impfungen sind herausragende Pfeiler unseres Wirtschaftslebens. Da sind Selbstheilung, Homöopathie und mehr natürliche Gesundheit von Geburt an wirtschaftlich uninteressant und kontraproduktiv. Schnell fällt der verächtliche Kommentar, dass man dann wie in Lambarene, der Wirkstätte von Albert Schweizer in Gabun (Afrika), handeln würde. Die unterentwickelten Länder hingegen haben nicht das Geld, diesen medizinischen Betrieb zu finanzieren. Wir sollen nach der Vorstellung der Pharmawirtschaft konsumieren und nicht auf die Idee kommen, ihre Produkte durch Alternativen zu verdrängen. Was schließlich besser oder lebensförderlicher ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Es bleibt die Frage, was wir eigentlich für eine gute Gesundheit benötigen? Aus meiner Zeit der Hausgeburtsbegleitung sind mir die Fähigkeiten zur Selbsthilfe auch mit homöopathischer Unterstützung in guter Erinnerung. Wie wenig braucht es, um zu der eigenen Lösung zu kommen! Wenn man vom Lebensbeginn an dieses einfache Ziel anstrebt, mit den eigenen Fähigkeiten zum Erfolg zu kommen, dann werden immer seltener Notlagen verbleiben, für die man mehr Aufwand benötigt. Der Vorteil unserer Gegenwart ist, dass wir bei Bedarf jederzeit auf die High-Tech-Medizin zurückgreifen können. Menschlich gesehen wäre es allerdings besser, wir könnten darauf verzichten.

Um nun die real aufzuzeigen, welche konkrete „Bedrohung“ die Homöopathie und der Willen zur Selbstheilung oder zu einer pharma-unabhängigen Gesundung für unsere Wirtschaft bedeutet, verweise ich auf die niedrige Hausgeburtenrate von unter 2 % in der Gegenwart. Ähnlich niedrig ist in diesem Land heute die Zahl der völlig ungeimpften Personen. Das ist ein „Erfolg“ der aktuellen Medizin. Bei Umfragen in der Bevölkerung kommt hingegen ein ganz anderer Wunsch zum Ausdruck: Wenn es ein ausreichendes Angebot an Homöopathie gäbe und die Kassen das auch bezahlten, würden über 70 % der Befragten diese Behandlung vordringlich nutzen wollen.

Es soll hier nicht der falsche Eindruck entstehen, ich hätte grundsätzlich etwas gegen die Schulmedizin. Ganz im Gegenteil: Es gehört die konventionelle Medizin als Reparaturqualität an das Ende der Krankheit und nicht an den Anfang. Beide Verfahren gehören zusammen, müssten kooperieren. Erst kommt die verstärkte Selbstheilung zum Zug, und dann, bei Versagen, ergänzt die andere, die technisch orientierte Medizin. Aber dieser Streit schwelt schon seit über 200 Jahren.

Die Homöopathie gibt es seit 1796. Sie verfügt über Erfahrungen, die die stürmische und kurzlebige moderne Medizin bis heute überlebt haben. Das hat einfache und einsehbare Gründe.

Homöopathisch heilen (homoion pathos (griech.) = das ähnliche Leiden) heißt: Heilen mit der Ähnlichkeit.

Arzneien vielfältigster Herkunft (von Pflanzen, Tieren, Salzen, Metallen, sogar von Krankheiten, die Nosoden) können, wenn sie zu Selbstversuchen eingenommen werden, Beschwerden (Symptome) und Krankheiten im Körper und in der Psyche auslösen. Die durch die jeweilige Arznei bewirkten Besonderheiten werden seit über 200 Jahren zusammengetragen und in Arzneilehren beschrieben. Denn: Was die Arznei auszulösen imstande ist, kann sie in Umkehrung der Wirkung beim Kranken beheben.

Der zu Beschwerden und Krankheit gekommene Patient kann Ähnlichkeiten zu einem Arzneibild bieten. Das Symptomenbild der Arznei ist nicht gleich (identisch, isopathisch) mit dem des Kranken, sondern nur ähnlich (homöopathisch). Die Ähnlichkeit beschreibt eine zu erwartende Empfindlichkeit des Kranken für diese Arznei, die wir daher sehr verdünnt und verschüttelt (potenziert) anbieten können. Der Kranke wird durch das Homöopathikum provoziert, zeigt sich erregter (Erstreaktion) und reagiert nachfolgend (Zweitreaktion) mit der Auflösung der ähnlichen Symptome, die auch von der Arznei bekannt sind. Ist die Krankheit heilbar, wird diese in der Folgezeit aufgelöst. Denn der Behandelte ist nach der Arznei-Provokation in einen eigenen Reaktionsweg gelangt, im Zuge dessen er das Kranke ebenfalls zu lösen beginnt. Das ist die Absicht, das Ziel: Die eigenen Fähigkeiten anzuregen, die Überwindungskräfte hervorzulocken.

Folgende Besonderheiten zeichnen diese Therapie aus:

1 Homöopathie ist eine auf das Individuum ausgerichtete Reiz- und Reaktionstherapie.

2 Sie erfordert die individualisierende Befragung und Untersuchung.

3 Die jeweilige und überwiegend der Natur entnommene Arznei wird stufenweise verdünnt und verschüttelt (in C-Potenzen, C = Centum= 100, C1= 1 : 100. C6 und C30 werden hier in der Hausapotheke überwiegend empfohlen) und im Verdünnungsmedium (Milchzucker und dann Alkohol) verdichtet.

4 Ab der C 12-Potenz (= 12 -mal potenziert) ist keine Substanz und keine von dieser ausgehende Giftwirkung mehr zu befürchten. Andererseits ist ohne genaue Symptomenähnlichkeit auch keine Reaktionswirkung mehr zu erwarten!

5 Der Arzneireiz lässt die Lebenskraft und Selbstheilung zielgerichtet reagieren. Die eigene Antwort folgt der eigenen Befähigung, und nur diese kann echte Heilung bewirken.

6 Es kann nur das heil werden, was vollständig überwindbar ist, alles andere benötigt Kunsthilfe! Die Grenzen der Homöopathie: Was der Mensch nicht selber heilen kann, kann auch die Homöopathie nicht leisten.

7 Die homöpathische Arznei braucht nur eingangs und kurz gegeben werden. Nach eingesetzter Reaktion sind Wiederholungen schädlich und sollen unterbleiben, solange nicht die alten Beschwerden wiederkommen.

Die Arznei muss passen, muss ähnlich sein! Sonst geschieht so gut wie nichts. Wenn die Ähnlichkeit vorliegt, werden wir immer wieder von der Effizienz dieser Maßnahme für den Einzelnen überrascht und schließlich überzeugt. Das kann bei Verletzungen zu „bewährten“ Anwendungen führen, weil gewisse Verletzungsarten eine wiederkehrende, gleiche Symptomatik auslösen, die wenigen Arzneien ähnlich sind.

Das Entscheidende dieser Therapie ist die Provokation der Selbstheilung. Die Arznei selbst ist gering in der Dosis, die zustandekommende Empfindlichkeitsreaktion stimuliert zielgerichtet die eigenen Fähigkeiten. Diese Trainingsidee ist das alternative Ziel für die Förderung des Niedrigrisikos nichtgeimpfter Personen (und auch sich neu orientierender Geimpfter).

Sie können sich weiter in einem umfassenden Homöopathiebuch über Kinder von mir (10) informieren oder einfach und unkompliziert die hier später erwähnten Empfehlungen nutzen. Die Arzneien können in Apotheken bezogen oder als kompakte „Hausapotheke“ aller hier erwähnten Arzneien (siehe Hinweise am Ende) beschafft werden.

Homöopathika sollen „nüchtern“ (mindestens 15 Minuten vor oder nach den Mahlzeiten) verabreicht werden. Verlangen Sie ausschließlich Globuli. Das sind Rohrzuckerkügelchen, die oberflächlich mit der Arznei bespritzt worden sind. Diese Arznei ist alkoholfrei und wird von Kindern gern genommen. Sie bestellen die jeweils angegebenen Potenzen. Davon geben Sie drei Globuli in den Deckel der Flasche, das heißt, ohne die Globuli selbst zu berühren, und schütten diese auf die vorgestreckte Zunge des Betroffenen. Die Globuli sollen im Mundraum langsam zergehen. Eine Wiederholung kann am gleichen Tag noch zweimal erfolgen, wenn die Notlage es erfordert. Bei ausbleibender Besserung sind Rücksprachen notwendig. Vermeiden Sie Arzneimischungen! Es leiden die Beurteilbarkeit der Einzelarzneien, die Wirkungen und die Erfahrungen! Sie würden sich auch nicht in einen Raum setzen, in dem mehrere Radios mit verschiedenen Sendern laufen.

Die Homöopathie unterstützt die Optimierung der eigenen Leistung, die Gesunderhaltung vom Lebensbeginn an. Wer sich damit selber heilt und seine Fähigkeiten steigert, benötigt die Ärzte und die moderne Medizin immer weniger. Das spart zwar Kosten ein, wird aber offiziell nicht gefördert unter dem Vorwand der Unwissenschaftlichkeit dieser Methode. Die sehr preiswerten homöopathischen Arzneien können, wenn sie angezeigt sind, gefahrlos Schwangeren, Kindern und allen Kranken gegeben und gar bevorzugt werden. Durch diese „Eingangsmedizin“ erübrigen sich häufig Gaben von nebenwirkungsreichen gängigen Medikamenten, die nicht nur teuer sind und Giftwirkung bringen, sondern auch Selbstheilung behindern, weil sie durch die Dosis Wirkungen erzwingen und eigenes Reagieren eher behindern oder unterdrücken.

Impfgegner müssen wissen, dass nicht nur ihre Einstellung zu den Impfungen, sondern auch ihre alternativen Vorstellungen zur Gesunderhaltung und zu Therapien wie der Homöopathie abgelehnt werden. Es macht wenig Sinn, ein Arzt-Patienten-Verhältnis einzugehen, in dem Sie nur Vorwürfe, Vorschriften, Missmut, Ablehnung und gar Angstauslösung („Es könnte ja … … …. das Schlimmste passieren!“) erfahren.

Zuletzt noch eine häufig gestellte Frage: Gibt es „homöopathische Impfungen“ als Alternative, wie in manchen Schriften behauptet wird? Ganz klar: Nein!

Impfungen sind „isopathische“ Arzneien, also nicht ähnlich, sondern identisch mit der Krankheit oder ein stofflicher Teil dieser selbst. Zur „homöopathischen Impfung“ werden „Nosoden“ empfohlen, das sind Arzneipräparationen aus den typischen Krankheitsprodukten, die in Hochpotenzen von C 200 an und aufwärts gegeben werden. Da ab der C 12 (das sind 12 mal durchgeführte Verdünnungen und Verschüttelungen im 1 : 100 Verhältnis) keine Moleküle der Ausgangssubstanz mehr in den weiteren Präparationen bis zur C 200 vorliegen, kann nur eine ähnliche Empfindlichkeitsbeziehung helfen. Diese kann bei einem Gesunden, der sich auf ein Risiko vorbereiten möchte, nicht erwartet werden, da es keinen Kontakt vorher jemals gegeben hatte. Es könnte eine Empfindlichkeit zu einer Nosode allenfalls bei einer Person vermutet werden, die mit der zur Nosode gehörenden Krankheit intensive Erfahrungen gemacht hat oder mit Folgeschäden aus dieser Krankheit hervorgegangen ist. Dann läge eine Behandlung nach der Krankheit vor. Das ist etwas grundlegend anderes als die Einnahme davor.

Da vieles an der Homöopathie so unerklärlich ist, können Sie dennoch die entsprechende Nosode vor einem Erkrankungsrisiko einnehmen - nur: verlassen Sie sich nicht auf diese Maßnahme im Sinne eines Schutzes!

Fazit: Wer Selbstheilung und Gesunderhaltung ohne Impfungen anstrebt, kann die Homöopathie vorteilhaft für sich nutzen. Nur eigene Fähigkeiten werden stimuliert. Das können selbstverständlich auch Geimpfte in Anspruch nehmen.

IV. Grundlegendes zu den Impfungen

1. Impfungen und Krankheitsvermeidung

Der Paradigmenwechsel der modernen Medizin im 19. Jahrhundert von der Säftelehre des Hippokrates zu der Erregertheorie brachte in Konsequenz den „Krieg“ gegen Pilze, Bakterien und Viren auf den Weg und dann auch das Impfkonzept, das sich gegen Erreger richtet, die man als Auslöser von Krankheiten ansieht. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts begann eine ökologische Entwicklung, die als Antwort auf die ausufernde Desinfektion von Keimen als notwendige Korrekturbewegung überfällig war. Seit es Evolution von Leben gibt, steht der Mensch in innigem Kontakt mit seiner Umwelt und allen diesen Kleinstwesen, die mal nützlich, mal neutral und mal schädlich auf das biologische Gleichgewicht einwirken. Grob gerechnet besteht der Mensch aus 1013 Körperzellen, beherbergt aber in sich und überwiegend im Darm über 1014 Bakterienzellen. Desinfektionsmaßnahmen wie Antibiotika stören dynamische Gleichgewichte von Keimen im Darm, auf allen Schleimhäuten und der Haut, sodass daraus die Schwächung des Organismus und seiner Abwehr mit baldiger Wiederkehr der Störung resultieren (Rezidiv). Desinfektionen sind zum Erhalt von Monokulturen notwendig, aber immer um den Preis erhöhter Anfälligkeit und Erkrankungsbereitschaft. Das ist eine makroökologische Gesetzmäßigkeit und wird im biologisch-dynamischen Bewirtschaften von Land und Tier zu korrigieren versucht. Wer sich nicht danach richtet, benötigt immer ausgefeiltere Substanzen gegen die Schädlinge und schließlich genetisch manipulierte Pflanzen und Tiere, denen die Anfälligkeit gegen bestimmte Schädlinge genommen wurde. Der Preis ist die Verarmung der biologischen Vielfalt, weil das Zusammenspiel von Pflanze, Tier und schließlich auch Mensch tiefgreifend und anhaltend gestört wird.

Das andere, das biologische, umsichtige oder auch nachhaltige Wirtschaften sieht die Erhaltung der Vielfalt vor und fördert gezielt die Nützlinge, um lebensstarke, natürlich widerstandsfähige und vitale Nährpflanzen und Tiere zu züchten. Das ist eine uralte Methode der Selbstheilung, seit es Leben auf dieser Erde gibt.

Es gelten die gleichen Gesetzmäßigkeiten mikroökologisch im Mund-Magen-Darm-Trakt, auf allen besiedelten Haut- und Schleimhautorganen, im gesamten Menschen. Es liegt nun an der zukünftigen Medizin, den für den Menschen zentralen Bereich des Mikrokosmos ökologisch wieder zu würdigen, mit Umsicht zu beschützen und zu stabilisieren: nicht gegen, sondern für den Erhalt und die Stärkung der belebten Innenwelt zu arbeiten. Hier gibt es Hindernisse, die in dem mangelnden Wissen über die feinen Details des Zusammenspiels der biologischen Kräfte liegen. Denn Pflanze, Tier und Mensch bestehen aus mehr als nur der Summe ihrer Teile, ihrer molekularen Zusammensetzung. Erforderlich ist eine Lebenswissenschaft, die ganzheitlich ausgerichtet ist und bei mangelndem Wissen weiter auf Erfahrung, Beobachtung und sensible Bewertung der Detailkenntnisse setzt, um eine Beurteilung von Krankheit oder von Eingriffen im Kontext der Organisation von Leben zu erreichen. Medizin kann daher keine Naturwissenschaft sein, sondern muss immer Erfahrungswissen berücksichtigen. Nur damit können wir uns effektiv vor irrtümlichen Empfehlungen und Maßnahmen schützen. In erster Linie zählt dann die reine Beobachtung der Natur, die unvoreingenommene Bestandsaufnahme vor und nach einer medizinischen Maßnahme.

Diese Sicht auf das Leben zieht sich als besonderes Anliegen durch diese ganze Informationsschrift. Sie verfolgt die Idee des Fit-für-das-Leben-Werdens. Dann ist der Erreger nur ein Aspekt von Krankheit unter vielen, um den es nur noch geht, wenn alle anderen Maßnahmen zur Unterstützung der Selbstheilung nicht mehr ausreichen. Es gilt, in Konsequenz vom Lebensbeginn an das System der Abwehr, des Umgangs mit allen Einwirkungen von außen, mit der Persönlichkeit zu fordern und zu stärken. Das Kind trainiert mit jeder neuen Herausforderung und wird anfangs noch effektiv von der Mutter unterstützt (Nestschutz). Unter den vorzüglichen Bedingungen der familiären Bindung, des Wohlstands, von Friedenszeiten, sozialer Fürsorge und allgemeinen Informationsmöglichkeiten sind schwere Krankheitsverläufe, Komplikationen, das Entgleisen der Krankheiten, gegen die geimpft werden soll, vermeidbar und immer unwahrscheinlicher. Hingegen sind harmlosere und meist nur lästigere Oberflächenkrankheiten zumutbar und von Nutzen für das Abwehrtraining.

So wird Krankheit notwendigerweise in verschiedenem Licht zu beurteilen sein, einmal als hilfreich und sinnvoll, andererseits als zu gefährlich und nicht zumutbar. Impfbefürworter nehmen zur Verteidigung ihrer Strategie das Wort „Immuntraining“ gern im Zusammenhang mit der künstlichen Impfbelastung in Anspruch, lehnen aber unlogischerweise dieses Geschehen für die Sicht der natürlichen Krankheiten ab. Krankheit generell wird immer noch negativ gewertet und als nicht notwendig angesehen. Harmlose und zumutbare Erkrankungen werden in den Arztpraxen von heute zu früh und dann zu massiv behandelt, ohne dass ein Zusammenhang mit ernsteren Ereignissen in dem gleichen Patienten gesehen wird, wenn später schwere Krankheiten auftreten. Noch weniger haben solche Beobachtungen irgendeine Konsequenz für die weitere Arbeit. Was danach folgt, wird wie ein unglückliches Schicksal des Patienten angesehen. Hierin zeigt sich das fehlende Fundament für eine biologisch sinnvollere Behandlung.

Vielmehr führt in der öffentlichen Darstellung die Erregertheorie als behauptete Krankheitsursache gepaart mit einzelnen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu dieser Blindheit gegenüber ganzheitlichen Lebensprozessen. Nur unter diesen Bedingungen ist es möglich, dem Patienten vieles mehr zu verkaufen, was er eigentlich nicht benötigt, wie Mineralien oder Vitaminpräparate, Arzneien gegen das Altern oder Behandlungsstrategien, die in wenigen Jahren wieder revidiert werden, sodass in vielen Fällen gerade das Gegenteil von dem empfohlen wird, was Jahre zuvor noch medizinischer Standard war.

Vorrangiger Gegenstand der täglichen Arbeit in den Arztpraxen ist das Beseitigen von Beschwerden, ohne dass geklärt ist, welche Bedeutung diesen zukommt. Der menschliche Organismus entwickelt sich über lange Zeiträume in chronische Krankheiten hinein. Früh werden Signale wie Schmerzen, Jucken oder ungewöhnliche Absonderungen hervorgebracht, die tunlichst nicht unterdrückt werden sollen. Komplikationen oder böse Verläufe fallen nicht vom Himmel, sondern haben stets ihre Vorgeschichte, die man nicht gewürdigt und nicht zugelassen hat. Dieses Verhalten hängt zusammen mit der allgemein nachlassenden Frustrationstoleranz, der Bequemlichkeit und Überversorgung der wohlhabenden Gesellschaften, aber auch mit den Versprechungen von einer sich selbst überschätzenden Medizin und Naturwissenschaft. Ihr von Struktur zu Struktur, von Substanz zu Substanz lineares Forschen führt zu Teilerkenntnissen, die immer wieder nur deutlicher werden lassen, wie komplex „Leben“ organisiert ist. Eine von ihrem Glauben (Religion = Rückbindung) entwurzelte Gesellschaft wird heute immer abhängiger von den ständig neu formulierten wissenschaftlichen Ergebnissen, die medienwirksam verbreitet und wirtschaftlich ausgeschlachtet werden. Absurde Folgen lassen sich immer wieder beobachten. Dafür ein Beispiel:

Im November 2005 wurde in den USA eine Meldung über eine wissenschaftliche Untersuchung in Zeitungen verbreitet, dass Zink in einer gewissen Menge täglich eingenommen den Verlauf einer Grippe abzukürzen vermöge. Innerhalb weniger Tage waren sämtliche Zinkvorräte der nordamerikanischen Apotheken ausverkauft. Im Januar 2006 erschien eine weitere Meldung, Nachuntersuchungen hätten ergäben, dass diese Wirkung von Zink sich nicht bestätigen ließ.

Vergleichbar verbreiten nun derzeit Pharmafirmen in Zeitungen und Fernsehen Behauptungen, dass die neue HPV-Impfung Gebärmutterhalskrebs verhindern könne, wenn denn Mädchen vor dem ersten Sexualkontakt diese Impfung bekämen. Der Druck auf die Ärzte wurde durch diese Medienpräsenz von den „informierten“ Mädchen und deren Eltern derart erhöht, dass überraschend schnell einige Krankenversicherungen sich bereit erklärt haben, die beträchtlichen Kosten von 500 € zu übernehmen. Rasch zog die STIKO nach und erklärte 2007 diese Impfung als „öffentlich empfohlen“ - mit allen Konsequenzen für den Steuerzahler. Die Rechnung der Pharmafirmen ist wieder einmal aufgegangen.

Aber betrachtet man den Sinn der Impfung kritischer, müssten bald auch dem Laien Zweifel an diesem Versprechen kommen: Wieso sollte ein Virus allein Krebs verantworten? Wieso soll die Impfung gegen 2 Virustypen ausreichen, wenn aus der gleichen Gruppe der potentiellen Mittäter heute bereits über 25 Typen bekannt sind? Wenn für die Krebsentwicklung 10 und mehr Jahre anzusetzen sind, wieso kann man heute diesen Verhinderungseffekt behaupten? Keine Studie wird über diesen langen Zeitraum geführt. Welchen Einfluss hat die Impfung auf andere Krebsgefahren? Und sollen wir jetzt annehmen, dass gegen die vielen anderen Krebsarten ebenfalls Impfungen das probate Mittel wären? Nein! Hier wird nur eine Wissenslücke geschäftlich ausgeschlachtet und ein Produkt wirksam der Mediengesellschaft aufgezwungen. Es kann kaum deutlicher zum Ausdruck kommen, wie willfährig staatliche Organe, Ärzte und Medien mitspielen. Man kann annehmen, dass gut verdient wird.

Auf dem begrenzten Weg naturwissenschaftlichen Arbeitens lassen sich Statistiken erstellen. Diese zeigen allgemein auf, wie es mit den Häufigkeitsverteilungen bestellt ist, und das Individuum soll seine Schlüsse ziehen. So ist z. B. die Tuberkulose die häufigste chronische Infektionskrankheit der Welt, aber nur dort ein Problem, wo Armut, einseitige Ernährung und modernes soziales Elend vorkommen. Masern entgleisen unter diesen Bedingungen häufiger in die schwersten Komplikationen und selten unter positiven Lebensbedingungen. Masernviren waren ursprünglich Erkältungsviren und haben sich über die Generationen der Menschheit angepasst. Masern und Tuberkulose stehen in einem gewissen Zusammenhang: Wo Tuberkulose vorkommt, treten gehäuft Masernepidemien auf. Solange gegen Tuberkulose geimpft wurde, waren auch bei uns Masern ein weiter bestehendes Problem.

Man muss das nicht nur negativ sehen. Attraktiv ist der biologisch sinnvolle Gedanke, dass Masern möglicherweise Hilfe zur Selbsthilfe geworden sind, nämlich mit der akuten Erkrankung das chronische Elend besser beherrschen zu lernen. Masern könnte demnach, wenn früh im Leben bewältigt, die Fitness gegen chronische Krankheiten steigern. Dieser Effekt ist für die frühzeitige Reduzierung des Krebsrisikos bereits nachgewiesen worden.

Statistiken sind anonym und vernachlässigen zwangsläufig die unbekannten Faktoren des Lebens. Redlicherweise müsste die medizinische Forschung jeden Einzelfall der schwersten Komplikationen von Krankheiten auf die individuellen Bedingungen analysieren, die zu unheilvollen Entwicklungen gelangten oder auch praedisponierten. Dann könnte man sich besser wappnen.

Wenn in den vergangenen Jahren Meldungen von an Meningokokken-Meningitis erkrankten Jugendlichen für Aufregung in der Öffentlichkeit sorgten, wurde mit keiner Zeile erwähnt, was diese Jugendlichen zuvor durchgemacht hatten, wodurch etwa ihre Abwehr Einbußen erlitten haben könnte. Regelmäßig werden vor Klassenfahrten Impfungen kontrolliert und Auffrischungen angemahnt. Es bleibt unerwähnt, dass dieser im Darm des Menschen natürlich vorkommende Keim gewisse günstige Unterstützungen für Vermehrungen erfuhr, weil sein Träger durch Abwehrschwächen instabiler geworden war. So sind Klassenfahrten heute Ereignisse von Aufregungen, Schlafdefiziten und Alkoholkonsum, zumindest bei postpubertären SchülerInnen.

Es ist wie bei der AIDS-Konferenz in Südafrika 2000: Nur der Tunnelblick vom Erreger zur Krankheit interessiert und nicht das ganze „Drumherum“, dass Armut, Informations- und Hygienemangel und andere chronische Krankheiten die Bedingungen zur Verbreitung dieser AIDS-Seuche vorzüglich in Afrika so sehr begünstigen! Die Wirtschaft ist an der Abnahme ihrer Tabletten gegen die begleitenden Virusinfekte und schließlich an einer Impfung interessiert und nicht an der Verbesserung der Lebensbedingungen.

Es muss dieser Medizin darüber hinaus der Vorwurf gemacht werden, dass sie mit dem Impfthema Angst verbreitet und nicht in erster Linie Mut und Zuversicht, dass sie Abhängigkeit bewirkt, statt Selbständigkeit zu fördern. Und zeitgemäß bringt die Vernetzung der Medizin mit Wirtschaft und Profitdenken nicht ein ganzheitliches Gesundheitsbewusstsein, sondern bezweckt die Rentabilität in der Krankheitsvermeidung und Behandlung. Impfungen mit allen ihren Folgen sind hierbei das lukrative Geschäft, und entsprechend wird der Impfkalender von Jahr zu Jahr ausgeweitet.

2. Impfungen und Gesunderhaltung

Impfungen machen als Injektionen immer krank. Nichts anderes ist beabsichtigt. Das Anliegen ist die frühe Auseinandersetzung mit einer Krankheit, die später einmal kommen könnte. Man verspricht Schutz oder milderen Ablauf der Krankheit. Abgesehen von den Schäden durch diese systematische Verletzung von zuvor gesunden Menschen, ist durch Impfungen niemals der Schutz möglich, den die Natur zustande bringt. Durch Impfwiederholungen wächst das Gesundheitsrisiko zu einem Allergisierungsproblem. Für die Gesamtgesundheit ist das Impfen keine Unterstützung, vielmehr eine Belastung, wird zu einem Handicap und kann angesichts des Mangels an Wissen, was denn im Einzelnen nach der Injektion im Menschen passiert, wie russisches Roulett imponieren.

Der einzelne, informierte und zur Verantwortung für sich und seinen Nächsten bereite, auf alle Impfungen verzichtende Erwachsene spürt rasch, dass er gegen den Strom schwimmt und unerfreuliche Diskussionen führen muss. Mühevoll und mit vielen Widerständen muss er sich eine Lebensgestaltung erkämpfen, die Chancen auf Gesunderhaltung vom Lebensbeginn an ermöglicht. Das Stichwort ist Ganzheitlichkeit: der Mensch agiert und reagiert in jeder Belastung als Ganzes und nachhaltig. Umfassend soll daher in diesem Buch die Sicht auf die Alternativen sein. Es sollen hier Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie die idealen Zeitbedingungen genutzt werden können, was man ändern kann und was anzustreben ist. Vieles bedroht jenseits der Impfungen die Entwicklung und das Abwehrsystem unserer Kinder. Aber eines muss deutlich hervorgehoben werden: In einem immunstarken Organismus werden Komplikationen von Krankheiten immer unwahrscheinlicher. Daher lautet die Devise für die Zukunft: Zumutbare Krankheiten können genutzt werden, um unzumutbaren keine Chance zu geben,

Jeder kann den „anderen“ Weg mit dem vollständigen Impfverzicht gehen, auch wenn dieser heute und in Zukunft unbequem und beschwerlich ist. Aktiv sich der Lebensverantwortung zu stellen, heißt, eigenes Verhalten zu hinterfragen und auf Vereinbarkeit (Kompatibilität) mit sich und der Umwelt zu prüfen. Authentizität wird gefragt sein, das Verhindern von Verdrängung im psychischen und von Unterdrückung im physischen Bereich.

Aus dem Zentrum des Nervensystems wird der Mensch organisiert, dort beginnen Krankheit und auch Heilung. Haut- und Schleimhauterkrankungen müssen daher viel Geduld entgegengebracht werden, dass diese von innen her wieder „heil“ werden können. Der Umgang mit Fieber wird zu einem zentralen Thema der langfristigen Gesunderhaltung. Das Training der Physis, die Aufforderung zum selbständigen aktiven In-Bewegung-Kommen ist ebenso bedeutsam wie das Training der Psyche, mit Widerständen umgehen zu lernen. Es schließen sich Fragen an, die die Pädagogik berühren. Kindern sollen Lebenssinn und die Fähigkeiten vermittelt werden, mit ihrer Welt umgehen zu lernen, sich in ihr sozial verträglich zu bewegen und ihre Eigen-Kreativität zu entfalten. Physis und Psyche wollen dem Kinde gemäß genährt werden. Wie die Ernährung den Körper, so sollen auch Spiel und Bildung den Geist nähren und mit Qualität und Verträglichkeit den ganzen Menschen stützen. Der aktive, zum Handeln auffordernde Ansatz wird Selbsterfahrung und Selbstwert, der passive Ansatz die Unselbständigkeit und Unzufriedenheit fördern.

Impfungen kollidieren mit dieser Gesunderhaltungs-Strategie durch ihr Schadenspotential. Die wiederholten Injektionen stören das unreife kindliche Nervensystem, irritieren die Abwehr und werden zum Handicap der Persönlichkeitsentwicklung. Impfungen müssen durch die Einspritzungen als hochwirksamster Auslöser von Abwehrstörungen und Allergiekrankheiten angesehen werden, da sie ohne Schutz in uns eindringen; damit kommen sie uns näher als andere Schadensquellen, als Luftschadstoffe, als Handys und als Metalle aus der Umwelt oder aus den eigenen Zähnen (den Zahnamalgamen), die erst die Schleimhaut des Magendarmtraktes überwinden müssen. Umkehrungen oder das Rückgängigmachen der Injektionen gibt es nicht, so wie auch keine Heilungen von den Folgen möglich sind. Stets geht es danach nur noch um die Gewöhnung an die Fremdeinflüsse. Es genügt auch dem Allergiker, wenn die Reaktionen auf die Umwelt nachlassen. Nur mit der nächsten Impfung können die Probleme plötzlich wieder da sein. Mancher lernt aus solchen Beobachtungen an sich selbst, seine Schlüsse und Konsequenzen zu ziehen, auch wenn die behandelnden Ärzte gewöhnlich diesen Zusammenhang abreden und ausschließen wollen.

Manche Mutter verändert ihre Einstellung zu den Impfungen mit der Zahl ihrer Kinder: Was sie sich beim ersten Kind noch gefallen ließ, wird bei den nachfolgenden immer nachlässiger gehandhabt, bis sie schließlich keine Impfung mehr zulässt. Dann hat sie 3 oder mehr Kinder bekommen. Mit einem letzten nun vielleicht völlig ungeimpften Kind und seiner anderen unkomplizierteren Entwicklung gehen ihr erst richtig die Augen auf, auch wenn die Kinderärzte völlig anders argumentieren. Nun hat sie aber die innere Gewissheit gewonnen, sich gegenüber Ärzten und ihren Impfforderungen durchzusetzen. Aber: Welche Mutter bekommt heute noch mehr als 2 Kinder und hätte Gelegenheit, die unheilvollen Folgen des „vorbildlich geimpften“ Kindes im Zusammenhang zu erkennen?

Aus der täglichen Praxis sind mir die vielen Fragen und Bedenken zu dem Impfthema bekannt, aber auch der Lohn der Eltern für ihre Kinder und für sich selbst aus dem Verzicht. Einen bescheidenen Einblick in die Chancen einer anderen Ausrichtung zeigt neben der oben erwähnten Salzburger Eltern-Kind-Studie eine Untersuchung aus Schweden: Die Schüler anthroposophischer Schulen werden mit denen der Staatsschulen in Schweden verglichen (Tab. 2). Mit der Unterstützung einer anderen ganzheitlich, hier anthroposophisch orientierten Schule waren die Kinder weniger geimpft (Masern-Mumps-Röteln), erhielten seltener Antibiotika und häufiger vollwertiges Gemüse- mit der Folge, am Untersuchungszeitpunkt nachweisbar seltener zur Allergie (Atopie) zu neigen (disponiert zu sein).

Studie von Alm, J.S. et al.:

Atopy in children of families with an anthroposophic lifestyle. Lancet 353 (1999) 1485-1488

Eine schwedische Querschnittstudie zu dem Allergievorkommen (der Atopie-Prävalenz) von Kindern im Alter von 5 - 13 J. untersuchte:

anamnestisch nachweisbare Allergiereaktionen (Atopien), Infektionskrankheiten, Antibiotikagaben, Impfungen, soziale Bedingungen, Umweltvariable und Haut-Allergie-(Prick-)Tests für 13 häufige Allergieauslöser (Allergene) sowie Bestimmung der Konzentrationen allergenspezifischer Serum-IgE-Antikörper bei Eltern und Kindern.


Öffentliche Schulen Rudolf-Steiner Schulen
380 SchülerInnen 295
90 % Antibiotika 52 %
93 % MMR-Impfung (Masern-Mumps-Röteln) 18 %
?? Masernerkrankung 61 %
4,5 % Nahrung (fermentiertes Gemüse mit lebenden Laktobazillen) 63 %
Prick-Tests: Signifikant reduzierte Atopie-Prävalenz

Fazit: der anthroposophische Lebensstil reduziert das Atopie-Risiko in der Kindheit!

Tabelle 2: Atopierisiko von schwedischen Schülern verschiedener Schulen

Aus meinem Überblick in der täglichen Praxis und aus den Ergebnissen der Salzburger Eltern-Kind-Studie wage ich zu behaupten, dass völlig ungeimpfte Kinder hier noch eindrucksvoller und deutlicher sowohl Allergiefreiheit, als auch stabile Gesundheits- und Persönlichkeitsentfaltung demonstrieren können.

Es lohnt der Impfverzicht. Kinder können einen ungestörten Start in das Leben haben. Abwehrsysteme und Persönlichkeiten können ungestört reifen. Chronischen Krankheiten kann wirksam vorgebeugt werden. Auch ein Teilverzicht der Impfungen, hier der Viruskrankheiten, bringt Vorteile, wenn auf eine gesundheitsfördernde Lebensführung geachtet wird.

3. Impfungen und der Potenzierungseffekt

Über den Einfluss von toxischen Fremdkontakten auf den Menschen wie auf alle biologischen Systeme habe ich bereits eindringlich im Buch der „Impfentscheidung“ (1) und im „Konzept der Gesunderhaltung“ (11) berichtet. Wegen der fundamentalen Bedeutung wiederhole ich nochmals an dieser Stelle den lebenslang relevanten Sachverhalt:

Es gibt auf unserer Erde grob geschätzt über 15 Millionen Fremdsubstanzen, die von Menschenhand künstlich hergestellt und ausgebracht worden sind, aber von Natur aus nicht vorkommen. Toxikologen rechnen damit, dass jeden Tag weltweit 2000 neue weitere Kunstsubstanzen ausgesetzt werden. Nur 5 % insgesamt sind uns bekannt, lediglich 0,5 % genauer untersucht worden. Denn man benötigt pro Substanz im Durchschnitt 7 Jahre, um den Einfluss auf Mensch und Tier aufzuklären (15). Dabei ist zu beachten, dass nur lineare Beurteilungen möglich sind, die Ergebnisse von einem Punkt A zu einem Punkt B zu klären. Kommt eine zweite Substanz hinzu, so gibt es bereits erhebliche Probleme, will man auch die gemeinsame Wirkung und die Wechselwirkungen klären. Toxikologen sagen eindeutig, dass die genaue Aufklärung der Interaktion von drei Fremdeinflüssen unmöglich ist. Dann besteht definitiv Blindheit! So bitter diese Einsicht ist, so notwendig ist die ständige Betonung, dass es alltäglich diese vielen Unbekannten gibt.

Weiter liegt eine große Unschärfe in jeder Aussage, die den Schaden durch eine Substanz auf Mensch, Tier und Pflanze festlegen, beurteilen oder verharmlosen will. Denn in biologischen Systemen gilt und wirkt der Potenzierungseffekt. Das wurde recht deutlich demonstriert mit einem Rattenexperiment: Ermittelt man für eine Fremdsubstanz die tödliche Dosis (letale Dosis, LD), bei der 1 von 100 Ratten verstirbt, spricht man von der LD 1. Ermittelt man von einer anderen Fremdeinwirkung die LD 1 und gibt nun beide Fremdeinflüsse zusammen den Tieren, sterben alle 100 Ratten! Das bedeutet, für Mensch und Tier gelten nicht mathematisch 1+1= 2, sondern 1+1= 100 und vermutlich mehr. Diese grundlegende Dramatik in der Konfrontation mit unserer Umwelt ist unsere Lebensrealität. Mit zweifelhaften Ergebnissen und Beruhigungen über die vorgegebene Unschädlichkeit von Amalgamen, wie sogar vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (27) veröffentlicht, können wir uns nicht zufrieden geben. Wir müssen stets mehr Gefahren annehmen, als aus wirtschaftlichen Gründen zugestanden werden. Das betrifft die Auswirkungen von chemischen Giften ebenso wie die von energiereichen Strahlen von Kernkraftwerken, von Röntgenuntersuchungen, von elektromagnetischen Strahlen, sogar von Ultraschall, elektrischen Stromkreisen, von Erdstrahlen, Wasseradern und sonstigen Störfeldern. Was für sich gesehen kaum ins Gewicht fällt und sich statistisch verharmlosen lässt, kommt in der kombinierten Anwendung zu ungeahnten Gefahren und Schäden. Die Alternative aus diesen Erkenntnissen ist die sorgfältige Minimierung der Fremdeinflüsse. Es lohnt die kritische Distanz oder Abstinenz, wenn ein Kontakt mit bedenklichen chemischen oder physikalischen Fremdeinflüssen bekannt wird. Weiter lohnen die biologische Ernährung und der Verzicht auf so viele moderne Errungenschaften, die uns mit Giften in Kontakt bringen: Im Haushalt, im Hausbau, in der Kleidung, in der Körperpflege und im Berufsleben. Entscheidend wird stets neben der Dosis die Nähe zu dem Fremdeinfluss sein. Wie nah wohne ich am Kernkraftwerk, wie oft und wie eng halte ich das Handy an das Ohr oder wie häufig konsumiere ich Problemstoffe?

Mit den Impfungen ist in Form der Spritzen die größte denkbare Nähe gegeben. Das macht das Impfrisiko so unkalkulierbar. Weiter: In welcher Belastungssituation befindet sich der Impfling, wenn das Injektionsereignis stattfindet? Diese Frage interessiert kaum den impfenden Arzt, der die Spritze geben will (17). Diese Frage wird aber für den Impfling entscheidend. Steht der Erwachsene, der gerade seine Tetanus-Auffrischung bekommen soll, unter Medikamenten? Hat er Amalgame im Mund? Oder nimmt das junge Mädchen, das eine Rötelnimpfung bekommen soll, gerade die „Pille“ und konsumiert möglicherweise auch Haschisch oder andere Drogen? Kein Toxikologe kann den Schaden übersehen, der nun durch die Impfung ausgelöst werden kann. Das ist wie Russische Roulett. Aber das ist die Lebensrealität jedes einzelnen Impflings.

Natürlich sind diese sich gegenseitig steigernden Schadenseffekte schwer zu erfassen. Das berechtigt aber nicht, sie völlig zu negieren. Wie fahrlässig handelt ein Arzt von heute, wenn er bei einer Erkrankung nach einer Impfung jeden kausalen Zusammenhang ablehnt, nur weil es dafür keine wissenschaftlich anerkannte Akzeptanz gibt? Der Mensch ist nicht teilbar, reagiert auf Fremdeinflüsse immer ganzheitlich und individuell gesehen logisch. Was da im einzelnen Menschen geschieht, kann individuell ermittelt werden, durch Befragung, durch Beobachtung und durch Untersuchung. Dabei konfrontiert der Untersucher Unbekanntes, nicht für möglich Gehaltenes und häufig Sonderbares. Allein der Respekt und die würdevolle Haltung gegenüber jedem einzelnen Menschen gebieten, hier redlich und gewissenhaft hinzusehen und zuzuhören. Warum sollte uns der Kranke und Leidende anlügen, wenn er Hilfe wünscht?

In der Homöopathie wird diese individualisierende Sicht gepflegt und der Patient mit seinen Beschwerden ernst genommen, auch wenn diese noch so abstrus und unlogisch erscheinen. Schaut man dabei regelmäßig in die Impfausweise, korreliert die Impfdaten mit allen anderen Befunden, dann bekommt man über die Jahre einen eindrucksvollen Einblick in die Dramatik der potenzierten Schadenswirkung. Dann fallen die Allergieentwicklungen nicht mehr zufällig in bestimmte Lebensjahre, Herzrhythmusstörungen erscheinen folgerichtig nach einer Grippeimpfung, oder der Krebsausbruch einer älteren Frau auf eine Tetanusauffrischung wegen einer Bagatellverletzung erstaunt weniger. Oder ein schnell wachsender Brustkrebs wird bei einer klimakterischen Frau nach einer Hepatitis B-Impfung nachvollziehbar, wenn sie nach den Kinderversorgungsjahren wieder in den Beruf der Krankenschwester einsteigen möchte, man ihr die Impfung zur Anstellungsvoraussetzung gemacht hatte, ohne zu berücksichtigen, dass sie schon länger Hormone nahm und in ihrem Gebiss sich viele Amalgame befinden. Jede einzelne Anwendung kann elegant mit Statistik als harmlos und unbedenklich dargestellt werden. Doch wie sehr werden wir hier von der einäugig arbeitenden Wissenschaft belogen!

Aus der Sicht des Potenzierungseffektes lohnt der konsequente Verzicht auf die Amalgame als Zahnfüllungen, die Umsicht mit dem Problemmetall Aluminium in täglicher Anwendung mit dem Verzicht auf Deodorantien, auf Aluminiumbehälter und –folien, auf konventionelles Salz, und der Verzicht auf pharmazeutische Präparate, soweit es keine klaren Indikationen gibt (weiteres siehe hier später in VII.). Entbehrlich sind vor allem die Vitamin- und Mineralienpräparate, die Routineanwendungen von Jod, von Folsäure in der Schwangerschaft, von Eisentabletten, von Vitamin K und D besonders bei Säuglingen sowie die Annahme von Fluoriden. Nur wenige benötigen das eine oder das andere Präparat, zu viele schließen sich der Routineeinnahme an. Details sind der Broschüre „Kritik der Arzneiroutine bei Schwangeren und Kindern“ zu entnehmen (18).

In erster Linie soll der Bedarf an lebensnotwendigen Substanzen über die Nahrung erfolgen. Das stellt Ansprüche an die Qualität und die Quantität des Nahrungsangebotes. In unserer Vollversorgung einschließlich einer zunehmenden Zahl biologisch wirtschaftender Landwirte sehe ich derzeit keine Defizitgefahren. Die Kosten für qualitativ bessere Lebensmittel sind in Gegenrechnung zu den Apothekenpreisen für das eine oder andere Präparat zu stellen, aber der Gewinn für die Gesundheit durch vollwertige Nahrung ist unschätzbar höher. Außerdem geht es auch um die Zufriedenheit durch den besseren Geschmack der biologisch nachhaltig erwirtschafteten Lebensmittel. Und Sie unterstützen die Umwelt.

Zur Beurteilung eines Bedarfs können die Gelüste auf bestimmte Lebensmittel angesehen werden, sofern diese nicht durch Werbung ausgelöst oder durch die Lebensmittelchemie pervertiert wurden. Schwangere und Kinder sind in ihrer Wahl recht eigen und authentisch. Diese individuellen Besonderheiten finden in der Homöopathie Berücksichtigung, indem die ähnliche Arznei diese Symptome beruhigen kann. Das bedeutet in der Behandlung, dass der Stoffwechsel anschließend wieder besser funktioniert und schließlich das Defizit ausgeglichen werden konnte. Diese Lösung ist bei jedem möglich, wenn denn dafür Interesse besteht.

Wenn substanzrelevante Arzneien zu der Behandlung einer Erkrankung gewünscht oder notwendig werden sollten, befürworte ich die bevorzugte Anwendung der gut bekannten Naturarzneien als Tees oder als Präparate. Gemeint sind vorrangig Arzneipflanzen aus dem europäischen Raum, speziell sogar aus dem engeren Lebensraum des Patienten. Wir müssen hier nicht auf chinesische oder koreanische Kräuter zurückgreifen, wenn wir vergleichbare Naturarzneien bei uns finden können. Man kann heute jedoch feststellen, dass heimische Arzneipflanzen viel zu wenig genutzt werden. Jedes Land der Erde hat eine über Jahrhunderte gewachsene Phytotherapie (Behandlung mit Pflanzenarzneien), die bei uns durch das Marketing der Pharmafirmen in die Bedeutungslosigkeit verdrängt wurde. Die chemisch isolierte volle Wirksubstanz bei Anfangsbeschwerden zu nutzen, ist unklug. Der biologische Wirkkomplex einer Pflanze lässt die Hauptwirkung einer zentralen Wirksubstanz besser ertragen, führt zu weniger unerwünschten Nebenwirkungen, auch wenn dabei die Gesamtwirkung schwächer ausfallen könnte. Erst mit der Zunahme der Gefahrenlage für den Kranken werden die wirkungsstärkeren Einzelsubstanzen notwendig, die dann gezielter verordnet werden können.

Man vergesse aber nicht, dass es viele unarzneiliche Therapieverfahren gibt, die eingesetzt werden können, bevor man sich überhaupt auf Medikamente einlässt. Dazu zählen die physikalischen Anwendungen wie Krankengymnastik, Massage, Osteopathie, die Akupressur oder die Akupunktur. Weiter gibt es viele Unterstützungen der Selbstheilung durch das Fasten, durch Meditation, durch Joga, durch das Gebet oder durch Hypnose.

Es geht schließlich um eine sensible Wahrnehmung aller Einflüsse von außen, um die Verfeinerung der Sinne zum Selbstschutz, indem wieder Bekömmlichkeit zum Maßstab wird im Dienste der Förderung des Wohlbefindens und der Gesamtgesundheit. Mit einfachen Regeln kann man sich auch heute vielen ungewollten chemischen und physikalischen Fremdeinflüssen entziehen. Mit der Minimierung der Annahme von undurchsichtigen Schadenseinflüssen aus der Umwelt bleibt die Gesundheit länger erhalten, da der Potenzierungseffekt reduziert wird.

Die Lebenserwartung allgemein ist in den Wohlstandsstaaten eindrücklich angestiegen, was vorrangig der Reduktion der Kindersterblichkeit, der Verbesserung der Ernährung und den Friedensbedingungen zuzuschreiben ist. Dass im hohen Alter noch Gesundheit und klare Sinne vorliegen, ist aber heute immer weniger gegeben. Hoch sind die Kosten und der Pharmakonsum im Alter bei ansteigenden Zahlen von Altersschwachsinn (Demenz) und Krebs. Dass hier früh die Weichen anders gestellt werden können, um ein unbeeinträchtigtes Seniorenleben zu führen, soll langfristig und von Schwangerschaft an mit diesen Empfehlungen angestrebt werden. Dabei spielt der völlige Verzicht auf Impfungen zu jeglicher Lebenszeit eine entscheidende Rolle. Das höhere Lebensalter ist natürlicherweise mit Abbauprozessen, Degeneration und langsam wachsenden Tumorentwicklungen verbunden. Es ist unnatürlich und plausibel anders, wenn durch Impfereignisse Tumore zu beschleunigtem Wachstum angeregt werden und Gehirnschädigungen durch Impfreaktionen und durch Nervenzellgifte früh im Leben und wiederholt stattfinden.

V. Gesellschaftliche Bedingungen

1. Geschichte der Impfungen

Verheerende Kriege, Hungersnöte, aus heutiger Sicht eklatante soziale Missstände und Flüchtlingsbewegungen sind der Humus für Seuchen und dann für Massenimpfkonzepte. Das galt in Europa zuletzt für die Nachkriegsjahre. 1876 führte Bismarck in Deutschland die Impfpflicht gegen die Pocken ein. Wegen Bedeutungslosigkeit wurde 1976 diese gesetzlich vorgeschriebene Impfung wieder abgeschafft und der „Rest“ der Impfungen der Freiwilligkeit überlassen. Mit der Verbesserung der Lebensbedingungen nach dem 2. Weltkrieg schienen in den 70-iger Jahren in Deutschland die Impfungen grundsätzlich an Bedeutung zu verlieren. In älteren Impfpässen kann nachvollzogen werden, dass das erste Lebensjahr häufig ungeimpft verstrich und die Diphterie/​Tetanus-Spritze getrennt von der Polio-Schluckimpfung im 2. und 3. Lebensjahr verabreicht wurden. Da man nach den 60-iger Jahren nur noch kleine Epidemien durch die Lebendviren der Polio-Schluckimpfung erlebte, schien auch diese Impfung bald am Ende zu sein.

Ein ähnliches Schicksal erfuhr die Tuberkulose-Impfung (BCG, in der ersten Lebenswoche), die nach einem schweren Unfall mit vielen toten Kindern („Lübecker Impfunfall“, 1936) beendet wurde, dann nach dem 2. Weltkrieg plötzlich wieder angesetzt wurde, bis 1972 die Wirkungslosigkeit und Schädlichkeit in einer großen Studie (Madras, Indien (2)) nachgewiesen wurde. Inzwischen hatten die Pharmawirtschaft und die Politiker das Impfthema als interessant aufgenommen und verhinderten unerklärlicherweise die Beendigung der BCG-Impfung in Deutschland. Überfällig und mit 26 Jahren Verspätung wurde erst 1998 reagiert und auf Druck der WHO das Ende dieser Impfung auch für Deutschland entschieden. Zu sehr hatten sich Eltern an diese „Normalität“ gewöhnt. Da gab es aber bereits genügend andere Impfungen, die das Programm zu füllen begannen. Nach der 4-fachen kam die 5-fache - und heute (2008) haben wir die 6-fach-Impfung. Das wird sich absehbar so weiterentwickeln.

Erstaunlicherweise gibt es in Deutschland bis heute keine Impfpflicht. Dazu müsste das Grundgesetz geändert werden. Auch wenn die Ärzteschaft in 2007 offiziell diese Impfpflicht anmahnte, wird sie bis heute von den Politiker abgelehnt. Es gäbe genügend andere Mittel, um eine Steigerung der Durchimpfungsraten zu erreichen. Das sind die Kontrollprüfungen der Impfpässe zu jeder Lebenszeit: Beim Arztbesuch, beim Eintritt in den Kindergarten, in die Schule, in das Militär und in das Berufsleben. Aber: Jeder Bundesbürger hat nach wie vor das Recht, für sich und seine Kinder Impfungen abzulehnen. Das wird zwar immer mehr behindert, lässt sich aber juristisch einfordern.

Unter Umgehung der Impfpflicht ist heute erkennbar, dass systematisch der Druck auf die Nicht-Impfwilligen erhöht werden soll. Die ersten Bundesländer beginnen, den Kindergartenbesuch von den Impfungen abhängig zu machen. In Bundesländern wie Hessen oder Sachsen werden bereits schriftliche Erklärungen verlangt, wenn das Impfen abgelehnt wird. Zu welchem Zweck solche Schriftstücke später möglicherweise noch verwendet werden, bleibt dann als unbehagliches Gefühl zurück.

Neuer Ärger für Impfablehner droht mit der seit 2007 eingeführten gesetzlichen Verpflichtung, Kinder bei Ärzten zu den vielen Vorsorgeuntersuchungen vorzustellen. Da diese Untersuchungen gezielt in die Impftermine passen, folgt der Streit mit dem zu Impfungen auffordernden Kinderarzt. Politiker begründen diese neue Vorschrift mit der notwendigen Kontrollfunktion des Arztes zum Wohle des Gedeihens des Kindes. Genutzt wurde die aktuelle Stimmung in der Bevölkerung, die durch Medien in Empörungswellen geführt wurde, als eklatante kindliche Missbrauchsfälle zum Teil mit Todesfolgen bekannt wurden. Nun droht den Impfgegnern neue Feindseligkeit, sollte im Zuge dieser Medienkampagne der Missbrauch von Kindern in Verbindung mit dem Nichtimpfen als „Vernachlässigung“ gebracht werden.

Ein anderes Druckmittel wurde in Deutschland mit dem „Infektionsschutzgesetz“ von 2001 geschaffen: Sollte irgendwo der Ausbruch einer ansteckenden Krankheit wie Masern oder Mumps beobachtet oder vermutet werden, können die Behörden den Ungeimpften den Besuch des Kindergartens, der Schule oder des Arbeitsplatzes verbieten. Erste Anwendungen zeigen, dass man sich nicht scheut, diese Verbannung auf bis zu 4 Wochen festzulegen. Das bedeutet eine Erpressung und Diskriminierung der Ungeimpften, die den Kindergartenbesuch bei Berufstätigkeit der Eltern benötigen oder den Unterrichtsausfall in einem Gymnasium schwer verkraften können. Man erhofft sich nach offiziellen Angaben damit eine wirksamere Eingrenzung von Epidemien, übertreibt aber gezielt und in der Wirkung kompromittierend die Gängelung der Ungeimpften. Nach den Versprechungen der Impfbefürworter sollten doch die Geimpften geschützt sein und keine Erkrankung im Falle einer Ansteckung befürchten. Doch in der Realität zeigt sich schließlich, dass es mit dem Schutz nicht zuverlässig ist. Die Antwort der Ausgeschlossenen könnte eine Solidarisierung und Privatinitiative sein, die Ausfallzeiten gemeinsam zu organisieren.

In Deutschland gibt es seit den 70-iger Jahren die Notstandsgesetze. In diesen Gesetzen ist festgelegt worden, dass bei Bedarf, zum Beispiel bei Kriegen oder neuen Seuchenausbrüchen, per Erlass durch die jeweilige Regierung gezielte Impfungen vorgeschrieben werden können. Bei einer festgestellten Bedrohung kann erzwungen werden, dass auch Ungeimpfte sich eine Impfung gefallen lassen müssen.

Dieses Szenario droht in naher Zukunft zur Realität zu werden. Anders kann man es nicht erklären, warum heute bereits über 20 Pharmafirmen weltweit im Auftrag der WHO an einer H5N1-Impfung arbeiten. Diese beiden Kürzel stehen für die Typisierung von Influenza-Viren mit verschiedenem Antigencharakter: Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N) heißen die Proteine des Virus, die allein durch Laboranalyse zur Unterscheidung verschiedener Typen genutzt werden. Trotz Elektronenmikroskop hat aber bisher niemand das Virus gesehen oder darstellen können. Medienwirksam werden weltweit Einzelfälle von „Vogelgrippe“ beim Menschen vorgestellt, und wird behauptet, dass dieser Virustypus das Zeug habe, vom Tier auf den Menschen überzuwechseln, zu mutieren und sich anzupassen, um dann eine neue weltweite Pandemie nach dem Muster der „spanischen Grippe“ von 1918 auszulösen. Experten warnen regelmäßig in den Medien, dass da etwas Gefährliches auf uns zukomme. Immer wieder werden Bauernhöfe in das Rampenlicht gebracht, weil in ihrem Tierbestand H5N1 festgestellt wurde. Die Folge ist dann stets die Vernichtung des gesamten Tierbestandes und die Einrichtung einer Beobachtungszone im Umkreis mit intensivierten Stallhaltungspflichten.

Was soll man von diesem Aktionismus halten? Zunächst lohnt ein Rückblick auf die immer wieder zitierte „spanische Grippe“. Den Namen dieser weltweiten Epidemie erfanden die US-Amerikaner, um Spanien wirtschaftlich zu schädigen. USA lag mit Spanien im Streit über Besitzansprüche auf karibische Kolonien und auf Hawaii. Ihren Ursprung hatte diese Epidemie auf den Philippinen, nachdem die Amerikaner umfassende Pocken-Impfaktionen an Philippinos vorgenommen hatten. Über die amerikanische Armee verbreitete sich das Virus weltweit und auch nach Europa, das 1918 in der Agonie des 1. Weltkrieges lag. Erschöpfung nach auszehrenden Kriegsjahren, genereller Mangel, Hunger, Flüchtlingslager und Massentransporte von Soldaten stellten den idealen Nährboden dieser Erkrankung dar. Wenn ein Wald durch sauren Regen beschädigt ist und in der Folgezeit schutzlos den Schädlingen zum Opfer fällt, dann kann ein Sturm, ein Unwetter, wie sie regelmäßig vorkommen, vielen Bäumen den letzten Anstoß zum Umfallen geben. Nicht anders erklären sich die hohen Todeszahlen durch die „Spanische Grippe“.

Was begünstigt denn heute die Annahme, dass sich das gleiche Drama mit H5N1 ereignen wird? Sind es die Massen der neuen Armen, Verlierer der Globalisierung in Afrika, Amerika und Asien, die bedroht sind? Das Elend in den Großstadtslums weltweit ist bedrückend. Sind es die immungeschwächten, übermedikalisierten und überimpften Europäer, Japaner und Nordamerikaner, die potenziell gefährdet sind? Oder planen hier Pharmafirmen und Politiker ihren nächsten Coup? Das H5N1 – Virus ist seit 1984 bekannt und wohl schon länger existent. Nichts von dem Prophezeiten ist bisher eingetreten. Wie sollte auch eine Epidemie entstehen, wenn die erkrankten Tiere und Menschen so schnell versterben? Es bräuchte mehr Zeit und Latenz des Virus, um Ausbreitung zu ermöglichen. Es gibt so viele Ungereimtheiten in der Theorie der angedachten Pandemie, dass man wieder mehr die wirtschaftlichen und politischen Interessen als Motor dieser köchelnden Angelegenheit annehmen muss. Die Geheimnistuerei um die Virusanalysen machen skeptisch. Die Organisation der weltweiten Aktionen und Laboranalysen gehen vom CDC (Center of Disease Control) aus, welches seinen Sitz im US-Verteidigungsministerium, im Pentagon, hat.

Grundlage für die Freiwilligkeit von Impfungen ist die aktuelle geringe Gefahrenlage für die Entwicklung von Seuchen. In einer gut genährten, überversorgten Gesellschaft fehlt der Boden für das Vordringen von Seuchen, auch wenn diese vor der Tür angekommen sein können wie die Diphtherie in Russland oder die Tuberkulose außerhalb Europas. Erfolgreiche Schul- und Ausbildungskonzepte, Aufklärungen und Informationssysteme können Krankheitsgefahren wie zum Beispiel durch AIDS, Hepatitis B, SARS oder H5N1, allesamt neuzeitliche Virusinfektionen, wirksam einschränken helfen. Übertragungs- und Ausbreitungsgefahren von Seuchen lassen sich durch Aufklärung, Erziehung, durch besondere Verhaltensregeln und schließlich durch Maßnahmen des Eingrenzens der Infektionsherde oder durch Reisebeschränkungen reduzieren.

Zuletzt zählt der Gesundheitszustand jedes einzelnen Bürgers. Es ist eher davon auszugehen, dass planmäßig geimpfte Personen bei jeder neuen Seuche krankheitsanfälliger und komplikationsgefährdeter sind als Menschen, die mit Eigenverantwortung absichtlich auf jede Impfung verzichtet haben und über viele Jahre ihr Lebenskonzept hin zu mehr Selbstverantwortung verändert haben. Das zeigen die Biografien solcher Personen in eindrücklicher Weise.

2. Günstige Lebensbedingungen

Für den Nichtgeimpften sind die Vorteile vor Ort und in seinem Land wesentlich: Wohlstand, Friedenszeit, Bildung, Information und ein soziales Netz, das jederzeit weitreichende Hilfestellungen geben kann.

Wir haben hier in Zentraleuropa mit der Gründung der Europäischen Union die Vorraussetzung für sehr günstige Entwicklungen geschaffen: Annäherung der verschiedenen Nationen, Ausgleich von Unstimmigkeiten als friedensstiftende Maßnahmen, Rückgang des Nationalismus, Güteraustausch und allgemein wachsender Wohlstand. All dies wird jedem in die EU nachfolgenden Land ermöglicht wird. Das hat unmittelbare Folgen für die Gesundheitslage in diesen Ländern, denn mit dem Wohlstand gehen die Seuchen und chronische Infektionskrankheiten wie die Tuberkulose zurück. Das ist nicht das Verdienst irgendwelcher Impfungen, aber diese benötigen wir nun immer weniger.

Neue Seuchen, die Allergiekrankheiten, die unbestimmten Schädigungen und Empfindlichkeiten des Abwehrsystems, breiten sich nun aus. Gegen diese helfen Impfungen nicht, bieten keinerlei Vorteil. Vielmehr müssen wir die Impfungen selbst anschuldigen, erheblichen Anteil zu diesem Wandel der Krankheiten beigetragen zu haben. Daher ist die Zeit reif, die Impfstrategie zu verlassen. Schließlich müssen wir einsehen, dass wir gegen die neuen fremden Seuchen von bekannten fieberhaften Infektionskrankheiten wie Masern wieder profitieren können.

Sollten sich diese aktuellen und anhaltend guten Lebensbedingungen wieder verschlechtern, wird man weitersehen müssen. Heute jedoch und auf absehbare Zeit können die aktuellen Vorteile genutzt werden, Kinder und ebenso Erwachsene in ihrer Entwicklung von den unumkehrbaren Injektionshandicaps freizuhalten!

Mit der Verbesserung des Lebensstandards nehmen der Konsum und die Umweltverschmutzung zu. Das betrifft im besonderen Maße die Großstädte, die dem wachsenden Autoverkehr ausgeliefert sind. Was sich bei uns mit Staubfiltern und Fahrverboten im Innenstadtbereich regeln lässt, misslingt in den vielen Megacitys. Hier sind gravierende Luftverschmutzungen für die zunehmenden Atemwegserkrankungen verantwortlich. Die weltweite Diskussion um und das Bewusstsein für die Klimakatastrophe wachsen. Die daraus resultierenden weiteren Gesundheitsgefahren steigern den Potenzierungseffekt nachteilhaft. In Europa ist die Lage noch recht gut überblickbar und günstig. Auch das ist ein Vorteil, der durch die europäische Vereinigung gefördert wird, indem Maßnahmen konzentriert werden können.

3. Wirtschaftliche Bedeutung

Impfungen sind für die überwiegend in den Wohlstandsstaaten angesiedelten Pharmafirmen attraktive Zukunftsprojekte. Ausgehend von den Impfungen gegen Erreger werden unzählige Neuentwicklungen bereits geprüft oder geplant sowohl gegen Antigene (Eiweißstrukturen) verschiedenster nichtinfektiöser Krankheiten als auch gegen verschiedene Krebsarten, Autoimmunkrankheiten, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und viele weitere. Vorteilhaft und wichtig ist den Firmen ein gutes Image der Impfungen. Dann relativieren sich die Ausgaben, denn Vorsorge und gezielte Therapie dürfen etwas kosten, wenn sie denn erfolgreich Krankheiten und Begleitkosten vermeiden helfen. Hier kann die geistige, forschende Kapazität der hochentwickelten Industriestaaten zum Zuge kommen, denn viele dieser Länder haben wenig Rohstoffe und für industrielle Fertigungen ein zu hohes Lohnniveau. Leisten können sich diese angekündigten Weiterentwicklungen von Impfungen nur noch wohlhabende Gesellschaften. Die Kosten sprengen aber auch hier absehbar die bisherigen sozialen Netze und fördern damit direkt die Zwei-Klassen-Medizin.

Aus den Erfahrungen von 100 Jahren Impfen und den Veränderungen der Gesundheit in den Impfstaaten mit der Zunahme von Entzündungen, Infekten, Allergien, Rheuma, Bluthochdruck (mit den Folgen von Herzinfarkt und Hirnschlag) und Krebs kann man nüchtern festhalten, dass hier etwas wie gut geschmiert läuft: Impfungen machen krank, führen zu mehr Arzneikonsum, fördern chronische Erkrankungen, halten die Nachfrage nach innovativen Pharmapräparaten aufrecht und befriedigen rundum die forschende Pharma, die Wirtschaft um die Volksfürsorge, die Ärzteschaft, die Politiker als Lobbyisten, die Medien, die mit großen Anzeigen partizipieren und die Krankenkassen, die zwar die Beiträge erhöhen müssen, aber einen erheblichen Bedeutungszuwachs in diesen Gesellschaften erlangt haben und bereits 10 % der Beiträge für ihren eigenen Verwaltungsapparat verschlingen.

Wenn hier jemand meint, sich eine eigene Gesundheit ohne Impfungen leisten zu wollen, dann gibt es genügend Argumente und Druckmöglichkeiten, diese Menschen zu diskriminieren, sie als Abenteurer mit „Harikiriabsichten“ zu verunglimpfen, sie in eine antisoziale Ecke zu schieben, sie erfolgreich zu isolieren, sodass die Masse davon unbeeindruckt bleibt. Schließlich werden die Medien erfolgreich eingespannt, Volkes Zorn gegen diese renitenten Einzelgänger zu entfachen. Das müssen Ungeimpfte wissen. Sie sollten sich Gleichgesinnten und Bewegungen wie EFI oder Aegis (siehe hier Adressen am Schluss) zur Unterstützung anschließen. Es sind Ihr Verhalten und Ihre Positionen im Umgang mit Vertretern unserer Gesundheitseinrichtungen vorab immer gut zu überlegen, um nicht erpressbar und nachgiebig zu werden.

Von Zeit zu Zeit werden Szenarien von Bedrohungen durch Infektionskrankheiten aufgetischt, die immer wieder selbstredend den Ruf nach Impfungen auslösen und stärken sollen. Ob es die Pocken, die SARS-Infektion, die FSME, Vogelgrippe oder die Maul- und Klauenseuche ist - die Bilder der Seuchenbekämpfung für die Fernsehgemeinde wirken ähnlich wie die Bilder von Kriegsschauplätzen oder von den Wirkstätten des Terrorismus: Alles das ist beste Propaganda pro Impfen, pro Waffenkäufe und pro Einschränkung der Bürgerrechte. Diesem Druck zu widerstehen, wird zunehmend schwerer. Es braucht heute einige Kreativität und Aufmerksamkeit, um sich diesen Angriffen zu entziehen. Aber es lohnt sich!

4. Die Nachhaltigkeit der Impfungen

Für das langfristige Überleben der Menschen auf diesem Kontinent sind die Fragen der Nachhaltigkeit aller menschlichen Errungenschaften auf die Umwelt streng zu prüfen, um nicht eines Tages mit bösen Überraschungen für unser Wohlergehen konfrontiert zu werden. Wir sind es den nachfolgenden Generationen schuldig! Das berührt auch die Impfungen, denn die Injektionen verändern die Gene, belasten die Nachkommen.

Die Impfprogramme werden kontinuierlich ausgebaut und jedem Bürger aufgedrängt. Die Ausweitungen des Impfthemas auf die Vorbeugung bedeutender Zivilisationskrankheiten wird den Sinn und Unsinn dieser Geschäftsidee der Pharmakonzerne und damit die gesamte Impfdiskussion hoffentlich erheblich verschärfen. Reparatur ist geschäftlich interessanter als konsequente frühe Gesunderhaltung. Denn es ist ebenso klar, dass andere Konzepte nicht entworfen werden, die das Entstehen dieser Zivilisationskrankheiten im Lebensbeginn verhindern können. Schon heute fehlen die Studien, die aufzeigen könnten, wie gerade durch Impfungen die Zivilisationskrankheiten vorangetrieben werden. Warum sollte man sich heute auch diesen Markt verderben?

Es interessiert nicht den Arbeitgeber einer Klinik, mit welchen Schäden die Angestellten belastet sind, nachdem die vorgeschriebene Hepatitis B – Impfserie erfolgt ist. Hauptsache ist, dass der Nachweis erbracht wurde.

Jeder Chirurg kümmert sich pflichtgemäß bei Unfallpatienten um die Tetanusimpfung. Doch wie geht für die Betroffenen das Leben weiter? Die veränderte Gesundheitslage kann in der Folgezeit schon längst bewältigt geglaubte Leiden wie den Heuschnupfen oder Ekzeme wieder hervorbringen. Das könne keinesfalls der Impfung angelastet werden, wird dann der knappe aber bestimmte Kommentar sein, auch wenn niemand das beweisen kann.

Was wissen wir heute über die Wurzeln und Ursachen der vielen chronischen Krankheiten unserer Zeit? Welche Rolle spielen dabei die Impfungen? Es wird höchste Zeit, dass entschieden mehr über die Nachhaltigkeit der Impfungen geforscht wird. Wenn wir schon nicht klären können, was nach einer Injektion im Menschen passiert und verändert wird, so wird es dringend notwendig, in jeder Langzeitstudie den Einfluss von Impfungen mit zu prüfen. Bis heute begnügen sich die für die Impfverbreitung Verantwortlichen, die wirtschaftlichen Belange über die notwendige wissenschaftliche Forschungsarbeit zu stellen. Ein Impfstoffhersteller muss belegen, dass seine Entwicklung einen Nutzen habe. Über den Schaden wird nur halbherzig geforscht. Den trägt in deutschsprachigen Ländern schließlich der Steuerzahler. Die Betroffenen leiden in der Regel ohne öffentliche Anerkennung.

Man muss es sich immer wieder vor Augen halten: Systematisch wird die Durchimpfung einer ganzen Gesellschaft vorangetrieben, und von den Verantwortlichen wird nichts unternommen, mit Langzeitstudien die Nachhaltigkeit dieser Eingriffe in die Gesundheit der Bürger zu klären!

VI. Impfstoffe

Noch sind die Impfpräparate „schlecht“! Bei allem Bemühen der Hersteller sind bis heute keine Befreiungen der Impfungen von unnötigem Ballast wie Aluminiumsalze, Konservierungsstoffe, Verunreinigungen von Züchtungsmedien und anderen Zusätzen möglich. Alle diese „Additive“ werden mit den Wiederholungen dem Abwehrsystem erneut eingespritzt, steigern die Empfindlichkeit und werden somit zu einem Ereignis der Allergisierung. Es ist völlig unverständlich, warum Impfbefürworter das Allergierisiko durch Impfungen grundsätzlich ablehnen und ignorieren. Zur Sicherung des Beweises müssen dringend echte Studien zwischen Geimpften und absolut Ungeimpften durchgeführt werden. Ich bin sicher, es wird dann deutlich werden, welche „Verwirrung“ die Impfungen in zuvor gesunden Menschen anrichten.

Unterschieden werden muss zwischen den Allergieformen:

1 Reaktionen auf Bestandsteile der Impfpräparate. Das sind die Vollantigene: Eiweiß der Züchtungsmedien wie Hühnerei, die Impfantigene, Thiomersal und auch Aluminium.

2 Reaktionen auf andere Substanzen, die nicht im Impfpräparat vorhanden sind, aber zu denen der Impfling in der Folgezeit Kontakt bekommt oder bereits hat und nun in erhöhtem Maße sensibel wird.

3 Man übersehe niemals den oben (in IV.3.) erwähnten Potenzierungseffekt in dieser Lage, wenn der Impfling bereits unter anderen ungünstigen Einflüssen steht und durch die Impfung provoziert wird. Das erträgliche Maß kann voll sein und die Überstimulation in Allergiereaktionen, Histaminausschüttungen, als Nesselfieber, Nahrungsallergie, Hautreaktionen oder als Asthma bronchiale deutlich werden.

4 Reaktionen, wie sie heute in den vielfältigen Spielarten allergischen Erkrankens bekannt sind. Das sind bei Erwachsenen häufig die Immunvaskulitiden (Immunkomplexe, die an der Gefäßwand Reaktionen auslösen, die Gefäße und dazugehörigen Organsysteme schädigen) und die zirkulierenden Antikörper gegen körpereigenes Material (Autoantikörper, Autoimmunkrankheiten). Es ist alles nicht voraussehbar, scheint aber mit den organischen Anforderungen der jeweiligen Lebensphase zu tun zu haben. Bei kräftemäßig sehr beanspruchten Frauen mit Schwangerschaften und Stillzeiten häufen sich auffällig die Autoimmunthyreoitiden (die Zerstörung der Schilddrüse durch gegen sich selbst gerichtete Antikörper), das sind allergisch bedingte, autoaggressive Entzündungen und Zerstörungen dieses Organs. Dieses Erkrankungsrisiko wird durch die hohe Energiebelastung und durch die Routine-Jodverordnungen ungünstig gefördert (siehe auch in 18).

5 Mit jeder Wiederholung von Impfungen wird das Allergierisiko in Wechselwirkung mit den zeitgleich einwirkenden allgemeinen Fremdkontakten gesteigert. Daher ist eine Unterbrechung des Impfens sofort nach einer übermäßigen Reaktion (wie Entzündungen, Lähmungen, Krampfanfälle, Schmerzen, Allergieschübe oder Wesensveränderungen) auf eine gedankenlos angenommene Spritze geboten. Wenn eine Impfung Qualität hätte, müsste ohnehin eine Injektion ausreichen. Die Wiederholungen steigern lediglich das Allergierisiko.

Impfungen sollen Reaktionen in der Abwehr auslösen. Das erfolgt durch die reine Antigengabe in nicht ausreichender Weise. Aus diesem Grund werden den Präparaten sogenannte Immunverstärker zugesetzt, die anschließend Laborreaktionen mit Reagenzien ermöglichen, die ohne diese Zusätze nicht stattfinden würden. Dazu zählen Substanzen wie die Aluminiumsalze, die aber das Lymph- und Nervengewebe beschädigen. Der Bluff mit diesen Aktivierern wird deutlich, wenn trotz vereinbarungsgemäß günstigen Laborreaktionen als Beleg für einen Impfschutz später die Krankheit auftritt, gegen die geimpft wurde. Das eindrücklichste Beispiel ist hier die Tetanusimpfung.

Impfungen können als vorsorgende Maßnahme erst dann wieder ernsthaft diskutiert werden, wenn:

 keine Lebenderreger verabreicht werden

 nicht gespritzt, sondern oral über den Magen-Darm verabreicht werden und

 nicht wiederholt, sondern nur einmal gegeben zu werden braucht

 der Potenzierungseffekt beforscht wird

 und Ungeimpfte gegen Geimpfte in Dauerstudien verglichen werden, um Übersicht über die Nachhaltigkeit zu erlangen.

Es bleiben stets die ernsten Bedenken, unreife Säuglinge und Kinder bis 3 Lebensjahren so früh im Leben mit Krankheit absichtlich zu konfrontieren. Die Aussichten, essbare Impfungen in genmanipulierten Tomaten, Kartoffeln oder Bananen zu konsumieren, werden wieder getrübt durch die ungeklärten Langzeitauswirkungen dieser Gentechnik für den Menschen.

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Release date on Litres:
22 December 2023
Volume:
254 p. 8 illustrations
ISBN:
9783934048102
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