Read the book: «Optimisten leben besser»
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Halb voll oder halb leer?
Was den Optimisten auszeichnet
Wie das Denken unsere Gefühle beeinflusst
Bilder für das Unterbewusstsein
Alles ist anders – Perspektivenwechsel
Test: Sind Sie ein Optimist?
Tagesbeginn
Erste Gedanken prägen die Laune
Arbeit
Das Büro – ein Ort zum Wohlfühlen
Hochgebirge, Berge oder Hügel
Kollegen, Kollegen, Kollegen
Zukunftsangst – Zukunftschance
Haushalt
Wäsche, Staub und gute Laune
Bügelzeit – Freiheit für den Geist
Endlich Platz für Neues
Kochen
Schmeckt nicht – und jetzt?
Lust am Herd
Misslungener Kuchen – welche Freude!
Kinder
Wer erzieht wen?
Löcher im Bauch
Starke Persönlichkeiten
Finanzen
Alles im Griff
Die Energie des Geldes
Jeder kann reich sein
Ängste
Spinnen,Mäuse und andere Monster
Alles wird gut!
Furcht vor dem eigenen Mut
Wetter
Jeder Tropfen ein Genuss
Sommer, Sonne, gute Laune
Luftiges Vergnügen
Straßenverkehr
Der Trödler an sich
Stau und kein Ende
Achtung Vorfahrt!
Spät dran und doch zur rechten Zeit
Alltag
Stromausfall – Zeit für Romantik
Verflixte Technik
Kurzweil in der Warteschlange
Liebe
Keine Angst vor Macken
Raus aus dem alten Trott
Warum Bratkartoffeln glücklich machen
Freunde
Zeitfresser oder Energiespender?
Helfen und helfen lassen
Schwiegermutter
Der Name ist Programm
Die beste Oma der Welt
Offenheit, Liebe und Respekt
Gesundheit
Die Signale des Körpers verstehen
Musik – wirksames Hausmittel
Urlaub
Tapetenwechsel – gewusst wie
Der Gast am Nebentisch
Freizeit
Nichtstun bringt neue Kraft
Energie aus der Seele
Entspannung geht durch den Magen
Sport
Sieg über den inneren Schweinehund
Die richtige Drehzahl
Urlaub vom eigenen Ich
Schönheit
Wie innen, so außen
Elixier für gutes Aussehen
Niemand ist ohne Makel
Alter
Jungbrunnen Humor
Bewegung hält fit
Die Gene austricksen
Weniger Stress – weniger Falten
Nachtruhe
Dämonen bannen
Ein Ritual zelebrieren
Selbsterkenntnis
Probleme als Chance
Die Welt – ein großer Spiegel
Der Weg nach innen
Ausklang
Von der Leichtigkeit des Seins
Literatur
Impressum
Weitere E-Books im Programm
Belletristik
Sachbuch
Psychologie & Spiritualität
Birgit Kaltenthaler und Susanne Oswald
Optimisten leben besser
Energie aus der Seele
BC Publications
Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Welt dreht sich schnell, und ebenso schnell geraten wir in die unerbittlichen Mühlen des Alltags – ganz ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Dabei geht oft das innere und äußere Lächeln verloren, die Lebensfreude bleibt auf der Strecke.
Sind wir nicht wie Hamster im sich unermüdlich drehenden Laufrad des Lebens? Genau wie diese possierlichen Tiere bauen wir uns gerne ein Nest, wir horten Nahrung – und Güter – an, um es uns an nichts fehlen zu lassen. Aber im Gegensatz zu den kleinen Nagern sind wir Menschen keine Einzelgänger. Wir brauchen einander, um uns gegenseitig Wärme und Unterstützung zu geben, um uns aneinander zu reiben und daran schließlich zu wachsen. Jedoch gerade diese Auseinandersetzungen mit anderen sowie die alltäglichen Unbilden des Lebens sind es, die uns immer wieder verdrießen lassen und uns dazu hinreißen, alles durch eine dunkle Brille zu betrachten.
Vielleicht kennen Sie auch die ewigen Nörgeleien der Schwiegermutter, den ständigen Konkurrenzkampf mit Arbeitskollegen, die miese Laune, nur weil heute das Wetter schlecht ist, die Panik, dass der Geldbeutel nicht mehr richtig gefüllt wird oder die ewige Angst, dass der Zahn der Zeit auch ins eigene Gesicht tiefe Furchen graben könnte, so wie es bereits bei der alternden Nachbarin geschehen ist?
Und wenn schon. Nehmen Sie’s locker! Lassen Sie sich von uns durch dieses Buch an die Hand nehmen, wir wollen Sie verzaubern und entführen in die wunderbare Welt der guten Gedanken. Brechen Sie aus Ihrem täglichen Trott aus, lernen Sie, innezuhalten, und betrachten Sie Ihr Leben gleich jetzt aus einer völlig neuen Perspektive. So wird Ihr Alltag zu einer Quelle ungeahnter Kraft und Freude. Sie werden auf einmal die Leichtigkeit Ihres Daseins spüren und eine wesentlich bessere Lebensqualität erfahren. Machen Sie das Beste aus allem, gewinnen Sie jedem Menschen und jedem Geschehen etwas Gutes ab. Dies zu können ist ein Geschenk, das Sie sich ganz persönlich bereiten dürfen. Es kostet Sie fast nichts – nur ein Lächeln und ein paar positive Gedanken.
Gönnen Sie sich und Ihrem Umfeld kleine Veränderungen zum Guten hin, blicken Sie zuversichtlich nach vorne. Denn Optimisten haben es nun mal leichter, sie sind glücklicher und schwimmen stets gelassen ganz oben auf den oft tobenden Wellen des Daseins. Kurz: Optimisten leben besser!
Herzlichst Ihre
Birgit Kaltenthaler und Susanne Oswald
Halb voll oder halb leer?
Wie sehen Sie es: Ist Ihr Glas halb voll oder ist es halb leer?Na, wie lautet Ihre Antwort? Immerhin verdeutlicht diese Redewendung klar den kleinen aber feinen Unterschied zwischen dem Optimisten und dem Pessimisten.Natürlich sieht der Optimist sein Glas als halb voll an, während der Pessimist meint, es sei halb leer.
Für einen Kellner im Restaurant, der das Glas des Gastes immer wieder füllt, ist es »nur noch« halb voll, für den Gast allerdings ist es »schon wieder« halb leer. Ist der Kellner also der Optimist und der Gast der Pessimist? Nein, natürlich nicht! Das Beispiel zeigt lediglich, dass es stets auf die Perspektive ankommt, der Kellner betrachtet das Glas von einem anderen Standpunkt aus als der Gast.
Sogar die Wissenschaft ist dieser (Streit-)Frage nachgegangen. Die amerikanische Ärztin Susan Vaughan, mehrfach ausgezeichnete Dozentin für Psychiatrie an der amerikanischen Columbia University, hat in ihrem Buch »Halb leer? Halb voll? Die Wurzeln des Optimismus« anhand von Experimenten und Untersuchungen über hirnphysiologische Prozesse nachgewiesen, dass die Neigung zum Optimismus oder Pessimismus bereits auf frühen Kindheitserfahrungen wie dem Gefühl von Geborgenheit und Frustration basiert.
Das heißt aber nicht, liebe Leserinnen und Leser, dass bei Ihnen Hopfen und Malz verloren ist, wenn Ihr Weg in Kindertagen nicht nur von Rosen und schönen Erlebnissen gesäumt war. Natürlich können Sie sich zur Optimistin/zum Optimisten wandeln, falls Ihr Leben bislang ständig von negativem Denken überschattet wurde.
Denn Pessimismus und Optimismus, so die amerikanische Autorin, müssten kein Dauerzustand bleiben, sondern sie seien ein Prozess, in dessen Verlauf sich das Gehirn überlisten lasse. Stimmungen können also quasi von einer Moll- in eine Dur-Tonart umgewandelt werden. Falls Sie bisher oft dazu neigten, traurige Lieder und hauptsächlich die tiefen Töne zu summen, können Sie jetzt endlich damit beginnen, fröhliche Melodien in höheren Stimmlagen zu trällern.Wie das genau im Alltag in den verschiedensten Situationen gelingt, zeigt Ihnen dieses Buch. Und denken Sie immer daran, dass Sie selbst es in der Hand haben, die Dinge zu ändern. Oft reicht es schon, einen Schritt zur Seite zu machen und die Einstellung zu wechseln, damit aus einem Miesepeter ein Hans im Glück wird.
Was den Optimisten auszeichnet
Es ist die generell positive Grundeinstellung, die dem Optimisten zu eigen ist. Egal, welche Erfahrungen er in seinem Leben gemacht hat, ob er als Kind verlassen oder umhegt und verhätschelt wurde, ob sein Leben von Enttäuschungen oder Erfolgen geprägt ist, egal wie viele Niederlagen er einstecken musste, er ist dem Heute gegenüber aufgeschlossen und sieht der Zukunft freudig und mutig entgegen.Was auch immer geschieht, der Optimist hat die innere Überzeugung, dass es für etwas gut sein wird.
Natürlich erkennen wir nicht immer sofort den Sinn, der hinter einer unangenehmen Begebenheit oder einem schlimmen Ereignis steckt. Auch der Optimist weiß nicht in jeder Situation, wo sein Vorteil liegt, wo es ihn hinführen wird. Aber er hat das Vertrauen, dass sich alles zum Guten wendet. Diese Einstellung prägt sein Leben und sorgt für seine lebensbejahende, zuversichtliche Grundstimmung. Selbstverständlich beherrscht er auf der Klaviatur des Lebens auch die tiefen Töne, kennt er sehr wohl die Täler, die manchmal zu durchschreiten sind. Aber er blickt vom Tal aus zum Gipfel hinauf, um diesen dann langsam wieder zu erklimmen.Nicht etwa, dass er dauernd nur in höchsten Sphären schweben möchte, dass er ununterbrochen Engelsmelodien singt, nein, er hebt nicht ab, sondern er bleibt in der Realität. Er kann die Ups und Downs seines Daseins akzeptieren, er weiß, dass auf Regen irgendwann Sonnenschein folgt. Er besitzt die großartige Fähigkeit, Dissonanzen aufzulösen, in wohlklingende Akkorde umzuwandeln und daraus eine wunderschöne Melodie zu zaubern. Das Lebensmotto des Optimisten ist, Krisen als Chancen zu betrachten. So öffnet er glücklichen Wendungen und Wundern die Türen.
Wie das Denken unsere Gefühle beeinflusst
»Die Gedanken sind frei«, lautet die Anfangszeile eines bekannten deutschen Volksliedes aus dem 18. Jahrhundert. Vielleicht kennen Sie die Melodie? »Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen. Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!« Dieses Zitat ist nicht nur eine simple Feststellung, es wird heute oft verwendet, um auszudrücken, dass wir zwar äußeren Zwängen unterworfen sind, es aber dennoch in der Hand jedes Einzelnen liegt, stets seine geistige Unabhängigkeit zu wahren.
Eben diese Freiheit im Denken macht sich der Optimist zunutze, um in jeder Lebenssituation sein Gefühlsleben positiv zu beeinflussen. Tatsächlich ist es doch so, dass etwas dann Wirklichkeit wird, wenn wir es uns lange genug einreden. Für den Pessimisten stellt dies eine Falle dar, er stolpert über seine negativen Gedanken, die ihn seiner Lebensfreude berauben. Der Optimist hingegen vermag sich die Kraft seiner Gedanken zunutze zu machen und seine positiven Vorurteile zu pflegen. Er beherrscht die Kunst, die Kontrolle über seine inneren Gefühlsmonster zu erlangen und dadurch eine freudvolle Lebenseinstellung zu gewinnen.
Körper und Geist – eine Einheit
Aber nicht nur unser Denken, sondern auch unser Körper beeinflusst unsere Stimmung enorm.Haben Sie einmal schlechte Laune, dann lächeln Sie doch einfach! Probieren Sie es aus, Sie werden sehen, es funktioniert.Warum ist das so? Die Aktivierung der Lachmuskeln gibt dem Gehirn die Information »Ich habe gute Laune«. Das Gehirn gibt diese Information an das Unterbewusstsein weiter, und schon fühlen wir uns besser. Der Gute-Laune-Effekt verstärkt sich noch, wenn Sie Ihre Augen mitlächeln lassen.
Ein kleiner Versuch
Stecken Sie sich während der PC- oder Schreibtischarbeit einmal einen Stift in den Mund. Halten Sie den Stift mit den Lippen fest, so beeinflussen Sie Ihre Laune negativ.Wenn Sie auf diese Weise, mit dem Stift zwischen den Lippen, Briefe lesen, E-Mails abrufen und Sachverhalte beurteilen, werden diese von Ihnen – ob Sie es wollen oder nicht – eher negativ beurteilt.
Halten Sie den Stift jedoch mit Ihren Zähnen fest, werden die Lachmuskeln aktiviert, und Ihre Laune hebt sich zusehends. Sachverhalte, die Sie mit dieser Grundstimmung betrachten, erhalten nun ein eher positives Urteil.
Hierzu hat der Sozialpsychologe Fritz Strack, seit 1995 Inhaber eines Lehrstuhls an der Universität Würzburg und seit 2005 Präsident der »European Association of Experimental Social Psychology (EAESP)« vor ein paar Jahren Versuche durchgeführt. Dabei wurden den Probanden Stifte in den Mund gegeben und Cartoons vorgelegt. Wie witzig die Cartoons empfunden wurden, stand in engem Zusammenhang mit der Position der Stifte zwischen den Lippen oder den Zähnen.
Mimik lässt Gefühle entstehen
Auch dieses Beispiel zeigt, wie stark der Körper unsere Stimmung beeinflussen kann: Runzeln Sie einmal die Stirn, während Ihnen jemand einen Witz erzählt. Sie werden das Gesagte nicht so amüsant finden wie sonst, wenn Sie lachen und die Stirn nicht in Falten legen. Bei depressiven Menschen sind die Stirnmuskeln sogar immerfort angespannt, und wenn sich ihr Stimmungstief wieder bessert, wird auch ihr Gesicht oberhalb der Augen wieder glatter. Den Grund dafür erklärt Dr. Andreas Hennenlotter, Neuropsychologe am Münchner Klinikum Rechts der Isar: »Es gibt im Gehirn zwei starke Verbindungen zwischen Bereichen, die Empfindungen aus der Gesichtsmuskulatur abbilden und Bereichen, die für Gefühle zuständig sind.« Daher also kann eine gefühlte Mimik eine entsprechende Emotion entstehen lassen.
Auf dieser Tatsache basiert wohl auch die Fähigkeit des Menschen, sich in die Gefühlswelt einer anderen Person hineinzuversetzen, beispielsweise wenn man zusieht, wie sie lacht. »Man bekommt sozusagen ein Gespür dafür, wie sich der Gesichtsausdruck anfühlen würde«, so der Wissenschaftler. Allein wenn Sie sich mit fröhlichen Menschen umgeben, hebt das Ihre Laune, falls Sie einmal nicht »gut drauf« sind. Wahrscheinlich haben Sie das selbst schon des Öfteren erlebt.
Bilder für das Unterbewusstsein
Solange wir leben, ist unser Unterbewusstsein aktiv, immer und jederzeit, egal ob tagsüber oder nachts. Sie können mit Ihrem Unterbewusstsein in Kontakt treten, ihm Botschaften eingeben oder Informationen abholen. Haben Sie es schon einmal versucht? Es gibt ein paar einfache Hilfestellungen dafür:
Am leichtesten können Sie den Kontakt in der Entspannung herstellen. Hier helfen leise Musik, eine angenehme Atmosphäre und Ruhe. Nehmen Sie sich ganz bewusst eine Auszeit. In solchen Entspannungsphasen schöpfen Sie Kraft und tanken neue Energie.
Wichtig ist zu wissen, dass das Unterbewusstsein mit abstrakten Begriffen nichts anfangen kann. Es arbeitet mit Bildern. Sie können Ihre Botschaften als wörtliche Gedanken oder Gefühle eingeben, Ihr Unterbewusstsein sucht sich dann das dazu passende Bild. Oder Sie arbeiten direkt mit Bildern, indem Sie Fotos, Bilder oder die Realität anschauen und diese auf sich wirken und in sich arbeiten lassen.
So hat es zum Beispiel einen wohltuenden, harmonisierenden Effekt, wenn Sie sich auf eine Wiese setzen und über Ihre Augen dem Unterbewusstsein das Bild des grünen Grases zukommen lassen.
Das Unterbewusstsein ist zeitlos. Formulierungen mit »Ich werde …« sind deshalb nicht empfehlenswert. Es bleibt nämlich die Frage »Wann?« offen. Gehen Sie immer vom Ist-Zustand aus und formulieren Sie so, als hätten Sie das Gewünschte bereits erreicht. Ihr Unterbewusstsein wird seine Arbeit bei dieser Formulierung sofort aufnehmen und alles dafür tun, dass Sie zum Ziel gelangen.
Wenn Sie die Arbeitsweise Ihres Unterbewusstseins kennen, dann wird Ihnen schnell klar, wieso es immer wieder heißt: Das Unterbewusstsein kennt keine Verneinung. Diese Aussage trifft fast immer zu, mit einigen wenigen Ausnahmen. Betrachten wir das an folgendem Beispiel:
Eine Person möchte abnehmen und sagt sich selbst immer wieder: »Ich esse keine Schokolade.« Das Unterbewusstsein macht aus diesem Satz Bilder. Es kommt zu einer Vorstellung, nämlich der, dass die Person zur Schokolade greift und sie wieder zurücklegt. Das Unterbewusstsein erhält somit kein positives Bild zu dieser Suggestion. Die Schokolade bleibt unbewusst das Dauerthema, die Autosuggestion funktioniert nicht.
Viel Erfolg versprechender ist daher eine positive Formulierung, wie etwa »Ich esse viel Obst.« Dieses Bild prägt sich ein, das Unterbewusstsein erledigt seine Arbeit. Der erste Schritt zur Gewichtsreduktion ist gemacht. Natürlich kommen noch weitere Maßnahmen wie beispielsweise regelmäßige Bewegung hinzu. Aber das ist in Ordnung. Nähern Sie sich Ihrem Ziel Schritt für Schritt und vor allem mit Freude.
Andere Regel bei Raucherentwöhnung
Eine der wenigen Ausnahmen in puncto Verneinungsregel stellt das Abgewöhnen des Rauchens dar. Hierbei entwickelt das Unterbewusstsein positive Bilder. Der zukünftige Nichtraucher sieht sich selbst in rauchfreien Situationen, etwa spazieren gehen, am Strand stehen, frische Luft atmen, was auch immer. Die entstehenden Bilder sind natürlich persönlichkeitsbezogen. Der Satz »Ich bin Nichtraucher« funktioniert als Autosuggestion zur Rauchentwöhnung daher sehr gut.
So finden Sie die richtige Affirmation
Wenn Sie nicht ganz sicher sind, ob eine Formulierung geeignet ist, dann testen Sie deren Wirkung: Schließen Sie die Augen, sagen Sie sich Ihren Satz, Ihre Autosuggestion vor und fühlen Sie in sich hinein.Welches Bild entsteht?
Auf diese Weise können Sie für sich selbst die richtige Wahl treffen und lernen, auf Ihre Intuition zu hören. Das macht Freude und stärkt das Selbstbewusstsein.
Alles ist anders – Perspektivenwechsel
Manchmal sind wir betriebsblind. Wir sind so eingefahren in unseren Strukturen und Lebenspfaden, dass wir die Dinge nur noch aus einer einzigen Perspektive heraus betrachten. Dies sollten Sie ändern! Treten Sie einmal einen Schritt zurück und betrachten Sie Ihr Dasein mit etwas Abstand. Schon zeigen sich erste Veränderungen in der Wahrnehmung.
Die Norddeutschen pflegen zu sagen: »Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung.« Lassen Sie uns diese Alltagsweisheit auf unser Leben übertragen: »Es gibt nichts Negatives, nur die falsche Perspektive.« Genau darum geht es auf dem Weg zum Optimisten. Anfangs fällt man schnell in alte Verhaltensmuster zurück, aber je öfter man seinen Blickwinkel ändert und ein Problem, eine Hürde, von einer anderen Position aus betrachtet, desto fester wird der neue Ansatz in uns selbst verankert. Irgendwann ist die positive Betrachtung dann eine Selbstverständlichkeit.
Finden Sie eine positive Grundeinstellung
Alles erweist sich in irgendeiner Form als gut, auch wenn wir es manchmal nicht sofort erkennen und nicht wissen, wohin der Weg uns führt. Diese Überzeugung bringt Ihnen eine positive Grundeinstellung und mehr Spaß am Leben. In diesem Buch finden Sie eine Vielzahl von Gedanken und Anregungen, die Ihnen helfen, aus scheinbar negativen Situationen am Ende etwas Gutes zu machen. Denn nur Sie allein haben die Macht, sinnvolle Veränderungen in Ihr Leben zu bringen.
Eine kleine Übung
Setzen Sie sich einmal gemütlich in einen Sessel und betrachten Sie sich selbst in Ihrem Alltag.Welche sind Ihre persönlichen Negativfallen? Wo kam bisher der Pessimist in Ihnen durch (siehe Aufzählung)? Nun gehen Sie in Ihrer Fantasie in diese Situationen und stellen Sie sich vor, wie Sie Ihre Verhaltensmuster durchbrechen. Da, wo Sie sich früher geärgert haben, nehmen Sie jetzt eine positive Haltung ein.
Spüren Sie, wie sich allein schon durch die Vorstellung Ihre Laune verbessert?
Der Optimist – ein Mensch zum Pferde stehlen
Umgeben Sie sich so oft wie möglich mit Personen, die positiv denken und lassen Sie sich von ihnen beflügeln.
Daran erkennen Sie den Optimisten:
er hat strahlende Augen und lacht gerne
er ist ein großzügiger Mensch
er singt und pfeift fröhliche Melodien
er erfreut sich an den kleinen Dingen des Lebens
er genießt alles, was ihm und seinen Mitmenschen guttut
er ist fantasievoll und stets offen für Neues
er ist anregend, reißt sein Umfeld mit und inspiriert es mit seinem Enthusiasmus dazu, schöne Dinge zu tun und zu erleben
er meidet Orte, an denen er sich nicht wohlfühlt
er versucht, anderen das Leben zu erleichtern; er unterstützt seine Mitmenschen so gut er kann und bietet seine Hilfe an, falls notwendig
er kommt mit seinen Nachbarn gut aus
er ist ein geduldiger Zuhörer
er kennt die Werte der heutigen Zeit, beispielsweise Dankbarkeit, Mitgefühl, Verantwortung, Gerechtigkeit, Teamgeist, Ehrlichkeit und lebt nach ihnen
er trauert nicht der Vergangenheit nach, sondern er genießt das Jetzt und freut sich auf die Zukunft
er nörgelt nicht ständig herum, will andere nicht erziehen; seine Kritiken sind konstruktiv
er steht mit beiden Beinen im Leben und bereichert sich nicht auf Kosten anderer
er legt in fast jeder Situation Gelassenheit an den Tag
er tritt gerne in Kommunikation mit anderen Menschen und erfreut sich daran
er vermag alte Gewohnheiten abzulegen und neuen, besseren Platz zu machen
er sieht in Krisen große Chancen
er glaubt an eine positive Zukunft
Der Pessimist – ein Miesmacher mit Vorurteilen
Verzichten Sie möglichst auf die Gesellschaft von Negativdenkern, denn sie rauben Ihnen Ihre Energie.
Daran erkennen Sie den Pessimisten:
er lacht nur selten und läuft meist mit finsterem Gesicht durch die Welt
er nörgelt an allem herum und lässt an niemandem ein gutes Haar
er blickt nur selten über seinen eigenen Tellerrand hinaus und fühlt sich grundsätzlich von seinem Umfeld missverstanden
er zitiert Sprüche wie »Früher war alles besser« und glaubt nicht an das Gute im Menschen
er kann die Worte »Spaß« und »Freude« nicht genau definieren und sieht alles durch eine dunkle Brille
er findet in jeder Suppe ein Haar und lässt im Restaurant grundsätzlich das Essen wieder zurückgehen
er will andere stets eines Besseren belehren
er kennt Langeweile nur allzu gut, ist fantasielos und weiß grundsätzlich mit seiner Freizeit wenig anzufangen
er schimpft über Politiker, über Gott und die Welt
er redet mehr als dass er zuhört
er blickt sein Gegenüber nicht an, wenn dieses mit ihm spricht und kaut dabei Kaugummi oder schaut gelangweilt in der Gegend herum
er hat kaum Zeit für andere und findet sein Umfeld öde
Erfolge stimmen ihn misstrauisch, er sucht immer nach dem Haken
er glaubt, die Zukunft hält nur wenig Gutes für ihn bereit
Test: Sind Sie ein Optimist?
Finden Sie jetzt heraus, ob Sie selbst ein Optimist sind. Kreuzen Sie zu jeder Frage die für Sie passende Antwort an, zählen Sie die Punkte zusammen und lesen Sie dann die Auswertung.
1. Sie haben einen Familienausflug geplant, aber es regnet. Was tun Sie?
Ich mache den Ausflug wie beabsichtigt, auch wenn er nicht ganz so schön wird wie bei sonnigem Wetter. (4 Punkte)
Ich blase den Ausflug ab und habe schlechte Laune. (2 Punkte)
Ich greife zu Plan B, wir unternehmen einen Ausflug ganz anderer Art, bei dem das Wetter keine Rolle spielt (Erlebnisbad,Museum, Kino o. Ä.). (6 Punkte)
2. Sie treten einen neuen Job an. Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf?
Hoffentlich schaffe ich das überhaupt. Bestimmt habe ich Probleme, den Anforderungen gerecht zu werden. (2 Punkte)
Ich freue mich auf die Herausforderung und bin sicher, dass ich wundervolle Erfahrungen machen werde. (6 Punkte)
Irgendwie werde ich es schon meistern, auch wenn es nicht einfach wird. (4 Punkte)
3. Sie planen ein großes Fest und wollen für Ihre Gäste kochen. Wie fühlen Sie sich?
Ich ärgere mich über meine eigene Idee und würde es am liebsten rückgängig machen, weil es bestimmt schiefgeht. (2 Punkte)
Ich freue mich auf das Fest mitsamt der Vorbereitung und kann es kaum erwarten. (6 Punkte)
Ein wenig Nervenflattern habe ich schon, wenn ich daran denke. Aber ich hoffe, dass ich mich damit nicht übernommen habe. (4 Punkte)
4. Ihr Lieblingspulli kommt verfilzt aus der Waschmaschine. Was denken Sie?
Passiert ist eben passiert. Ich sage mir, bestimmt hat dieser Pulli nur Platz gemacht für einen schönen neuen, der mir demnächst in die Hände fällt. (6 Punkte)
Ich finde es schade, dass der Pullover nicht mehr zu gebrauchen ist, kann das Malheur aber leider nicht rückgängig machen. (4 Punkte)
Ich bin ärgerlich und stinksauer. (2 Punkte)
5. Sie fahren in den lange geplanten Urlaub. Das Zimmer ist jedoch bei Ihrer Ankunft nicht richtig sauber.Was tun Sie?
Ich teile der Dame an der Rezeption mit, dass mein Zimmer gründlich gereinigt werden muss. Dann ist das Thema für mich erledigt und ich freue mich auf den Urlaub. (6 Punkte)
Ich beiße in den sauren Apfel, einen Putzlappen anzufordern und reinige den Raum selbst. Die Urlaubsfreuden sind leicht getrübt. (4 Punkte)
Wütend beschwere ich mich beim Hotelbesitzer und drohe damit, die Unterkunft wieder zu verlassen. Der Ärger über den Schmutz lässt mich den ganzen Urlaub über nicht mehr los. (2 Punkte)
6. Im Spiegel entdecken Sie die ersten Fältchen in Ihrem Gesicht. Wie reagieren Sie?
Ich lächle mein Spiegelbild an, begrüße die Fältchen und freue mich auf die Lebenszeit, die noch vor mir liegt. (6 Punkte)
Ich bin voller Sorge, dass nun der Alterungsprozess rasch voranschreiten könnte. (2 Punkte)
Ich registriere die kleine Veränderung in meinem Gesicht, unternehme aber nichts dagegen. (4 Punkte)
7. Ihr Partner/Ihre Partnerin telefoniert mit einer Ihnen unbekannten
Person und legt auf als Sie das Zimmer betreten.
Wie reagieren Sie?
Ich bin sofort rasend eifersüchtig und mache eine Szene. (2 Punkte)
Ich gebe meinem Partner/meiner Partnerin einen Kuss und gehe zur Tagesordnung über.Wenn es wichtig war, wird er/sie es mir schon erzählen. (6 Punkte)
Ich bin neugierig und frage nach, wer am Apparat war. Obwohl ich etwas eifersüchtig bin, lasse ich es mir erklären und hake die Sache dann ab. (4 Punkte)
8. Sie fahren auf einer Landstraße. Direkt vor Ihnen biegt ein Trecker ein. Da viel Verkehr ist, können Sie unmöglich überholen. Was nun?
Ich hupe kurz, weil ich mich über das Verhalten des Bauern ärgere. Dann lasse ich meinen Gedanken freien Lauf und akzeptiere die Behinderung. (4 Punkte)
Ich hupe, schimpfe und koche vor Wut. Immer wieder versuche ich, eine Lücke im Gegenverkehr zu finden, um vielleicht doch an dem Trecker vorbeiziehen zu können. (2 Punkte)
Ich freue mich, dass wir noch Bauern haben, die sich um unsere Versorgung kümmern und nutze die Gelegenheit, mich an der schönen Landschaft zu erfreuen. (6 Punkte)
Auswertung
16 bis 22 Punkte:
Sie sind ein wahrer Pessimist. Wie gut, dass dieses Buch in Ihre Hände gekommen ist. Nutzen Sie die Chance und fangen Sie an, etwas in Ihrem Leben zu verändern. Damit helfen Sie sich selbst und auch Ihrem Umfeld. Der Erfolg wird nicht lange auf sich warten lassen. Vielleicht werden Sie sogar auf Ihre neue optimistische Ausstrahlung angesprochen? Alles ist möglich, Sie müssen es nur zulassen.
25 bis 39 Punkte:
Auch wenn Sie bereits gute Ansätze haben, so richtig optimistisch blicken Sie nicht in die Zukunft. Sie tappen immer wieder in die Gedankenfallen des Pessimismus. Daran können Sie arbeiten. Lesen Sie dieses Buch sehr aufmerksam und lernen Sie, heiterer und gelassener durchs Leben zu gehen. Sie werden bald die Leichtigkeit Ihres Daseins entdecken.
40 bis 48 Punkte:
Bravo! Sie sind ein wirklicher Optimist! Sie lieben das Leben und machen aus jeder Situation das Beste. Bestimmt bereitet Ihnen dieses Buch viel Freude und bestärkt Sie darin, jeden Tag zu genießen und sich auf die Zukunft zu freuen. Sicher gibt es Ihnen noch viele positive Anregungen.
Tagesbeginn
Sie haben es immer wieder aufs Neue in der Hand, wie Ihr Tag verläuft. Jeder Morgen bedeutet für Sie eine Chance, etwas zu verändern – vorausgesetzt, Sie wollen dies auch wirklich.
Erste Gedanken prägen die Laune
Montagmorgen, sechs Uhr. Der schrille Klingelton des Weckers unterbricht jäh Ihren Traum und signalisiert Ihnen gnadenlos, dass wieder der graue Alltag beginnt.Wie schön wäre es, sich noch einmal herumzudrehen und ein wenig weiterzudösen, denken Sie sich. Die kuschelige Wärme des Bettes noch auszukosten, wenigstens fünf Minuten. Und schwupp, schon rutscht Ihre Laune in den Keller, noch bevor Ihr Verstand überhaupt begriffen hat, welcher Tag heute genau ist, was Sie in den nächsten Stunden alles zu tun haben, wie oft Sie sich über andere ärgern oder mit ihnen lachen werden und mit welcher Miene, ob grimmig oder froh gelaunt, Sie durch die Welt gehen werden.Montag in der Früh, ein gefundenes Fressen für jeden Morgenmuffel …
Aber halt! Es geht auch anders. Kehren Sie noch einmal zurück zum Start: Montagmorgen, sechs Uhr. Das Klingeln des Weckers holt Sie sanft aus Ihrem wunderbaren Traum, den Sie jetzt, wo Sie fast wach sind, noch ein wenig nachwirken lassen, bevor Sie in das warme Bad froher Erwartungen des Tages eintauchen …
Gedanken-Fallen
Oh je, schon wieder ist es an der Zeit, aufzustehen. Eigentlich habe ich gar keine Lust dazu!
Ach, könnte ich doch einfach noch liegen bleiben und ein wenig weiterschlafen.
Heute wartet so viel Arbeit auf mich! Damit will ich gar nicht erst anfangen. Und wer weiß, ob ich alles schaffe.
Gedanken-Lösungen
Endlich beginnt wieder ein neuer Tag! Ich freue mich darauf und bin gespannt, was er mir bringen wird.
Ich stehe freudig auf, gönne mir eine angenehme Dusche und bin dann fit für den Tag.
Wie schön ist es doch, dass ich meine Arbeit erledigen darf und mich dabei voll einbringen kann.
Kleine Übungen am Morgen
Dem Tag entgegenlächeln
Sobald Sie wach werden, beginnen Sie zu lächeln. Führen Sie alle morgendlichen Handlungen mit Freude aus und erledigen Sie sie ganz bewusst. Sie brühen Kaffee auf. Tun Sie das mit Achtsamkeit und heiter gestimmt. Sagen Sie sich: »Es ist schön, dass ich den frischen Kaffee trinken darf.Wie herrlich er duftet!«
Sie gehen ins Bad. Wie wunderbar prickelnd das Wasser über Ihre Haut rieselt! Fühlen Sie es. Schmecken Sie dann, während des Zähneputzens, die Zahncreme ganz bewusst, erfreuen Sie sich an der köstlichen Erfrischung in Ihrem Mund.
Sehen Sie es als ein Geschenk an, dass Sie sich schon am frühen Morgen reichlich Gutes tun dürfen. Wenn Sie jeden Tag mit so vielen positiven Gedanken beginnen, wird Ihre Laune Flügel bekommen und Sie durch die kommenden Stunden tragen.
Sich munter und froh singen
Wussten Sie schon, dass der eigene Gesang, egal ob schön oder nicht, die Stimmung hebt und Ängste besiegen kann?Mit dem einfachen Musikinstrument »Stimme« können Sie sich in der Tat Mut zusprechen, Sie werden wacher, fitter und fröhlicher. Probieren Sie es aus: Trällern Sie gleich morgens unter der Dusche und dann beim Anziehen eine heitere Melodie. Dies öffnet Ihr Herz und bringt Ihnen Ruhe, Gelassenheit und Freude auf den kommenden Tag.
Weisheiten und Sinnsprüche
Vielfach ist der Menschen Streben,
Ihre Unruh, ihr Verdruss;
Auch ist manches Gut gegeben,
Mancher liebliche Genuss;
Doch das größte Glück im Leben
Und der reichlichste Gewinn
Ist ein guter, leichter Sinn.
Johann Wolfgang von Goethe
Das, was du heute denkst, wirst du morgen sein.
Siddharta Gautama, genannt Buddha
Die Übung der Achtsamkeit ist nichts anderes als die Übung liebevoller Zuneigung.
Thich Nhat Hanh
Affirmationen
Ich freue mich auf diesen Tag und nehme ihn in Liebe an.
Es ist wundervoll, einen neuen Tag beginnen zu dürfen.
Das Leben birgt viele schöne Überraschungen für mich, ich sehe ihnen mit Neugier und Frohsinn entgegen.
Empfohlenes Schüßler-Salz
Den Zugang zur inneren Führung bekommen Sie durch das Mineralsalz Calcium phosphoricum Nr. 2. Das Kräftigungs-, Aufbau- und Nervenmittel hilft Ihnen auf seelischer Ebene, Ihre Lebensaufgaben zu akzeptieren, besser loslassen zu können und die Dinge so anzunehmen wie sie sind.
Dosierung und Einnahme: Das Mittel wirkt langsam und sollte regelmäßig über längere Zeit drei- bis fünfmal täglich in der Potenz D6 eingenommen werden.
Arbeit
Egal ob Sie täglich ins Büro gehen, einen Handwerksberuf ausüben oder Ihre häuslichen Pflichten erledigen, Sie müssen immer einen Arbeitsalltag meistern. Aber es liegt ganz allein bei Ihnen, ob Sie gut gelaunt und mit Freude an Ihre Pflichten herangehen oder ob Sie diese als Lasten empfinden, die an Ihrer Laune zerren. Lassen Sie sich von uns an die Hand nehmen, schlagen Sie dem Ärger ein Schnippchen und bereichern Sie die Tage mit Ihrem Lächeln.
Das Büro – ein Ort zum Wohlfühlen
Einen Großteil unserer Lebenszeit verbringen wir am Arbeitsplatz. Bei einem Achtstundenjob ist es bereits ein Drittel, oft kommen aber noch Überstunden und Sonderschichten hinzu. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns bei der Arbeit wohlfühlen und sie so angenehm wie möglich gestalten.
Sorgen Sie für sich. Häufig sind es kleine Dinge, die einem Ort eine behagliche Note verleihen. Eine Pflanze, ein Bild oder auch ein Urlaubsandenken geben dem Raum Ihren persönlichen Stempel und bringen eine positive Grundstimmung. Auch am Arbeitsplatz darf man Ihre Seele spüren, es muss nicht alles nur zweckmäßig eingerichtet sein. Freuen Sie sich, wenn Sie morgens Ihr Büro betreten. Schauen Sie sich um und nehmen Sie den Raum als Ihren individuellen Ort wahr.
Hochgebirge, Berge oder Hügel
Oft genug türmen sich die Aufgaben meterhoch in unseren Köpfen und auch auf den Schreibtischen. Solche Arbeitsgebirge schüchtern ein und nehmen die Luft zum Atmen. Bereits bevor Sie auch nur die erste Aufgabe erledigt haben, fühlen Sie sich ausgelaugt und überfordert. Das muss nicht sein!
Sortieren Sie alles, planen Sie die kommenden Stunden und legen Sie sich nur das bereit, was an diesem Tag auf dem Programm steht. Schon sind aus dem Hochgebirge mehrere Berge geworden. Alle Berge, die am aktuellen Tag nicht bearbeitet werden sollen, geraten außer Sichtweite und belasten Sie für den Augenblick nicht mehr.
Sie nehmen sich jetzt nur den aktuellen Berg vor und teilen ihn erneut auf.Was müssen Sie direkt erledigen, in den nächsten Stunden oder auch erst am Nachmittag?Nun haben Sie nur noch mehrere kleine Hügel vor sich. Diese laden Sie ein, mit Ihnen zu arbeiten. Durch die Aufteilung in kleine Arbeitsschritte haben Sie immer wieder ein Erfolgserlebnis, wenn ein Hügel abgetragen wurde. Das hebt Ihre Stimmung, verleiht Ihnen Schwung und zusätzliche Energie.
Kollegen, Kollegen, Kollegen
Mit unseren Arbeitskollegen verbringen wir während der Woche mehr Zeit als mit unserer Familie. Deshalb ist ein positives Miteinander unerlässlich für eine angenehme Atmosphäre und die richtige Arbeitsmoral. Helfen Sie mit, dass ein gutes Arbeitsklima entsteht und erhalten bleibt.
Denken Sie an das Lächeln und die vielen positiven Gedanken, mit denen Sie den Tag begonnen haben, und bleiben Sie in dieser Stimmung. Ihre Heiterkeit und Beschwingtheit wird auch Ihre Kollegen anstecken.
Vielleicht können Sie eine tägliche Kaffeerunde oder ein gemeinsames Mittagessen einführen. Es gibt Kollegen, die über die Arbeit hinaus Gemeinsamkeiten pflegen, in der Freizeit zusammen zum Kegeln oder in die Sauna gehen, Tennis spielen oder wandern. Dies ermöglicht ihnen, sich noch besser kennen zu lernen, was schließlich die Zusammenarbeit intensiver und gleichzeitig leichter macht sowie das gegenseitige Verständnis fördert.
Zukunftsangst – Zukunftschance
Manchmal nimmt uns die Angst vor der Zukunft dermaßen gefangen, dass wir wie gelähmt sind. In unseren Köpfen spielen sich Horrorszenarien ab, wie alles einmal sein könnte, und damit berauben wir uns unserer Lebensfreude. Doch denken Sie immer daran: Sie haben alles selbst in der Hand. Sie allein entscheiden, welchen Weg Sie gehen und was Sie aus Ihrem Leben machen.
Nutzen Sie die Zukunft als Chance! Um zufrieden im Jetzt zu leben und entspannt nach vorne zu blicken, brauchen Sie Vertrauen in sich selbst und in das Leben, also eine positive Grunderwartung. Hierbei hilft Ihnen die innere Überzeugung »Alles ist gut«.
Gedanken-Fallen
So viel Arbeit, wie kann ich nur alles schaffen?
Ich habe keine Lust aufs Büro und die Kollegen. Ach, wäre doch schon Feierabend.
Was kommt da noch auf mich zu?Wenn es so weitergeht, flattert mir am Ende die Kündigung ins Haus.
Gedanken-Lösungen
Ich mache mich mit Freude und gut gelaunt an meine Aufgaben. Bestimmt sind sie im Nu erledigt.
Ich bin gerne im Büro und genieße die Gesellschaft meiner Kollegen.
Ich sehe der Zukunft voller Vorfreude entgegen und bin sicher, es wird viele positive Entwicklungen geben.
Kleine Übungen für die Arbeit
Sich den Chef im Schlafanzug vorstellen
Manchmal lassen wir uns von Äußerlichkeiten einschüchtern und blockieren uns damit selbst. Eine sehr einfache und überaus wirksame Strategie gegen solcherlei Gefühle ist, das Gegenüber auf die gleiche Ebene zu holen. Das schaffen Sie, indem Sie sich Ihren Chef im Schlafanzug vorstellen.Wenn er sehr übermächtig ist, ziehen Sie ihm in Gedanken noch Plüschpuschen an.
Diese Übung hilft übrigens auch sehr gut bei Angst vor Prüfungen, Vorstellungsgesprächen und Ähnlichem. Denn im Schlafanzug sehen wir doch alle mehr oder weniger harmlos aus, und die einschüchternde Wirkung verpufft wie bei einem Drachen, der Seifenblasen speit.
Das Leistungshoch nutzen
Schauen Sie sich Ihren Tagesablauf einmal genau an. Ganz sicher gibt es Arbeiten, die Ihnen leichter von der Hand gehen, die Sie etwas lieber durchführen und einige »Stiefkinder«, vor denen Sie sich gerne drücken. Viele Menschen neigen dazu, zuerst die Dinge zu erledigen, die ihnen leicht von der Hand gehen. Sie auch? Dann laden wir Sie jetzt ein, Ihren Ablauf neu zu strukturieren.
Legen Sie sich anspruchsvolle Arbeiten in die Zeiten des Tages, an denen Sie am leistungsfähigsten sind. Oft ist dies der frühe Morgen, direkt nach Arbeitsbeginn. Aber es gibt auch Menschen, die zu früher Stunde noch nicht in die Gänge kommen, die erst nach dem Mittagessen zur Hochform auflaufen und die Spitze ihrer Leistungsfähigkeit erreichen.
Spüren Sie in sich hinein. Beobachten Sie sich ein paar Tage lang und lernen Sie Ihre eigene Leistungskurve kennen. Durch kleine Veränderungen können Sie eine enorme Leistungssteigerung erreichen. Das bleibt auch auf Ihr Befinden nicht ohne Auswirkung. Freuen Sie sich über Ihren neuen Schwung und die Leichtigkeit, mit der Sie schwierige Arbeiten plötzlich erledigen können.
Weisheiten und Sinnsprüche
Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben ist Pflicht. Ich tat meine Pflicht, und siehe da, das Leben ward Freude.
Rabindranath Tagore
Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie zu überwinden.
Carl Hilty
Wäre jeder Tag ein Feiertag, sich vergnügen wäre so ermüdend wie arbeiten.
William Shakespeare
Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.
Friedrich Ludwig Jahn
Affirmationen
Ich bin glücklich mit meiner Arbeit.
Es ist ein gutes Gefühl, arbeiten zu dürfen, und ich tue es mit Freude.
Ich genieße mein Leben so wie es ist. Alles ist gut.
Empfohlenes Schüßler-Salz
Das Mineralsalz Kalium phosphoricum Nr. 5 ist wichtig für die Arbeitsfähigkeit des Gehirns. Das Nervenmittel, das alle Sinne anregt, hilft Ihnen, das positive Denken nicht aus den Augen zu verlieren und es immer wieder zu praktizieren. Damit wirken Sie auch heilend auf Ihren Körper ein.
Dosierung und Einnahme: Das Mittel kann langfristig und regelmäßig mindestens sechsmal täglich in der Potenz D6 eingenommen werden.
The free sample has ended.