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Mit Bier kochen
Hopfen als Zutat vom Koch empfohlen
Dave Eidinger
Impressum
© / Copyright: 2020 Dave Eidinger
Lektorat, Korrektorat: Kerstin Eidinger, Ingolf Eidinger und Dietmar
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Layout und Cover Design von: Rica Cabrex
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
Einige Bierstile und Gattungen
Teige und Brote
Bierbrot
Bierspätzleteig
Bierteig
Honigschwarzbier-Brot
Bierpizzateig
Grundrezepte
Apfel Chutney mit Bierflavor
Bierkaviar
Biergelee
Biersemmelknödel
Bierkräuterkruste
Biernudeln
Bierbrot-Terrine
Brot-Terinetten
Gebeizter Lachs mit Rauchbier
Trockenfleisch mit Bierrauchflavor
Rauchbierbutter
Weizenschinkenbier-Mousse
Dips, Soßen und Marinaden
Bier-BBQ-Soße
Cheddar-Bier Dip
Bierhonigsenf-Sauerrahm
Biermayonnaise
Bierhollandaise
Biertomaten-Dip
Bierlack
Biersenf-Marinade
Dressing
Frenchbier-Dressing
Kartoffelbierspeck-Dressing
Russisches-Dressing mit Bierflavor
Suppen
Brotbock-Suppe
Kartoffelbierkäse-Suppe
Rauchbierspeck-Suppe
Schwarzbier-Suppe
Hauptgerichte
Apfelweizen-Fondue
Bierbraten
Bier-Dogs am Spieß
Biergulasch
Bierhackbraten mit Speck-Blauschimmelkäsefüllung
Bier Hänchen auf Dose
Bierkrustenbraten
Cheddarbier-Fondue
Fleischbier-Speck-Pizza
Geschmorte Honigbier-Rippchen
Hähnchenfingers im Schwarzbierteig
Helles Kristalweizen-Chili
Bierfrikassee
Kartoffelbiersalat mit Speck und Wiener
Käsemakkaroni mit Märzen
Knuspriger Zander in Bierkruste
Kurt-Style Forelle im Kräuterbiersud mit Schinken
Perldinkel-Risotto
Pulled-Bierschäufele
Ravioli mit Bierkäsefeigen-Füllung
Rinderbrust in Bier
Schweinebauch im Bierlack an Sesam
Slizzers mit Bierbeerensoße
Apfel-Bier-Spareribs
Dessert
Apfelringe im Bierteig
Bierbaumkuchen
Bieramisu
Bier Parfait
Bierrührkuchen
Braunbier-Cookies
Biskuitroulade mit Schwarzbiercremefüllung und karamellisiertem Speck
Weiße Mousse au Bier
Weizenbierkaiserschmarren
Schwarzbiermöhren-Kuchen
Winterbierauflauf
Vorwort
Seit 13 Jahren arbeite ich jetzt als Koch und bin dankbar für die vielen Erfahrungen
und Inspiration, die ich in dieser Zeit sammeln konnte.
Viele Jahre davon verbrachte ich in Gasthöfen, Restaurants, Hotels und Brauereigasthöfen. Und wie jeder sich denken kann, spielt Bier immer wieder eine Rolle in der Gastronomie.
Und nicht nur um es zu trinken.
So dacht ich mir irgendwann, dass es an der Zeit ist, die gesammelten Rezepte
und auch eigenen Kreationen niederzuschreiben,
was ich mit diesem Buch getan habe.
Ich möchte mich bei meiner Familie und Kochkollegen ganz herzlich bedanken,
die mir reichlich Antrieb gegeben haben.
Vielen Dank.
In Gedenken an meine beiden Opa.
Kurt Buseck und Rudolf Eidinger.
Ihr seid nie vergessen.
Einleitung
Zuerst gab es das Brot und dank dem kam es zum allerersten bierähnlichem Getränk. Ein durch Zufall vergorener Teig sorgte dafür, dass die Menschen das Glück hatten schon vor ca. 6000 Jahren Bier trinken zu können.
Natürlich war es unserem noch nicht ganz ähnlich, bestand es doch nur aus Wasser und Malz. Aber schon damals entwickelte man verschiedene Biersorten wie in der heutigen Zeit, die teils von Babylonien bis nach Ägypten exportiert und auch an anderen Orten verkauft und gebraut wurden.
Schon im Gilgamesch-Epos das ungefähr ca. 2000v.Chr. entstand, wurde das Bier erwähnt und zeigte auf diese Art, wie sehr es doch in der Kultur verankert war.
Interessant dabei ist, dass die Menschen von damals und wir heute, doch mehr kulturell miteinander gemeinsam hatten als man es vielleicht am Anfang denken mag.
Das Bier wie wir es heute kennen verdanken wir den Klosterbrauereien aus dem Mittelalter zu einem sehr großen Maße. Reisende erhielten am Klostertor ein frisch gebrautes Bier und auch in der Fastenzeit galt es als hervorragender Energielieferant.
Denn wer trinkt, bricht das Fasten nicht.
Dem bayerischen Herzog Wilhelm IV aber verdanken wir das am 23. April 1516 erlassenen Gesetz, dass nur noch Gerste, Wasser und Hopfen beim Brauen von Bier vorschrieb. Unser heutiges Reinheitsgebot auf dem viele Jahrhunderte Biertradition in Deutschland aufbauen, mit den reinsten und besten Bieren.
Vorher hatte man Bier auch nicht unbedingt mit Hopfen gebraut. Man verwendete Gagel, regionale Kräutermischungen oder andere Zutaten die dem Bier seinen Geschmack verliehen. Hopfen verdrängte somit im Laufe der Zeit die anderen Zutaten und wurde daraufhin ein fester Bestandteil des Bieres. Was auch gut war. Das Gesetz wurde nämlich nicht umsonst erlassen. Es kam vermehrt zu Rezepten die Tollkirschen, Bilsenkraut oder Stechapfelsamen enthielten und zu psychedelischen Nebenwirkungen führten. Man konnte auf diese Weise das Problem mit den fragwürdigen Zutaten im Keim ersticken und ein qualitativ hochwertiges und sicheres Bier gewährleisten.
Zu der damaligen Zeit wusste man auch noch nicht, dass es noch eine weitere Zutat gibt, die beim Brauen von Bier von großer Bedeutung ist. Und zwar ist das die Hefe. Sie spielte schon immer eine große Rolle beim Brauen, doch niemand wusste davon. Erst Louis Pasteur fand ca. 1860 heraus, dass die Mikroorganismen für die Umwandlung des Malzzuckers im Alkohol und Kohlensäure verantwortlich sind und dass es zwei unterschiedliche Hefearten gibt, ober- und untergärige. Einfach ausgedrückt sinkt die untergärige Hefe gegen Ende des Gärungsprozesses zu Boden, obergärige steigt wegen ihrer größeren Zelloberfläche nach oben auf. Dies führt zu verschiedenen Bierstilen und unterschiedlichen Geschmäckern.
Dank der heutigen Technik und dem damit verbundenen Wissen, ist das Bierbrauen so effizient geworden wie noch nie und ermöglicht uns das Probieren und Genießen so vieler verschiedener wunderbarer Biersorten. Als Koch bin ich darüber froh eine so große Auswahl an Bieren zu haben, die immer wieder eine neue Geschmackskombination ermöglichen und mit den verschiedensten Zutaten zu den interessantesten Ergebnissen und unterschiedlichsten Geschmäckern führen.
Einige Bierstile und Gattungen
Altbier
ist ein obergärig gebrautes Bier, welches am Niederrhein und Düsseldorf den meisten Anklang findet. Das dunkelbernsteinfarbene Aussehen und der herb-malzige gar nussige Geschmack verleiht dem Altbier seinen Charakter.
Der Stammwürzegehalt liegt bei 11-12% und der Alkoholgehalt zwischen 4-5%.
Ale
wurden früher ungehopfte Biere bezeichnet. Inzwischen verwendet man den Begriff Ale auf den britischen Inseln aber auch gleichbedeutend mit dem Wort Bier.
Es ist ein obergäriges Bier, welches in hellen und dunklen Varianten gebraut wird und von malzig-süß bis leicht bitter erhältlich ist.
Die Stammwürze liegt zwischen 7-16% und der Alkoholgehalt bei 3-10%.
Berliner Weiße
wie der Name schon sagt, kommt aus der Hauptstadt Berlin und nur dort gebraute Biere dürfen auch so bezeichnet werden. Es ist ein obergäriges Weizenbier, das noch mit Milchsäurebakterien vergoren wird. Man zählt es zu den Schankbieren und ist erfrischend, leicht und sauer. Selbst von Napoleons Truppen wurde es damals als „Champagner des Nordens“ bezeichnet.
Der Stammwürzegehalt ist sehr gering bei 7-8% und der Alkoholgehalt liegt in der Regel bei ca. 2-4%.
Bockbier
hat seinen Ursprung in der Hansestadt Einbeck und ist ein obergäriges oder untergäriges Bier mit einem Stammwürzegehalt von 16% definiert und ab 18 % darf es als Doppelbock bezeichnet werden. Es ist sehr Malz betont, meist mit einer gewissen Karamell süße und ist in hellen und dunklen Varianten erhältlich.
Das Bockbier weist einen Alkoholgehalt von 6-8% und das Doppelbock von 7-10% auf.
Export
wurde zum Exportieren in ferne Städte und Länder kreiert. Man hat es aber auch sehr gerne regional vor Ort getrunken. Es ist ein untergäriges Bier.
Es wurde stärker eingebraut und ist somit etwas herber und bitterer im Geschmack.
Zudem kann man es in hellen und dunklen Varianten vorfinden.
Der Stammwürzegehalt liegt bei 12-14% und der Alkoholgehalt bei etwas über 5%.
Helles
wird vor allem in Süddeutschland aber auch in Westdeutschland und Österreich gern getrunken. In Österreich bezeichnet man es unterdessen als Märzen ist aber dasselbe wie bei uns ein Helles. Geschichtlich gesehen war es die bayrische Lösung sich darauf gegen die Pilsener Brauereien behaupten zu können.
Dieses untergärige Bier weist weniger Hopfen auf und mehr Getreide, was es malziger gar mild und süffig macht.
Der Stammwürzegehalt liegt bei 11-13% und der Alkoholgehalt bei 4,5-5,5%.
Kölsch
dürfen nur Brauereien aus Köln und dem Kölner Brauereiverband brauen. Man sagt, dass die Brauer sich schon im Mittelalter zu einem Verbund zusammengeschlossen haben sollen. Zudem ist es eine von der EU Geschütze regionale Spezialität.
Das obergärig gebraute Kölsch hat einen malzigen, mild hopfigen gar leicht fruchtigen Geschmack und hat eine Stammwürze von etwas über 11%.
Der Alkoholgehalt liegt zwischen einem Wert von 4-5%.
Märzen
wurde vor dem Sommerbrauverbot im März als es damals noch keine Kältemaschinen gab gebraut. Die längere Haltbarkeit wurde mit einer höheren Hopfung, Stammwürze und dem damit auch höheren Alkoholgehalt erreicht. Es ist ein untergäriges helles stärkeres Vollbier welches malziger und hopfenbetonter ist.
Die Stammwürze liegt zwischen 13-15% und der Alkoholgehalt bei etwa 5-6%.
Pils
ist ein untergäriges helles Bier und nach der damals böhmischen, heute tschechischen Stadt Pilsen benannt. Es basiert auf der bayrischen Brauart die vor allem auf dem schonend gedarrten und daher sehr hellen Malz beruhte. Im 19. Jahrhundert wurde nämlich der bayrische Braumeister Josef Groll nach Böhmen berufen um dort in Pilsen ein gutes Bier zu brauen. Es ist golden, klar und hopfig im Geschmack und eindeutig einer der populärsten Bierstile aus Deutschland.
Hat eine Stammwürze von unter 12,5% und einem Alkoholgehalt von 4-5%.
Rauchbier
war einst eher die Regel, da viele Brauereien zum Trocknen des Malzes noch auf Feuer zurückgreifen mussten, denn Sonne und Luft reichten nicht überall. Im Laufe der Zeit verzichteten viele Brauereien auf diese Technik, da es durch die Industrialisierung zu neuen Möglichkeiten der Trocknung gekommen war. Es wird mit gerauchtem Malz hergestellt und ist ein untergäriges Bier, welches natürlich eine rauchige Note hat und mittlerweile als Spezialität zählt.
Der Alkoholgehalt liegt zwischen 4-6%.
Schwarzbier
kam ursprünglich aus Thüringen und Sachsen, ist inzwischen aber eine weit verbreitete Biersorte. Wie der Name schon sagt, ist es ein sehr dunkles Bier welches früher obergärig, doch inzwischen hauptsächlich untergärig gebraut wird. Seine süßliche, malzige gar leicht kaffeeartige Note erhält es zum Großteil vom Röstmalz.
Die Stammwürze liegt über 11% und der Alkoholgehalt bei 4-5%.
Weizen
bezeichnet man die Biere, die mit einem hohen Anteil Weizenmalz hergestellt werden.
Sie werden meist obergärig gebraut und in zwei Hauptkategorien unterteilt. Das Kristallweizen welches nach der Gärung gefiltert wird und das Hefeweizen, welches mit der traditionellen Flaschengärung hergestellt wird, bei dem die Hefe darin bleibt.
Die Hefe verleiht dem Weizen oder auch Weißbier genannt seinen charakteristischen Geschmack, der meist in Richtung Banane und Nelke tendiert.
Die Stammwürze liegt in der Regel bei 11-14% und der Alkoholgehalt zwischen 4-5%.
Zwickel & Kellerbier
wird meist direkt nach dem Gärungsprozess frisch aus dem Fass getrunken, man kann also sagen frisch aus dem Keller. Es ist ein naturtrübes, ungefiltertes untergäriges Bier das schnell in der Reifung ist, dafür aber auch eine geringere Haltbarkeit aufweist.
Es enthält weniger Kohlensäure, mehr Trübstoffe und ist sehr süffig im Geschmack.
Hat eine Stammwürze von 11-15% und einen Alkoholgehalt von 4-5%.
Teige und Brote

Bierbrot
Vorbereitung 10 Min. / Backen 30 Min.
Zutaten
350 ml - Pils Bier
3 EL - Waldhonig
21 g - Frisch Hefe
500 g - Weizenmehl Typ 1050
250 g - Dinkelvollkornmehl
2 EL - Salz
1 TL - Backmalz
150 ml - Wasser warm
Die Zubereitung
Vermischt das Mehl und das Backmalz zusammen mit dem Salz in einer Schüssel.
Erwärmt nun leicht das Bier zusammen mit dem Honig und dem Wasser. Gebt die Hefe dazu und rührt das Ganze bis sich die Hefe aufgelöst hat.
Die warme Bier-Hefe Mischung in das Mehl geben und zu einem glatten Teig vermengen, den Ihr dann ca. 2 Stunden ruhen lasst.
Bemehlt eine Arbeitsfläche, auf der Ihr den Teig nochmals gut durchknetet und ihn dann zu einem oder zwei Laibe Brot formt. Schneidet diesen mit Längsschnitten oben ein und lasst den Laib nochmals eine halbe Stunde zugedeckt ruhen.
Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen und etwa 30-35 Minuten backen in der mittleren Schiene. Stellt eine Schale mit heißem Wasser auf den Boden des Ofens. Das dient dazu eine zu frühe Krustenbildung zu verhindern.
Noch ein kleiner Tipp von mir. Ihr könnt auch Speck, Zwiebeln oder Nüsse nach Belieben mit in den Teig geben. Lasst erst den Teig die 2 Stunden ruhen und mischt dann die Extrazutaten mit darunter.
Nährwerte - für 1 Scheibe
Kalorien - Kohlenhydrate - Eiweiß - Fett
104.7 kcal - 20.9g - 3.2g - 0.4g
Bierspätzleteig
Vorbereitung 20 Min. / Kochen 30 Min.
Zutaten
300 g - Weizenmehl Typ 405
150 ml - Bier Pils
3 - Eier
1 TL - Salz
Die Zubereitung
Für den Spätzleteig die Eier, Bier und Salz miteinander vermengen und nach für nach das Mehl unterheben.
Knetet den Teig von Hand bis er glatt ist und Blasen wirft. Der Spätzleteig sollte fest und doch fließend sein.
Stellt einen Topf mit Salzwasser auf und bringt ihn zum Kochen. (Man kann auch hier etwas Bier in das Wasser geben)
Schabt den Teig in das kochende Wasser und wartet bis die Spätzle oben schwimmen und wieder anfangen zu kochen. Jetzt die Spätzle herausnehmen und unter kaltem Wasser den Garprozess stoppen.
Nun sind die Bierspätzle fertig und Ihr könnt sie in einer Pfanne mit Butter anbraten.
Nährwerte - für 1 Portion 200g
Kalorien - Kohlenhydrate - Eiweiß - Fett
431.3 kcal - 74.3 g - 15.0 g - 6.2 g
Bierteig
Vorbereitung 15 Min. / Zubereitung 5 Min.
Zutaten
250 g - Mehl Typ 405
100 ml - Bier Pils
50 ml - Milch
2 - Eier
1 EL - Öl
2 Prisen - Salz
1 Prise - Zucker
Die Zubereitung
Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Mehl, Bier, Milch, Öl, Salz und Zucker vermengen.
Schlagt das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee auf und hebt diesen vorsichtig unter den Bierteig.
Jetzt könnt Ihr den Bierteig für alles Mögliche verwenden.
Für Fisch, Schnitzel, Würstchen oder Ihr probiert mal was ganz anderes aus und backt ein Schokoriegel Eurer Wahl im Bierteig aus.
Wendet alles vorher in Mehl, damit der Teig besser haften bleibt.
Nährwerte für 50 g
Kalorien - Kohlenhydrate - Eiweiß - Fett
114.6 kcal - 18.4 g - 3.6 g - 2.5 g
Honigschwarzbier-Brot
Vorbereitung 5 Min. / Backen 45 Min.
Zutaten
300 g - Selbstauflaufmehl
300 ml - Schwarzbier
1 EL - Zucker
200 ml - Honig
1 EL - Salz
Die Zubereitung
Ofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Zucker, Salz und Mehl in einer großen Schüssel vermischen und Bier und Honig unterrühren, bis alles eine homogene Masse gebildet hat.
Eine Brotpfanne oder Auflaufform nehmen und den Teig hineingeben.
In den Ofen stellen und bei 180°C etwa 45 Minuten backen.
Einen Zahnstocher hineinstecken und wenn er sauber herauskommt ist es fertig.
Nährwerte - für 1 Scheibe
Kalorien - Kohlenhydrate - Eiweiß - Fett
163.0 kcal - 35.0 g - 3.0 g - 0.0 g
Bierpizzateig
Vorbereitung 25 Min.
Zutaten
450 g - Weizenmehl Typ 405 oder Pizzamehl Typ 00
50 g - Hartweizengrieß
100 ml - Wasser
150 ml - Weizenbier
15 g - Salz
15 g - Frischhefe
5 g - Backmalz
1 EL - Olivenöl
Die Zubereitung
Das Wasser mit dem Bier zusammen aufwärmen und die Hefe darin auflösen.
Das Mehl mit dem Grieß, Backmalz und Salz vermischen und darin eine Mulde bilden.
Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10min quellen lassen.
Anschließend knetet den Teig 10 Minuten lang bis er schön gleichmäßig ist, natürlich könnt Ihr das auch durch eine Küchenmaschine machen lassen.
Den Teig bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen und mit einem Tuch abdecken.
Am nächsten Tag den Teig rausholen und formt daraus Faustgroße Bälle, die dann nochmals 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen und fertig ist der Teig.
Nährwerte - für 1 Portion 200g
Kalorien - Kohlenhydrate - Eiweiß - Fett
550.2 kcal - 103.3 g - 15.6 g - 5.4 g
Grundrezepte

Apfel Chutney mit Bierflavor
Vorbereitung 15-20 Min. / Kochen 30 Min.
Zutaten
1 kg - Äpfel
2 - Schalotten
1 EL - Öl
225 ml - Weissweinessig
100 ml - Bier Export
250 g - Rohrzucker
20 g - Ingwer
1 - Chilischoten
1 TL - Salz
1 EL - Senfkörner
1 TL - Rosmarin
100 g - Cranberry
1 Prise - Pfeffer
Die Zubereitung
Die Äpfel schälen und in Würfel schneiden.
Schalotten, Ingwer und Chilischoten ebenfalls in kleine Würfel scheiden.
Anschließend einen ausreichend großen Topf auf den Herd stellen und die Schalotten mit dem Öl anschwitzen. Jetzt die Äpfel hinzugeben und das Ganze mit dem Weißweinessig ablöschen.
Fügt jetzt die restlichen Zutaten hinzu und gebt zum Schluss noch das Exportbier mit hinein für den Bierflavor.
Bei schwacher Hitze ca. ½ Stunde einkochen lassen bis es eingedickt ist.
Gegebenenfalls nochmal abschmecken und schauen, ob Ihr noch etwas mehr Schärfe oder Süße drangeben wollt.
Das heiße Chutney in saubere Einweckgläser füllen und verschliessen.
Nährwerte - für 1 Portion 50 g
Kalorien - Kohlenhydrate - Eiweiß - Fett
61.4 kcal - 13.5 g - 0.3 g - 0.5 g
Bierkaviar
Vorbereitung 30 Min. / Zubereitung 15 Min.
Zutaten
500 ml - Bier Pils oder Radler
5 Blatt - Gelatine a 3,3g pro Blatt
1 L - Rapsöl
Die Zubereitung
Das Bier in den Topf geben und auf schwacher Hitze köcheln lassen. Auf etwa 400ml ein Reduzieren. Die Kohlensäure soll zum Teil aus dem Bier dabei entweichen.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen für 5-10 Minuten.
Stellt in der Zwischenzeit eine Schüssel mit etwa 1 Liter Öl in den Kühlschrank
Das Bier nach Belieben würzen oder süßen. Gewürze wie Zimt oder Anis nach Bedarf hinzugeben.
Ist das Bier einreduziert könnt ihr das Bier etwas abkühlen lassen und gebt die aufgeweichte Gelatine mit hinzu und rührt sie gut unter.
Jetzt das Ganze noch etwas runter kühlen bis es fast Zimmertemperatur hat und die Gelatine nicht mehr lange braucht bis sie anfängt wieder fest zu werden.
Das ist wichtig, denn in dem kalten Öl soll die Masse anfangen fest zu werden
Holt Euch eine Spritzflasche und füllt euer Gelatinebier hinein und nehmt das gekühlte Öl aus dem Kühlschrank.
Jetzt Tröpfchen mit der Spritzflasche in das Öl träufeln lassen und seht zu wie sie langsam runter sinken. Das ganze gut verteilen damit jede Perle genug Zeit hat im kalten Öl fest zu werden.
Anschließend nochmal in den Kühlschrank für 15 Minuten. Die Perlen mit einer Schaumkelle oder Sieb aus dem Öl holen und ordentlich mit kaltem Wasser abwaschen. Fertig!
Ihr könnt das Rezept auch mit Säften oder anderen Flüssigkeiten statt Bier verwenden.
Biergelee
Vorbereitung 5 Min. / Kochen 30 Min.
Zutaten
500 ml - Bier Export oder Weizen
250 ml - Apfelsaft
1 kg - Gelierzucker
1 Stk. - Zitrone Abrieb
1 EL - Vanillezucker
Die Zubereitung
Das Bier, Apfelsaft, Vanillezucker, Zitronenabrieb und den Gelierzucker in einen großen Topf geben, bei dem nicht gleich alles beim Hochschäumen überläuft.
Alles einmal aufkochen und danach bei niedriger Hitze weiter köcheln lassen.
Bleibt dabei in der Nähe und rührt das Ganze weiter um.
Sobald es nach etwa 5 Minuten anfängt zu gelieren und der Schaum weniger wird müsst ihr noch warten bis dieser fast wieder verschwunden ist, dann ist das Gelee fertig.
Macht eine Gelierprobe auf einem Teller und diese in den Kühlschrank.
Den restlich verbliebenen Schaum noch runternehmen. Wenn Ihr ein paar Minuten wartet, bildet sich eine Haut, wodurch das ganz leichter abgeht.
Das Ganze in Einweckgläser füllen und diese verschließen. Fertig.
Nährwerte - für 1 Portion 50 g
Kalorien - Kohlenhydrate - Eiweiß - Fett
126.3 kcal - 29.7 g - 0.1 g - 0.0 g
Biersemmelknödel
Vorbereitung 30 Min. / Kochen 15 Min.
Zutaten
500 g - Bierbrot oder einfache Brötchen vom Vortag
400 ml - Milch
50 g - Butter
1 - Zwiebel
3 - Eier
1 Prise - Muskat
1 Prise - Pfeffer
1 Bund - Petersilie
100 ml - Bier
- Salz, Semmelbrösel
Die Zubereitung
Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, das Bierbrot bzw. Semmel in dünne Scheiben oder Würfel schneiden und die Petersilie klein hacken.
Das Brot in eine ausreichend große Schüssel geben und einen Topf aufstellen, in dem Ihr die Zwiebeln anschwitzt. Gebt dazu die Butter hinein und lasst die Zwiebeln auf mittlerer Hitze schön glasig anschwitzen.
Jetzt die Milch dazugeben und einmal kurz aufkochen lassen. Gebt den Pfeffer, die Muskatnuss und eine Prise Salz dazu.
Gießt die Milch über das Brot oder die Semmel und lasst das ganze kurz quellen, danach könnt Ihr die Eier und die Petersilie dazugeben und das ganze ordentlich durchkneten und abschmecken.
Noch etwas Bier in die Masse geben, welche Sorte bleibt Euch überlassen. Bei Bedarf nochmal etwas mit den Semmelbröseln abbinden. Durch das Bierbrot sind es schon Bierknödel von daher ist das optional.
Stellt in der Zwischenzeit einen großen Topf mit Wasser auf und bringt ihn zum Kochen, mit etwas Salz und Bier darin kriegen die Bierknödel einen noch intensiveren Geschmack.
Dreht die Masse zu gleich großen Knödeln ab und gebt sie in das kochende Bierwasser bei mittlerer Hitze und lasst sie gar ziehen bis sie oben schwimmen, das ganze dauert ca. 15min.
Die Knödel noch herausholen und servieren.
Nährwerte - für 1 Portion 100 g
Kalorien - Kohlenhydrate - Eiweiß - Fett
155.0 kcal - 20.1 g - 4.7 g - 5.6 g
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